Arbeitsbereich spätmittelalterliche Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte, Johannes Gutenberg Univ. Mainz; Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Burgen Schlösser Altertümer (Web)
Zeit: 14.-16.10.2026
Ort: Festung Ehrenbreitstein, Koblenz
Anmeldung bis: 25.09.2026
Programm (PDF)
Mauern, Bergfried und Zugbrücke – Burgen wecken viele Assoziationen und dienten als befestigte Bollwerke, als Zentren dynastischer Macht und als beeindruckende Wohnsitze. Wegen ihrer militärischen und politischen Funktionen scheinen sie reine Männersache gewesen zu sein; nicht umsonst ist im Volksmund häufig von der Ritterburg die Rede. Dass auf Burgen auch Frauen lebten, hat sich vor allem in der Vorstellung des „Burgfräuleins“ niedergeschlagen. Die Realität war aber weitaus vielfältiger: Je nach gesellschaftlichem Stand arbeiteten Frauen auf Burgen, sie organisierten nicht selten den gesamten Haushalt, und mitunter herrschten sie sogar über Burgen, was auch die Verteidigung im Kriegsfall einschloss. Die dreitägige Konferenz hat sich daher zum Ziel gesetzt, die Zusammenhänge zwischen Frauen und Burgen zu beleuchten und die zahlreichen Facetten dieses Themenkomplexes mithilfe eines interdisziplinären Ansatzes sichtbar zu machen. Ausgehend von der Burgenlandschaft der Mittelrhein-Region, spielen sowohl regionale Fallbeispiele als auch vergleichende, ganz andere Gegenden Deutschlands berücksichtigende Beiträge eine Rolle. Die Tagung wird zeigen, dass Burgen nicht nur Orte männlicher Macht, sondern auch Räume weiblicher Herrschaft und Gestaltung waren.
Quelle: HSozKult (Web)

Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V.
Abteilung für Regionalgeschichte mit Schwerpunkt Schleswig-Holstein, Christian-Albrechts-Univ. zu Kiel
Jessica Richter (Univ. Wien), Brigitte Semanek (Institut für Geschichte des ländlichen Raumes) und Tina Plasil-Laschober (Technisches Museum Wien mit Österreichischer Mediathek)
8th Conference of the International Association of Strikes and Social Conflicts
Department of Eastern European History, Humboldt Univ. of Berlin; Anna Ivanova, Irina Makhalova, and Oksana Nagornaia
FeMig.Lab: Female Labour Migration in European History
Netzwerk Zeitgeschichte und Region (ZuR), Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg