Category Archives: Topic_Sorge|Care

CfP: Girls Authoring Change: Creativity, Voice, and Social Justice (Publication); by: 16.02.2026

GIRLHOOD STUDIES. An Interdisciplinary Journal; Monica Shank Lauwo and Claudia Mitchell (Web)

Proposals by: 16.02.2026

Girls, young women, and young non-gender-conforming people are incisive agents of social change around the world. However, these people are often positioned as victims, as being in need of help, and/or at the centre of intersecting crises. Building on the gender-transformative movement’s understanding of girls and young people as catalystsof social change (United Nationshehe Children’s Fund 2021), in this special issue we will foreground girls‘ transformative roles as authors, artists, and change agents. Specifically, we will attend to ways in which girls employ their linguistic, semiotic, artistic, and cultural resources creatively and critically to make sense of their world, interrogate injustices, and author new possibilities.
Building on previous special issues of Girlhood Studies on girls as activists (13.2: 2020, edited by Catherine Vanner and Anuradha Dugal) and African girls as knowers, narrators, and co-researchers (16.1: 2023 edited by Marla L. Jaksch et al.), in this issue the focus will be on girls‘ authorship and cultural production, broadly conceived. Informed by applied linguistics and multiliteracies, we are interested in how girls mobilize diverse languages and languaging practices, artistic forms, media, and cultural knowledges to interrogate their worlds and author new understandings. We plan to investigate ways in which girls engage in multimodal storytelling, drawing, video-making, writing, photography, poetry, zine-making, or any other creative ways to author texts, artistic creations, counter-hegemonic narratives, identities, and alternative futures, and how processes surrounding authorship and audiencing catalyze social change. We welcome a wide range of methodological approaches, with a particular interest in those that intentionally amplify and listen to girls‘ voices. Participatory, creative, and arts-based approaches are especially welcome.
In recent years, the field of girlhood studies has offered rich analyses of girls‘ agency as activists and change-makers, including through participatory arts-based methods oriented around catalyzing gender-transformation and social justice. There has been less attention paid, however, to how girls construct their narratives and artistic productions, and how their linguistic, semiotic, artistic, and cultural decisions have an impact on the transformative processes and outcomes of their creative endeavours. Studies in applied linguistics and literacies offer Continue reading

Klicktipp: Weblog Alltags|Ökonomien (Onlinepublikation)

Sebastian Felten, Li Gerhalter und Verena Halsmayer (Hg.) (Web)

Soeben ist der neue Weblog Alltags|Ökonomien auf haushalt.hypotheses.org erschienen. Er hat das Ziel, Haushaltsbücher als Material und Quellen einer breiteren Forschungscommunity bekannt zu machen und sie als Schnittstellen zwischen Disziplinen aufzuschlüsseln.

  • Beiträge von Peter-Paul Bänziger (Zürich), Matthias Donabaum (Wien), Sophie Gerber (Wien), Martin Herrnstadt (Bremen), Sophie Hopfner (Wien), Harro Maas und Gabrielle Soudan (Lausanne), Matthias Ruoss (Fribourg), Andreas Streinzer (Wien), Anton Tantner (Wien) sowie Matthias Van Laer De Gezelle (Antwerpen)
  • Herausgeber:innen: Sebastian Felten, Li Gerhalter und Verena Halsmayer | Redaktion: Dolores Šurlina

Zunächst werden Beiträge veröffentlicht, die aus einem Workshop an der Sammlung Frauennachlässe (SFN) entstanden sind (Web). Die SFN verwahrt aktuell ca. 400 Bände von Haushaltsbüchern, d.h. Aufzeichnungen über private Haushaltsführung in sehr heterogenem Format. In Quellen dieser Art kreuzen sich Forschungsdiskussionen verschiedener Disziplinen wie z.B. Wirtschaftswissenschaft, Auto/Biographieforschung, Wirtschaftsanthropologie, Wissenschafts-, Technik- und Geschlechtergeschichte, sie stehen aber nirgendwo im Zentrum des Interesses.
Alltags|Ökonomien führt Forschungen zu Haushaltsbüchern und ähnlichem Material aus den Beständen der SFN sowie internationalen Archivbeständen zusammen, um eine interdisziplinäre Diskussion über Methode und Erkenntnisinteresse anzustoßen. Grundlegend und explorativ wird gefragt, wie sie unterschiedliche Verhältnisse von Alltag und Ökonomie sichtbar machen: Auf welche Weise werden Haushaltsbücher als Quellen wovon gelesen? Welche Annahmen und Kategorisierungen über „den Haushalt“ bringen sie mit sich und wie verhalten sie sich zu Problematisierungen in verschiedenen Forschungsfeldern?

