CfP: Geschlecht und Rasse in der NS-Medizin (Event: 08/2011, Ravensbrück); DL: 30.03.2011

Forschungsbörse im Rahmen der 7. Europäischen Sommer-Universität Ravensbrück 2011 – Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück; Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten; in Kooperation mit der Stiftung Topographie des Terrors Berlin; der Heinrich Böll Stiftung Berlin; dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien; der School of Arts and Humanities der Oxford Brookes University; und dem Centrum Studiów Niemieckich i Europejskich im. Willy’ego Brandta Uniwersytetu Wroclawskiego

Zeit: 31.08.2011-31.08.2011
Ort: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (Web), Straße der Nationen, 16798 Fürstenberg/Havel
Deadline: 30.03.2011

Vom 28. August bis 2. September 2011 findet in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück die 7. Europäische Sommer-Universität Ravensbrück statt. Sie widmet sich eine Woche lang dem Thema Geschlecht und Rasse in der NS-Medizin. Dabei sollen die Ergebnisse der historischen Geschlechterforschung mit der Medizin- und Wissenschaftsgeschichte verknüpft werden, um Einsichten in die NS-Biopolitik und ihre historischen Dynamiken zu ermöglichen. Die Sommer-Universität 2011 ist in vier Themenschwerpunkte gegliedert:

– NS-Medizin und heutige Gen- und Reproduktionstechnik
– Eugenik als Geschlechter- und Rassenpolitik im 20. Jahrhundert
– Rassenpolitische und geschlechterhistorische Aspekte der Euthanasie
– Die medizinischen Experimente, u.a. im KZ Ravensbrück, und die spätere
Entschädigungspolitik

Als akademische Veranstaltung am Ort einer Gedenkstätte wird die Sommer-Universität Ravensbrück von einem interdisziplinären Kreis von Teilnehmenden besucht, der sich aus Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Multiplikatoren aus dem Bereich von Gedenkstätten und Schulen wie auch interessierten Laien zusammensetzt.

Wir suchen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die an einer Promotion bzw. an einem Forschungsprojekt zu den Themen der diesjährigen Europäischen Sommer- Universität Ravensbrück oder zur Geschichte des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück arbeiten.
 
Wer sein Projekt vorstellen möchte, ist eingeladen, sich mit einem Kurzexposé und einem Lebenslauf bis zum 30. März 2011 zu bewerben. Die ausgewählten Projekte sollen im Rahmen der Forschungsbörse präsentiert werden. Der Vortrag kann in englischer wie auch in deutscher Sprache gehalten werden. Eine Aufwandsentschädigung wird gewährleistet. 
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an: volontariat@ravensbrueck.de
Ansprechpartnerin für Nachfragen: Janna Lölke, Telefon: 033093-60825

Eine Projektskizze und das Programm der Europäischen Sommer-Universität Ravensbrück finden Sie unter: http://www.ravensbrueck.de.

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