Category Archives: Topic_1. Weltkrieg

CfP: Well-Being & Social Justice: Co-creating Kitchen Table History („Big Berks“-Conference, 06/2026, Evanston/IL); by: 31.01.2025

The 20th Berkshire Conference on the History of Women, Genders, and Sexualities (Web)

Time: 18.-21.06.2026
Venue: Northwestern Univ., Evanston, IL
Proposals by: 31.01.2025

What does a well society – or wellness in a socially just society – look like? These are profound questions of great magnitude and consequence whether we are examining the past or abiding in the present. And they are quite definitely weighty matters as we consider and construct, right here and now, our individual and collective human- and eco-futures. The organisers invite historical, intellectual, artistic, activist, and world-building contributions that define and explore wellness, well-being, and care in relationship to the personal, interpersonal, societal, human-centric, and eco-centric.
At the 2026 „Big Berks“, the organisers are starting from these three foundational premises: We want to get well. We know it’s a weighty matter. And we want to get clearer about what this means by investigating, dialoguing, and funning together. In the tradition of Kitchen Table Press (Barbara Smith, Beverly Smith, and Audre Lorde), the organisers welcome you to sit down together to be in conversation to co-create kitchen table history. They invite scholars, activists, and artists of all persuasions, and especially graduate students and early career colleagues to collaborate and be nourished and nourish each other. Read more … (Web)

You might consider the following prompts:

  • Historical narratives, interpretations, and analyses we create: shifting frameworks and „states of mind“ toward wellness.
  • Re-imagining power and the -isms, informed by our lives, to create a more holistic history and historical record.
  • Decentering people as the sole focus of history: exploring alternate approaches such as eco-centric realities (e.g. remembering and belonging linked to microbes, animals, ecology, and the Earth).
  • Investigating strategies of the past to deal with local and world political systems and their discriminatory, unequal, oppressive, and dystopian contexts.
  • Healing from trauma, harm, and toxic environments: identifying ideological dogmatism, the ill-politics of revenge interpersonally and systemically; Continue reading

Tagung: Geschlechterkulturen und Krieg, 14.-15.11.2024, Gießen

Working Group Diversity, Center for Diversity, Media, and Law (DiML) (Web)

Zeit: 14.-15.11.2024
Ort: Justus-Liebig-Univ. Gießen

Programm (Web)

Panels: Literarisch-mediale Thematisierungen von Geschlecht und Krieg | Erinnerungskulturen und Geschlecht | Wandel von Geschlechterkulturen durch Kriegswirtschaft? | Umkämpft: Konstruktionen von Männlichkeit und Queerness im Krieg

Keynote: Claudia Kemper (Münster): Bipolar, eindeutig, aufgelöst oder ambivalent? Geschlechterordnungen zwischen Friedensidyllen und War Porn

Kriege erschüttern seit jeher Gesellschaften. Geschlechterkulturen werden dabei zugleich aufgebrochen oder gefestigt. Dies materialisiert sich in kulturellen Artefakten. Möglichkeiten und Räume geschlechtsbezogener Positionierungen von Kulturschaffenden öffnen oder schließen sich. Kriege werden oft als Ausnahmezustand betrachtet, sind jedoch einerseits für viele Menschen lang anhaltende Lebensrealität und andererseits als permanente Möglichkeit präsent. „Der andauernde Kriegszustand in der Welt“ führt, so Mieke Bal, dazu, „dass Kultur nicht analysiert werden kann, ohne diesen Zustand einzubeziehen“ (2016, 176). Daher gilt es, auch geschlechterkulturelle Veränderungen nicht ohne Krieg zu analysieren. Geschlechterkulturen – verstanden als gesellschaftliche Verhältnisse basierend auf Konstruktionen von Geschlecht, Geschlechternormen und -hierarchien und damit verbundenen Lebens- und Teilhabechancen – sind dabei nicht als starre Gebilde zu sehen. Vielmehr handelt es sich um variable Konfigurationen, die stets umkämpft sind. Im Krieg scheinen Geschlechterkulturen durch eine Gleichzeitigkeit von gegenläufigen Tendenzen bestimmt zu sein: Einerseits verfestigen sich vorherrschende Geschlechterordnungen, andererseits können sich neue Handlungsmöglichkeiten und -räume eröffnen, um Geschlechterkonstrukte aufzubrechen. Continue reading

Ringvorlesung: Körper und Geschlecht in interdisziplinärer Perspektive, 10/2024-02/2025, virtueller Raum

Büro für Gleichstellung und Familie, Otto-von-Guericke-Univ. Magdeburg, Mareike Fingerhut-Säck und Bettina Hitzer (Web)

Zeit: 10/2024-02/2025, montags 13:15-14:45 Uhr
Ort: virtueller Raum
Anmeldung: gleichstellungsbeauftragte@ovgu.de

In unserer Gegenwart spielen Körperdiskurse und der Körper eine immense Rolle. Sie begegnen uns täglich in ihren Facetten von Gestaltbarkeit, Verfügbarkeit, Normierung, als zugerichtete, präsentierte oder stigmatisierte Körper und werden so zum Seismographen für gesellschaftlich akzeptierte oder abgelehnte Praktiken. Auch wissenschaftlich ist der Körper in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend in den Fokus des Interesses gelangt (somatic turn oder body turn), wobei auch Gender- und Diversitätsdimensionen zunehmend in den Blick geraten und im Kontext intersektionaler Zugänge gedacht und verhandelt werden. An dieser Schnittstelle von Körperdiskursen und Geschlechterforschung verortet sich die Ringvorlesung, indem sie ein breites Themenspektrum zu den vielfältigen Verflechtungen und Interdependenzen von Körper und Geschlecht interdisziplinär aufgreift. Ziel ist es, die Geschlechterforschung und ihre Relevanz in verschiedenen Disziplinen sichtbarer zu machen, zu fördern und damit einen lebendigen wissenschaftlichen Austausch mitzugestalten wie auch generell Wissenstransfer zu den einzelnen Themenfeldern zu gewährleisten.

Nächste Vorträge (PDF)

21.10.2024
Eva Labouvie (Magdeburg): Körperwissen und Körperkonzepte im Wandel. Zur Neuschöpfung des menschlichen Körpers von der Vormoderne zur Moderne

28.10.2024
Ann Kristin Augst (Dortmund): Queere Körperlichkeiten: Geschlecht im Spannungsfeld von pluralisierten Normen und Wissen

4.11.2024
Paula Dahl (Hamburg): Weibliche Körper als Politikum. Eine historische Perspektive auf Schwangerschaftsabbrüche und die Debatten darum

11.11.2024
Gundula Ludwig (Innsbruck): Körper, staatliche Macht und politische Ordnung. Körperpolitiken in Geschichte und Gegenwart Continue reading

Workshop: International Networks of Women’s Activism and Mobility in the Austro-Hungarian Monarchy and the Successor States 1848–1945, 11.-12.11.2024, Vienna

Institut für Ungarische Geschichtsforschung in Wien; Collegium Hungaricum (Web)

Time: 11.-12.11.2024
Venue: Collegium Hungaricum Wien, Hollandstr. 4, 1020 Vienna
Registation by: 08.11.2024

Programme (PDF)

Keynotes: by Johanna Gehmacher and Judith Szapor

Panels

Women’s Movements and Activists in the Habsburg Period. Continuities and Ruptures in International Networks in the Habsburg and Post-Habsburg Periods

  • with Chiara Paris, Dóra Fedeles-Czeferner, Agatha Schwartz, and Peter Becker

Women Activists, Organizations, and Networks in Minority or Stateless position

  • with Julia Bavouzet, Isidora Grubački, Alla Shvets, Alexandra Ghiţ, and Beáta Márkus

The Role of Press and Translation in Women’s Movements

  • with Marián Gladiš, Marta Verginella-Urška Strle, Žarka Svirčev, and Zsófia Lóránd

Alternative Networks: Peace Activists, Socialists, Psychoanalysts

  • with Peter Moser, Lea Horvat, Lea Horvat, Anna Borgos, Lydia Jammernegg, Christa Hämmerle, Ingrid Sharp, Therese Garstenauer, Clara Anna Egger, and Gergely Romsics

Concluding discussion and Closing reflections

  • with Ingrid Sharp, Iván Bertényi Jr., and Dóra Fedeles-Czeferner

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CfP: Sexualisierte Gewalt und ihr Beschweigen in der ethnographischen und historisch/anthropologischen Forschung (Schreibworkshop, 12/2024, Graz); bis: 04.11.2024

Südosteuropäische Geschichte und Anthropologie (SEEHA), Univ. Graz (Web)