Die Herausgeber:innen: Sebastian Felten ist Tenure Track Professor für Wissenschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit | Li Gerhalter ist Senior Scientist für Frauen- und Geschlechtergeschichte und wissenschaftliche Leiterin der Sammlung Frauennachlässe | Verena Halsmayer ist Universitätsassistentin Postdoc für Wissenschaftsgeschichte | alle am Institut für Geschichte der Univ. Wien. Continue reading

CfP: Gender_Queer Worldings: Gewalt, Bündnisse, Zukunftsentwürfe (09/2026, Innsbruck); bis: 28.02.2026 [REMINDERIN]

11. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) (Web)

Zeit: 23.-25.09.2026
Ort: Innsbruck
Einreichfrist: 28.02.2026

Version auf Deutsch: In einer Welt, die durch das Aufeinandertreffen multipler ökonomischer, demokratiepolitischer und ökologischer Krisen und durch das Erstarken autokratischer Systeme gekennzeichnet ist und in der Angriffe auf das Leben von Frauen*, trans*, inter*, non-binären und queeren Personen sowie auf feministische, queere und trans* Politiken zunehmen, sind die Gender Studies mehr denn je gefordert, gesellschaftliche Veränderungen zu analysieren sowie alternative Zukunftsszenarien zu entwickeln. Die Konferenz Gender_Queer Worldings befasst sich mit den vielfältigen Weisen, wie Welten geschaffen und gestaltet werden. Unter Worlding verstehen wir Formen der Weltgestaltung und -erzeugung und somit die dynamischen Prozesse, durch die Realitäten ins Leben gerufen, aufrechterhalten, angefochten und neu gedacht werden. Welt(en) verstehen wir dabei nicht als gegeben, sondern durch Beziehungen von Macht, Sorge, Gewalt und Widerstand hervorgebracht und auch veränderbar. Im Zentrum stehen die Fragen, wie Welten durch gewaltförmige Strukturen wie Patriarchat, Cis-Heteronormativität, Rassismus, Kolonialismus, Kapitalismus und Ableismus erzeugt und aufrechterhalten werden und wie feministische, crip, queere, trans*, inter* sowie post- und dekoloniale Praktiken, Politiken, Aktivismen und Wissenschaften Räume für denk- und lebbare Utopien und Zukunftsvisionen eröffnen können. Weiterlesen … (PDF)

English version :In a world shaped by the convergence of multiple crises of economy, democracy, ecology, and the rise of authoritarian systems, accompanied by attacks on women, queer, non-binary and trans people as well as feminist, queer, and trans politics, it is imperative for gender studies to both analyse these transformations and imagine alternative futures. The conference, centred on ‘Gender_Queer Worldings’, engages with the various ways in which worlds are made and shaped. With the concept of ‘worldings’ we refer to the dynamic processes through which realities are enacted, maintained, contested, and reimagined, attending to how worlds are not given but continuously produced through relations of power, care, violence, and resistance. The conference focuses on how worlds are produced and maintained through structures of violence, such as patriarchy, cis-heteronormativity, racism, colonialism, capitalism, and ability-centrism, and how feminist, queer, crip, trans, post- and decolonial practices, politics, activisms, and scholarship might open up spaces for utopias and futurities. Read more… (PDF).

