Category Archives: Topic_Sorge|Care

Klicktipp: FemInfo (Zeitschrift, online frei verfügbar)

FemInfo und FemWiss – Verein feministische Wissenschaft Schweiz

FemInfo (Web)
FemInfo erscheint dreimal jährlich und zweisprachig. Es enthält Beiträge von Autor*innen aus unterschiedlichen akademischen und nicht-akademischen Kontexten zu gesellschaftspolitischen und historischen Themen sowie Literaturhinweise. FemInfo erscheint gedruckt, die Ausgaben seit 2005 sind zudem auf der Website online frei verfügbar.
Themen der letzten Ausgaben: Sammeln | Gender.Raum.Klima | Hat Sport ein Geschlecht? | Feministische Medienpolitik | Statistik und Sichtbarkeit | Körper | Medizin und Geschlechterbinarität | Sexuelle Belästigung im Kontext der Wissenschaft | Frauenstimm- und Wahlrecht | Institutionalisierungen | Beziehungspraktiken | Popfeminismus | Notstand | Feministische Wissenschaft | Arbeitskämpfe | Utopie | Ökofeminismus [Die aktuelle Ausgabe wird jeweils einige Monate nach dem Erscheinen online gestellt.] Weiterlesen … (Web)

FemWiss (Web)
FemInfo ist das Vereinsmagazin von FemWiss – Verein feministische Wissenschaft Schweiz. Der Verein hat den Sitz in Bern, setzt sich als unabhängige Akteurin auf nationaler Ebene für Gleichstellungs- und Wissenschaftspolitik ein und sensibilisiert die Öffentlichkeit für feministische Perspektiven. FemWiss versteht sich als solidarisches Netzwerk und offenes Forum für alle Feminist*innen und Sympathisant*innen.

Aktueller CfP: Geschlecht, Feminismus, Behinderungen und Ableismus in der Schweiz | Einreichfrist: 15.03.2025
Die Diskriminierung aufgrund von Behinderungen (Ableismus) basiert auf einer Hierarchisierung von Differenz, die sich auf eine körperliche oder mentale Norm stützt. Vorurteile und gesellschaftliche Strukturen durchkreuzen den Alltag von als behindert geltenden Menschen. Die Unterordnung unter anti-solidarische kapitalistische Strukturen resultiert für behinderte Menschen in Formen der Fremdbestimmung, Gewalt und Existenzangst. Strukturelle Behinderung überkreuzt und potenziert sich mit anderen Diskriminierungsachsen, etwa aufgrund von Geschlecht, Sexualität, Ethnie oder Klasse.
Wie werden Differenzen wahrgenommen, aber auch reproduziert – und kann darin jenseits von Essenzialisierung etwas Ermächtigendes stecken? Wie gestaltet die Beschäftigung mit Behinderungen oder Neurodiversität das feministische Denken und Handeln umfassender – und umgekehrt? Welche Rolle spielt in feministischen wie auch anti-ableistischen Perspektiven die Frage der Repräsentation und Aneignung? Welche Zusammenhänge gibt es zwischen feminisierter Care-Arbeit, Behinderungen und Prekariat, zwischen Ableismus und Patriarchat? Continue reading

CfP: wissen | savoir | sapere | know(-ledges) (09/2025, Basel); bis: 15.03.2025

8. Konferenz der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (SGGF) (Web)

Zeit: 08.–09.09.2025
Ort: Univ. Basel
Einreichfrist: 15.03.2025

1927 steht Virginia Woolf im Lesesaal des British Museum. Sie findet kein Wissen, das von Frauen produziert wurde. Über diese “Leerstellen” nachdenkend, problematisiert Woolf die Art und Weise in der (wissenschaftliches) Wissen hergestellt und Hierarchien zwischen verschiedenen Formen von Wissen geschaffen werden. Zudem fehlen Frauen Ressourcen und Räume, um kreativ Wissen zu produzieren, wie Gertrude Bustill Mossell schon 33 Jahre vorher anmerkte. Geschlechterforschung hat – in ihren verschiedenen Formen und Formaten weltweit – dieses Aufdecken und Füllen von vergeschlechtlichten, sexualisierten, klassistischen und rassisierten Lücken in verfügbaren Wissensbeständen geerbt und fortgesetzt. Zugleich wurden und werden Forschung und Lehre Denk’räume’ und alternative Modi der Wissensproduktion geschaffen. All dies erfordert immer auch eine kritische, selbst-reflexive Auseinandersetzung mit den eigenen Wissenspraktiken und Positionalitäten.
Zentrale Fragen für Gender Studies, als ein heterogenes, multi- und interdisziplinäres Unterfangen, sind deshalb: Wer (und was) nimmt an Wissensproduktion teil bzw. kann überhaupt an Wissensproduktion teilnehmen? Wie wird Wissen autorisiert oder diskreditiert? Wie sind Wissensbestände über Geschlecht und Sexualität in Machtdynamiken verstrickt? Und schliesslich: Welche Formen der Wissensproduktion und welche Wissensbestände sind nötig, damit ‘bessere Welten’ Realität werden können? Vor dem Hintergrund drängender aktueller Phänomene wie Klimawandel, Künstliche Intelligenz, anti-demokratische und autoritäre Machtgewinne, Kriege sowie anhaltende globale und nationale Ungleichheiten, lädt die 8. Konferenz der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung dazu ein, diese – und andere – Fragen gemeinsam zu diskutieren. Weiterlesen … | Version française … | English version … (Web)