Zeit: 02.-03.12.2024
Ort: Univ. Graz
Einreichfrist: 04.11.2024

Sexualisierte Gewalt ist allgegenwärtig und damit auch Teil des Forschungsalltags von ethnografisch oder historisch arbeitenden Anthropolog:innen aller Geschlechter. Sie ist in Forschungsthemen präsent, mehr noch in Erfahrungen, die Forschungspartner:innen teilen oder die wir Forscher:innen im Feld oder aus historischen Quellen erfahren. Dennoch finden die Thematisierung und das Verschriftlichen von Gewalterfahrungen im Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens selten ihren expliziten Platz. Es gibt kaum Räume, um sich im Forschungsprozess über sexualisierte Gewalt und den Umgang damit auszutauschen. Erst recht wurde über das Schreiben über Begegnungen mit sexualisierter Gewalt im Feld oder im Archiv bisher kaum geforscht und publiziert. Der Workshop zielt daher darauf ab, Umgangsstrategien im Schreiben über und gegen sexualisierte Gewalt zu erarbeiten.
Sexualisierte Gewalt ist häufig nicht erzählbar. In Interviewsituationen oder Erzählungen unserer Forschungspartner:innen, aber auch in Beobachtungen und in unserem Erleben als Forschende und in archivalischen Quellen wird sie ver- und beschwiegen – und ist doch präsent. Als wissenschaftliche Akteur:innen sind wir in historio- wie in ethnographischen Forschungen selbst in Gefüge von Ohnmacht und Handlungsmacht verstrickt, die es auch im Schreibprozess stetig auszuloten gilt. Macht-Wissen-Verstrickungen wirken sich darauf aus, wie wir sexualisierte Gewalt thematisieren, und sollten in ihrem historischen Gewachsensein ebenso wie im Blick auf aktuelle normative Wissenspraxen hinterfragt werden. Im Rahmen des Workshops möchten wir daher auch gegen eine Kontinuität patriarchaler Skripte anschreiben und die Vielstimmigkeit von Erfahrungen und Umgangsstrategien mit sexualisierter Gewalt entfalten.
In dem zweitägigen Workshop tauschen die Teilnehmer:innen sich über individuelle Bezüge zum Thema ‚Schreiben über das Schweigen über sexualisierte Gewalt‘ aus. Sie setzen sich mit dem Umgang mit sexualisierter Gewalt in historischen Quellen auseinander und reflektieren Feldmaterial unter supervisorischer Begleitung. Ein Schreibworkshop soll uns schließlich im Kollektiv in eigene Schreibprozesse hineinbegleiten. Der Fokus liegt damit auf den wissenschaftlichen Akteur:innen, die … weiterlesen (PDF)

Organisatorinnen: Christina Sterniša und Heike Karge (SEEHA); Katharina Eisch-Angus und Lydia Arantes (Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Univ. Graz); Almut Sülzle (Supervisorin/Ethnografin, Berlin)

Vortrag: Dunja Larise: Helene Bauer: Intellektuelle, Ökonomin, Austromarxistin. Schriften zur politischen Ökonomie 1919-1936, 29.10.2024, Wien

IWK – Institut für Wissenschaft und Kunst (Web)

Zeit: Di., 29.10.2024, 18:30-20:00 Uhr
Ort: IWK, Bergg., 1090 Wien

Man schreibt das Jahr 1914. Ein ungewöhnlicher Zeitpunkt für eine polnische Jüdin, ihren Ehemann zu verlassen und nach Wien zurückzukehren. Helene Gumplowitz-Landau riskiert es aus Leidenschaft für den Sozialismus und aus Liebe zu dem zehn Jahre jüngeren Otto Bauer, dem führenden österreichischen »Austromarxisten«. Helene Bauer macht sich als Marxistin in Wiener intellektuellen Kreisen der Ersten Republik einen Namen. Sie polemisiert als eine der ersten Ökonominnen gegen die Väter des Neoliberalismus, Ludwig Mises und Friedrich Hayek, ermahnt Otto Neurath über die Mängel einer geldlosen Wirtschaft, tritt gegen den damals einflussreichsten Philosophen Österreichs Ottmar Spann auf und warnt als eine der ersten vor den Gefahren der großen Depression der 1930er Jahre als Grundlage für den Aufstieg des Faschismus. Sie stirbt im amerikanischen Exil und wird als Jüdin und Sozialistin in der Zweiten Republik weitgehend vergessen. 100 Jahre später sind ihre Analysen der Krisen aus ihrer Zeit erstaunlich aktuell und bieten Lösungsansätze für unsere Krisen.