CfP: Historische Perspektiven auf (sexualisierte) Gewalt in pädagogischen Kontexten (10/2026, Hildesheim); bis: 28.02.2026 [REMINDERIN]

Meike Baader (Univ. Hildesheim), Edith Glaser (Univ. Kassel) und Elke Kleinau (Univ. zu Köln)

Zeit: 07.-09.10.2026
Ort: Univ. Hildesheim
Einreichfrist: 28.02.2026

Seit 2010 erfahren Fragen der sexualisierten Gewalt in pädagogischen Einrichtungen insbesondere in der auf Deutschland bezogenen Forschung verstärkt Aufmerksamkeit und haben einen „Dominoeffekt“ (Brachmann 2019) in der Forschung ausgelöst. Einen herausgehobenen Stellenwert für die Erziehungs- und Bildungsgeschichte hat in diesem Kontext die Reformpädagogik eingenommen (u.a. Oelkers 2011; Dudek 2012; Brachmann 2019; Keupp et al. 2019; Glaser 2021). Von besonderer Relevanz sind dabei die Perspektiven und Erfahrungen der Betroffenen (ex: Miller/Oelkers 2014; Mehrick 2018, 2019; El Boujavenir 2014; Katsch 2020; Barth/Katsch 2024; Täubrich 2024). In den Fokus geraten sind darüber hinaus auch Aspekte der Disziplingeschichte und damit einer Disziplin, die für Frage von Erziehung und Bildung zuständig ist (Amesberger/Halbmayr 2023). Aber auch international ist Aufarbeitung ein sichtbares Forschungsfeld geworden, insbesondere durch Aufarbeitungen im Kontext der katholischen Kirche, so dass von einem „age of inquirey“ die Rede ist (Swain/Wright/Sköld 2017), oder beispielsweise durch die disziplinorientierte Auseinandersetzung um die Schweizer Sonderpädagogik für den Fall „Jegge“ (Miller/Oelkers 2018).
(Bildungs-)Historische Kontexte werden dabei immer wieder berührt, stehen teilweise auch im Mittelpunkt, weil sie für die Aufarbeitung von Gewalterfahrungen in pädagogischen Beziehungen und Institutionen relevant sind. Zugleich akzentuiert Aufarbeitung die Rechte und Perspektiven von Betroffenen und damit die Unabgeschlossenheit jedes Aufarbeitungsprozesses. Dies rahmt die historische Perspektive mit Blick auf die Folgen für Betroffene und die aktuelle Verantwortung von pädagogischen – aber auch von psychologischen, religiösen und juristischen – Einrichtungen und Organisationen. Auf der Tagung wird der Fokus der historischen Forschung zu (sexualisierter) Gewalt zeitlich weiter gefasst und (bildungs-)historische Perspektiven sollen zugleich gegenüber der bisherigen Aufarbeitungsforschung vertieft werden. Die Beiträge sollen sich auf den historischen Zeitraum vom 18. Jhd. bis heute beziehen, so dass Gewalt hier als eine besondere „Konstellation der Moderne“ (Reemtsma 2013) gefasst wird. Weiterlesen und Quelle … (Web)

Buchpräsentation: Irene Messinger und Ingo Grumiller: Verfolgung und Widerstand von Fürsorgerinnen in Wien 1934-45, 29.01.2026, Wien

Jüdisches Museum Wien (Web)

Zeit: 29.01.2026, 18:30 Uhr
Ort: Jüdisches Museum Wien, Dorotheerg., 1010 Wien
Anmeldung (Web)

Die Mehrheit der Wiener Fürsorgerinnen im Austrofaschismus und Nationalsozialismus verhielt sich regimetreu. Zahlreiche ihrer Kolleginnen wurden entrechtet, entlassen, zur Flucht gezwungen oder ermordet und nur eine Minderheit war im Widerstand aktiv. Anhand von 80 exemplarischen Biografien politisch und rassistisch verfolgter Fürsorgerinnen analysiert Irene Messingers Studie deren private und berufliche Netzwerke, institutionelle Ausschlussprozesse und Formen des Wissenstransfers ins Exil. Die portraitierten Frauen wirkten zuvor in Institutionen der Stadt Wien wie dem Jugendamt, sowie in privaten und konfessionellen Einrichtungen, darunter in der Fürsorge der IKG Wien oder in jüdischen Vereinen. Basierend auf erstmals ausgewerteten Quellen wie Personalakten, Zeitzeuginneninterviews, privaten Nachlässen, konnten zahlreiche Frauenbiografien rekonstruiert und historisch kontextualisiert werden. Somit wird die Berufsgeschichte der Sozialen Arbeit um bislang übersehene vor allem jüdische Akteurinnen ergänzt.

