Vortrag: Maria Mesner: Wessen Körper, wessen Leben, wessen Recht? 50 Jahre Fristenlösung, 05.03.2025, Wien – und virtueller Raum

Wiener Vorlesung im Rahmen der Wiener Frauenwoche (Web)

Zeit: 05.03.2025, 19.00 Uhr
Ort: Wiener Rathaus, Festsaal, Lichtenfelsg. 2, Feststiege I, 1010 Wien – und Livestream (Web)
Anmeldung für die Teilnahme vor Ort (Web)

Programm
– Vortrag: Maria Mesner
– Anschließendes Gespräch: Maria Mesner und Mirijam Hall
– Moderation: Marlene Nowotny, Wissenschaftsjournalistin und Redakteurin bei Ö1

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Geschichte des Abtreibungsverbots und seinen Konsequenzen auf das Leben von Frauen. Er beleuchtet die harten politischen Auseinandersetzungen um das Recht auf den weiblichen Körper und seine Gebärfähigkeit, die in Österreich schließlich dazu führten, dass der Schwangerschaftsabbruch am 1. Jänner 1975 straffrei wurde. Abschließend geht Maria Mesner der Frage nach, warum das jahrhundertealte Verbot auch 50 Jahre später grundsätzlich noch immer in Kraft ist.

Die Zeithistorikerin Maria Mesner forschte und lehrte an der New School for Social Research und der New York Univ., der Karls-Universität Prag sowie den Universitäten Linz und Salzburg. Derzeit ist sie als Universitätsdozentin für Zeitgeschichte an der Univ. Wien tätig und leitet das Kreisky-Archiv und das Johanna Dohnal Archiv.
Hier wurde zuletzt die Website „50 Jahre Fristenregelung. Oder: Als Abreibung ein Verbrechen war“ erarbeitet (Web).

Mirijam Hall ist Gynäkologin in Wien. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit im Spital engagiert sie sich seit 20 Jahren zivilgesellschaftlich und politisch. Sie ist Vorsitzende der Aidshilfe Wien, Vizepräsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung und Bezirksrätin am Neubau. Außerdem setzt sie sich im Rahmen der von ihr mitbegründeten Initiative #ausPrinzip für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch und die Stärkung von reproduktiven Rechten in Österreich ein.

Ihre Anmeldung erleichtert die Organisation vor Ort und ist nicht für die Teilnahme via Livestream notwendig. Video zur Veranstaltung (Youtube Kanal Wienbibliothek im Rathaus)

Quelle: Newsletter des Instituts für Zeitgeschichte