  • Dunja Larise: Helene Bauer – Intellektuelle, Ökonomin, Austromarxistin. Schriften zur politischen Ökonomie 1919-1936, Wien: Mandelbaum 2024 (Web)

Dunja Larise ist Philosophin und Politikwissenschafterin. Sie promovierte in Wien und hatte Forschungsstellen an verschiedenen Universitäten, wie der Europäischen Univ. in Florenz, Sciences Po in Paris, Yale Univ. und Zentraleuropäischen Univ. in Budapest. Sie leitet das Austromarxismus Projekt der Transform Europe.

Quelle: IWK-Newsletter

Vortrag: Corinna Oesch: Frauen schreiben an Aktivistinnen der Frauenbewegung um 1900, 15.10.2024, Wien

Rahmenprogramm zur Reihe „Historische Lichtbildvorträge“ der VHS Wiener Urania (Web)

Zeit: 15.10.2024, 19:30-21:00 Uhr
Ort: VHS Wiener Urania, Uraniastr. 1 , 1010 Wien

In den Nachlässen von Auguste Fickert, Käthe Schirmacher, Rosika Schwimmer und anderen Frauenbewegungsaktivistinnen finden sich auch Briefe von ihnen unbekannten Frauen, die sich mit ganz spezifischen Anliegen an die in ihrer Zeit prominenten Aktivistinnen wandten. Warum erhielten sie derartige Bürgerinnenbriefe? Welche Anliegen trugen diese Frauen vor? Erhielten sie Antworten von den Aktivistinnen?

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kooperation mit dem Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) statt.

Teilnehmer*inneninfos: Anmeldung aufgrund von begrenzten Raumkapazitäten vorab persönlich, telefonisch oder per E-Mail. Eintritt: 7,00 Euro (Web)

Corinna Oesch, Historikerin am Institut für Zeitgeschichte der Univ. Wien. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte sind Frauenbewegungen um 1900. (Web)

Publikation
Die Pulbikation Johanna Gehmacher, Elisa Heinrich und Corinna Oesch: Käthe Schirmacher: Agitation und autobiografische Praxis zwischen radikaler Frauenbewegung und völkischer Politik, Göttingen 2018 ist online frei verfügbar (Web)

CfP: Rethinking Concepts, Terms and Topics (of Military Welfare History) (Event, 07/2025, Graz), by: 30.11.2024

4th International Conference of the Military Welfare History Network (MWHN) 2025 (Web)

Time: 09.-11.07.2025
Venue: Univ. of Graz
Proposals by: 30.11.2024

Organisers: Heidrun Zettelbauer and Viktoria Wind (History – Cultural and Gender History, Graz), Sabine Haring-Mosbacher (Sociology – Archive for the History of Sociology in Austria, Graz), Sabine Jesner (Military History Institute – Military History Museum, Vienna) and Paul Huddie (MWHN Co-ordinator)

Approaches to military history and the history of war welfare have changed fundamentally in recent decades. They shifted from a focus on event history, the depiction of predominantly operational levels, the monopolisation of military meanings or discourses of legitimation to innovative approaches to a cultural history of armed conflicts, which are particularly influenced by Social History, the History of Mentalities, Body or Gender history. This also applies in particular to the analysis of military welfare and care practices from a historical and social science perspective, which has undergone a fundamental reorientation in recent years, not least as a result of current care ethics debates.

The fourth international conference of the Military Welfare History Network, which will take place for the first time at the Univ. of Graz (Austria) in 2025, aims to explicitly focus on the theoretical, conceptual and research-practical dynamics associated with this reorientation. The conference aims to reflect about these changes in studies of care and welfare practices in military contexts and to discuss older and new concepts and their implementation in research. Referring to a problem-orientated approach, an explicitly interdisciplinary and trans-epochal orientation will be taken. The aim of the MWHN conference is therefore to critically examine the effects of theoretical and conceptual perspectives as well as the productive applicability of (new) methods and concepts on different dimensions:

  • the macro-level (state-national, transnational or global relations and networks, civil society and corresponding symbols, norms and orders etc.)
  • the meso-level (such as the history of institutions and organisations as well as interdependencies between economic, political, societal, cultural and military issues)
  • the micro-historical relationships (self-testimonies, personal identities, biographies etc.) in war care and welfare practices

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Vortrag: Kerstin Putz und Katharina Manojlovic: »Mein Leben sieht genauso aus wie ich.« Österreichische Autorinnen der Zwischenkriegszeit, 22.10.2024, Wien

IWK – Institut für Wissenschaft und Kunst (Web)