Programm

  • Vorstellung des Buches von Irene Messinger
  • Lesung von Ingo Grumiller der letzten Briefe von Lisbeth Weisz, Fürsorgerin und Mitarbeiterin in der „Erzbischöflichen Hilfestelle für nicht-arische Katholiken“, an ihre Freundin Maria

Einlass 18:00 Uhr | Eintritt frei

Weitere Präsentation
10.03.2026, 18.30 Uhr, Fachbibliothek Zeitgeschichte, Institut für Zeitgeschichte der Univ. Wien mit Johanna Gehmacher und Jessica Richter (Web)

  • Irene Messinger: Verfolgung und Widerstand von Fürsorgerinnen in Wien 1934-1945. Kollektivbiografische Studie zur Geschichte Sozialer Arbeit, Baden-Baden (Nomos) 2025 (Web)

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CfP: Conservative Women: Politics and Gender from 19th-21th century (07/2026, Antwerp); by: 01.02.2026

Josephine Hoegaerts and Matthijs Lok (Univ. of Amsterdam); Henk de Smaele (Univ. of Antwerp)

Time: 02.-03.07.2026
Venue: Univ. of Antwerp
Proposals by: 01.02.2026

In our workshop we will explore the role of women in conservative political movements since the nineteenth century. To what extent is female involvement in right wing, nationalist and conservative movements a new phenomenon or can longer patterns and lineages be discerned? What were and are the motivations of women to take part in these movements and what are their strategies? Do they participate despite or because of the often explicitly patriarchal and masculinist rhetoric of these movements? How should we evaluate the impact female involvement has on right wing political movements?
All over the world the rise of conservative, hard right and illiberal politics seem to threaten the progress in gender equality in the past decades and the return of traditional gender hierarchies. ‘Traditional’ female roles (‘tradwives’) and masculine role models are ubiquitous on social media and other internetfora. On first sight, it is all the more surprising that many women are active in these hard right movements and ideologies, be it as party leaders (for instance Georgia Meloni, Marine LePen, Kemi Badenoch) or influencers (Eva Vlaardingenbroek). In our workshop we will explore the role of women in conservative political movements since the nineteenth century. To what extent is female involvement in right wing, nationalist and conservative movements a new phenomenon or can longer patterns and lineages be discerned? What were and are the motivations of women to take part in these movements and what are their strategies? Do they participate despite or because of the often explicitly patriarchal and masculinist rhetoric of these movements? How should we evaluate the impact female involvement has on right wing political movements?
In this workshop we aim to bring together approaches from the study of conservatism and the (radical) right with insights from gender and women’s history and politics. Our main focus is Europe and the countries that form today the European Union, but global perspectives are also welcome.

Specific topics (not limitative) Continue reading

Vortrag: Hedwig Dohm: „Die wissenschaftliche Emancipation der Frau“ und „Der Stamm der Asra“, 19.01.2026, Wien

Literarischer Salon “Alte Bücher neu gelesen” – Gespräche zu Literatur auf der Wieden: Kulturverein Wieden und Institut für Wissenschaft und Kunst (Web)

Zeit, Mo. 19.01.2026, 16:30-17:30 Uhr
Ort: Café Goldegg, Argentinierstr. 49, 1040 Wien

Hedwig Dohm war eine der prononciertesten feministischen Theoretikerinnen und Frauenrechtlerin des 19. und frühen 20. Jhds. In ihren gesellschaftspolitischen Schriften hat sie humorvoll, aber dennoch unerbittlich die Verteidigung des männlichen Macht- und Besitzdenkens angeprangert. Die Darlegung ihrer eigenen Position verknüpfte sie mit dem Hinweis auf die widersprüchliche und teilweise schlecht geschriebene Argumentationslinie der Gegenseite. Weniger bekannt sind Hedwig Dohms Lustspiele. Der Vortrag widmet sich exemplarisch einem Lustspiel und stellt dieses in den Kontext zu ihren gesellschaftspolitischen Schriften.