Zeit: ​Di. 22.10.2024, 18:30-20:00 Uhr
Ort: IWK, Bergg., 1090 Wien

Die Zwischenkriegszeit war in vielen Bereichen eine Zeit des Aufbruchs, der Neuerung, der Absage an überkommene Vorstellungen. Auch und vor allem, was die gesellschaftliche Rolle und das Selbstverständnis von Frauen betrifft.
Im Fokus des Vortrags stehen Körperbilder und Geschlechterdiskurse in der Literatur österreichischer Autorinnen der Zwischenkriegszeit von Autorinnen wie Ea von Allesch, Veza Canetti, Sir Galahad (Bertha Eckstein-Diener) und Mela Hartwig. Wie erscheint die »Neue Frau« in der Öffentlichkeit? Wie blicken Schriftstellerinnen auf die Inszenierung von Frauen in beruflichen Kontexten, in der Presse, in der Werbung, in der Unterhaltungsindustrie und im Film? Wie schlägt sich die Berufstätigkeit von Frauen, ihre wachsende wirtschaftliche, gesellschaftliche Autonomie und die daraus folgende Eroberung vormals männlich besetzter Räume in der Inszenierung weiblicher Körper nieder? Und wie reflektieren literarische Texte zeitgenössische Diskurse rund um Androgynität und das Überschreiten von Geschlechtergrenzen.

  • Katharina Manojlovic und Kerstin Putz (Hg.): »Mein Leben sieht genauso aus wie ich«. Österreichische Autorinnen der Zwischenkriegszeit, Salzburg 2021. (Web)

Katharina Manojlovic: Autorin und Ausstellungskuratorin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Literaturmuseum der ÖNB. Zahlreiche Beiträge zu Literatur, zeitgenössischer Kunst und Fotografie. Zuletzt erschienen: „ich denke in langsamen blitzen“. Friederike Mayröcker. Jahrhundertdichterin (hg. mit Bernhard Fetz und Susanne Rettenwander, 2024); Politik und Literatur. Mit einem Dossier zum Österreichischen P.E.N.-Club in internationaler Perspektive (hg. mit Cornelius Mitterer, 2023).

Kerstin Putz: Literatur- und Kulturwissenschafterin, Ausstellungskuratorin. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Literaturmuseum der ÖNB. Von 2012 bis 2020 Mitarbeiterin an Forschungsprojekten zum Nachlass von Günther Anders. Zahlreiche Beiträge zu Literatur und Philosophie, Texte für Zeitschriften und fürs Radio. Zuletzt erschienen: Günther Anders: »Gut, dass wir einmal die hot potatoes ausgraben«. Briefwechsel mit Theodor W. Adorno, Ernst Bloch, Max Horkheimer, Herbert Marcuse und Helmuth Plessner (hg. mit Reinhard Ellensohn, 2022); Ingeborg Bachmann. Eine Hommage (hg. mit Michael Hansel, 2023).

Quelle: IWK-Newsletter

Colloquium: Military, War and Gender/Diversity: State of Research and Research Problems, 21.10.2024-17.02.2025, virtual space

Research network „Military, War, and Gender/Diversity“; Karen Hagemann (Univ. of North Carolina at Chapel Hill), Isabelle Deflers, and Anke Fischer-Kattner (Univ. of the Bundeswehr Munich) (Web)

Time: 21.10.2024-17.02.2025
Venue: virtual space

The international research network „Military, War, and Gender/Diversity“ continues its online research colloquium in the winter semester. A lineup of distinguished speakers will be presenting their work, continuing the overview of „Military, War and Gender/Diversity: State of Research and Research Problems“. The online colloquium of the network is based at the Univ. of the Bundeswehr Munich. It aims to promote the networking of researchers and to create a cross-border virtual space for regular intellectual exchange on this research topic. Advanced doctoral students will be invited as speakers and co-discussants, as well as experienced national and international experts.

Programme and Link (PDF)

Mo., 21.10.2024, 4-6 pm (CET)
Marta Havryshko (Worcester, MA): Gender, World War II in the East, and the Holocaust Revisited (Link)
Moderation: Maren Röger (Leipzig)

Mo., 11.11.2024, 4-6 pm (CET)
Isabel Heinemann (Bayreuth): Nach dem Krieg: Aushandlungsprozesse um Gewalt, Geschlecht und Gesellschaft in BRD und DDR (Link)
Moderation: Claudia Kemper (Münster)

Mo., 02.12.2024, 4-6 pm (CET)
Benno Gammerl (Florence): Queering Military History? (Link)
Moderation: Christa Hämmerle (Vienna) Continue reading