Gespräche zu Literatur auf der Wieden des Kulturvereins Wieden
Wir treffen einander im Café Goldegg und hören im Rahmen des literarischen Salons Ausführungen zu Hedwig Dohm: „Die wissenschaftliche Emancipation der Frau“ und „Der Stamm der Asra“. Nach dem Vortrag (ca. 25 Minuten) ist Gelegenheit zur Diskussion und informellem Austausch in der gemütlichen Atmosphäre eines Kaffeehauses.

Der Kulturverein Wieden veranstaltet regelmäßig wissenschaftliche Vorträge zu Moderne, Wissenschaft, Literatur und Kunst im Café Goldegg. Eine Kooperation vom Kulturverein Wieden und dem Institut für Wissenschaft und Kunst.

Quelle: IWK-Newsletter

CfP: Modern maternities? Rethinking the global history of pregnancy and childbirth in the „long“ twentieth century (06/2026, Heidelberg); by: 22.02.2026

Sarah Lias Ceide, Lehrstuhl für Zeitgeschichte, Univ. Heidelberg

Time: 25.-26.06.2026
Venue: Univ. Heidelberg
Proposals by: 22.02.2026

The international workshop seeks to develop nuanced, plural understandings of „progress“ and „modernity“ in regard to maternity in a global context by moving beyond their interpretation as Western-centric, future-oriented, top-down phenomena. In shifting attention away from obstetrics as a medical discipline as well as from physicians and medically trained midwives as the sole carriers of authoritative knowledge, the workshop seeks to foreground actors and discourses situated outside conventional medical and clinical settings. Which alternative imaginaries of „modern“ pregnancy and childhood existed in the „long“ twentieth century alongside the ones propagated by Western obstetrics?
From the late eighteenth century onward, pregnancy and childbirth came to occupy a central place in discourses centered around the notion of progress. With the Enlightenment began a process of male-led scientization and institutionalization of pregnancy and childbirth which, by the late nineteenth century, had seen the establishment of obstetrics as a distinct field of medical specialization in most Western countries. As a consequence, the concepts of maternity – here meaning the biological process of pregnancy and childbirth that “makes” a mother, not to be confused with motherhood-, progress, and modernity became increasingly and intrinsically intertwined. This interdependence has long been reflected in the scholarly literature. Historians have traced the emergence of obstetrics and gynecology as a “man’s world” to a progress-driven and increasingly imbalanced antagonism between traditional female midwifery and male-dominated obstetrics from the late eighteenth century onward, also highlighting the biopolitical dimensions of institutionalized childbirth within the broader medicalization of the female body (Metz-Becker, 1997; Labouvie, 1999; Duden, 2002; Aschauer, 2020). More recently, the role of Western models of pregnancy and childbirth in colonial and postcolonial contexts beyond the Global North has been increasingly emphasized (Hunt, 1999; DeBarros, 2014; Hugon, 2020). Read more and source … (Web)

CfP: Studies in Gender, Violence, and Wars (New Book Series); by: –

New Berghahn Book Series; Editors: Karen Hagemann, Isabel Heinemann, Jasper Heinzen,Thomas Kühne, and Elissa Mailänder

Proposals by: –

Wars and Military Violence cannot be understood without the analytical category of ‘gender’. The same is true for the masculine corporate culture of armed forces, and of the sexual violence perpetrated by soldiers and officers, both within and outside the military. The difficult debates about ‘gender-neutral’ military service triggered by Russia’s invasion of Ukraine in February 2022 in several European NATO powers, the still contested involvement of women in combat in an increasing number of armed forces, and the disproportionate number of casualties among women and children in the current wars in Ukraine and Sudan and the Israel-Palestine conflict all make this clear. Therefore, research into the subject of gender, military culture, violence, and war holds not just academic but also social and political importance. The relevance of gender is particularly evident in the current culture wars about diversity, equality, and inclusion, and the efforts of the Republican-led government in the United States to curb the profile of women and LGBTQ+ service members in their armed forces.
Despite a tradition of international and interdisciplinary women’s and gender studies on the military and war dating back to the 1980s, the state of research in various disciplines continues to reveal significant gaps. This new book series initiated by the research network on Military, War and Gender/Diversity seeks to create new opportunities for international and interdisciplinary dialogue by promoting the systematic study of the relationship between gender/diversity, the military, war, and violence as a methodology and subject of research. We understand ‘gender’ as a crucible of intersectional diversity that, in conjunction with social origin, race, ethnicity, nationality, age, sexuality, disability, religion, and ideological orientation shapes individual and collective identities. Gender is therefore of great relevance for the study of armed forces, military conflicts, and (il)legitimate violence, including sexual and sexualized violence.
We invite submissions for monographs and edited volumes from cultural studies, history, international relations, and the social sciences that address the broadly defined subject of gender, violence, and war across a broad chronological arc spanning early modern, modern, and contemporary history. The geographical remit of the series is global. Continue reading

CfP: Historische Perspektiven auf (sexualisierte) Gewalt in pädagogischen Kontexten (10/2026, Hildesheim); bis: 28.02.2026

Meike Baader (Univ. Hildesheim), Edith Glaser (Univ. Kassel) und Elke Kleinau (Univ. zu Köln)

Zeit: 07.-09.10.2026
Ort: Univ. Hildesheim
Einreichfrist: 28.02.2026

Seit 2010 erfahren Fragen der sexualisierten Gewalt in pädagogischen Einrichtungen insbesondere in der auf Deutschland bezogenen Forschung verstärkt Aufmerksamkeit und haben einen „Dominoeffekt“ (Brachmann 2019) in der Forschung ausgelöst. Einen herausgehobenen Stellenwert für die Erziehungs- und Bildungsgeschichte hat in diesem Kontext die Reformpädagogik eingenommen (u.a. Oelkers 2011; Dudek 2012; Brachmann 2019; Keupp et al. 2019; Glaser 2021). Von besonderer Relevanz sind dabei die Perspektiven und Erfahrungen der Betroffenen (ex: Miller/Oelkers 2014; Mehrick 2018, 2019; El Boujavenir 2014; Katsch 2020; Barth/Katsch 2024; Täubrich 2024). In den Fokus geraten sind darüber hinaus auch Aspekte der Disziplingeschichte und damit einer Disziplin, die für Frage von Erziehung und Bildung zuständig ist (Amesberger/Halbmayr 2023). Aber auch international ist Aufarbeitung ein sichtbares Forschungsfeld geworden, insbesondere durch Aufarbeitungen im Kontext der katholischen Kirche, so dass von einem „age of inquirey“ die Rede ist (Swain/Wright/Sköld 2017), oder beispielsweise durch die disziplinorientierte Auseinandersetzung um die Schweizer Sonderpädagogik für den Fall „Jegge“ (Miller/Oelkers 2018).
(Bildungs-)Historische Kontexte werden dabei immer wieder berührt, stehen teilweise auch im Mittelpunkt, weil sie für die Aufarbeitung von Gewalterfahrungen in pädagogischen Beziehungen und Institutionen relevant sind. Zugleich akzentuiert Aufarbeitung die Rechte und Perspektiven von Betroffenen und damit die Unabgeschlossenheit jedes Aufarbeitungsprozesses. Dies rahmt die historische Perspektive mit Blick auf die Folgen für Betroffene und die aktuelle Verantwortung von pädagogischen – aber auch von psychologischen, religiösen und juristischen – Einrichtungen und Organisationen. Auf der Tagung wird der Fokus der historischen Forschung zu (sexualisierter) Gewalt zeitlich weiter gefasst und (bildungs-)historische Perspektiven sollen zugleich gegenüber der bisherigen Aufarbeitungsforschung vertieft werden. Die Beiträge sollen sich auf den historischen Zeitraum vom 18. Jhd. bis heute beziehen, so dass Gewalt hier als eine besondere „Konstellation der Moderne“ (Reemtsma 2013) gefasst wird. Weiterlesen und Quelle … (Web)