Themenstränge
1. Feministische Theorien und Gender Studies revisited
2. Gender Studies in der Anwendung
3. Zirkulation von Geschlechterwissen und vergeschlechtlichten Wissensbeständen:
4. Wissenspolitiken, Leerstellen und epistemische Ungerechtigkeiten
5. Wissen über Geschlecht in der Vergangenheit
6. Utopien, Spekulationen und Re-Visionen

CfP: What Makes a Family?: Searching for Legal, Cultural, and Biological Answers in the Welfare State (Publication); by: 15.02.2025

Journal of Family History; Guest Editors: Cecilie Bjerre & Gareth Millward (Univ. of Southern Denmark), and Laura Kings (Univ. of Leeds) (Web)

Proposals by: 15.02.2025

For over thirty years, the Journal of Family History has provided an essential forum for scholarship on the history of family, kinship, and population across global contexts. The editors invite submissions for a special issue, which seeks to expand a understanding of how families have been conceptualized and contested within welfare states.

Special Issue Theme
The family is widely regarded as the core social unit in welfare states, often mirroring the rise of the nuclear family in industrial capitalism. However, defining “family” remains fraught with historical, cultural, and contextual complexities. Definitions vary not only across time and place but also between the state and individual families, with significant implications for social security, healthcare, citizenship, and rights to family life. These tensions are pivotal, affecting how individuals and groups access critical resources and claim their place within the social fabric.
This special issue builds on themes from a recent UK-Nordic workshop, which gathered scholars to investigate family definitions in the welfare state and explore their impact. The edotirs aim to broaden this discussion to include comparative and interdisciplinary perspectives on the following questions: What defines a family within welfare states, and how do these definitions evolve over time? How do legal, moral, and cultural definitions of family affect access to welfare benefits and rights? And how do conflicting interpretations of “family” between citizens and the state shape experiences?

The editors invite contributions that address themes such as: Legal and Biological Parenthood |
Marriage and Kinship | State and Family Definitions | Intersectional Perspectives. Read more … (PDF)

Source: genus-request@listserv.gu.se

Workshop: Mestiz@ as a Transimperial Category, 12.02.2025, Münster

Sarah Albiez-Wieck, Univ. of Münster; Centre for Empire Studies: (Post)colonial Histories and Global Entanglements (Web)

Time: 12.02.2025
Venue: Univ. of Münster
Registration by: 15.01.2025

The Workshop enquires about the colonial categorization of the mestizo (métis, mesties, meticcio, mestiço) in imperial figurations worldwide. Colonial legal and social categorizations had significant impacts on those categorized, as they determined their rights and obligations in society. At the same time, they reveal much about the colonizers‘ worldview and their notions of order. To some extent, they persist to this day. The Workshop will both discuss a project in progress in Münster and feature talks by invited scholars from France, Italy, and Germany. Fellow scholars and students are invited to join.

Programme (PDF)

  •  Welcome and Introduction
  •  The Project: General Introduction: Sarah Albiez-Wieck and Daniel R. Bonenkamp (Univ. Münster)
  • Part 1: Origin and Transimperial Actors by Niccolò Pelosato (Leiden Univ./Univ. Münster)
  • Part 2: Law and Practice by Daniëlle de Kurver (Leiden Univ./Univ. Münster)
  • Part 3: Migration and Belonging by David Hellmann (Univ. Münster)
  • The gender of mestizaje in Latin American and Caribbean societies (16th-20th centuries): Capucine Boidin (l’Univ. Sorbonne Nouvelle)
  •  Mixed Meanings: the construction of the category of “mesties” across the eighteenth-century Dutch empire: Sophie Rose (Univ. of Tübingen)
  • The uses of the terms „métis“ (mestizo) and „mulâtre“ (mulatto) in the French colonies from 1635 to 1848: Fréderic Régent (Paris 1 Panthéon-Sorbonne)
  • On the edge of citizenship. For a history of the meticci in Italian colonialism: Nicola Camilleri (Maynooth Univ.)
  • Mixedness in the Red Sea: Cross-Cultural Dynamics and the Policies of Classification: Valentina Fusari (Univ. di Torino)
  • Comment by Christoph Lorke (Univ. Münster/LWL-Institut für Regionalgeschichte)

Source: HSozKult

CfP: (Un)verletzte Körper. Versehrtheit und Unversehrtheit in der Moderne (10/2025, Augsburg); bis: 15.02.2025

Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, Univ. Augsburg; Sophia Dafinger (Web)

Zeit: 08.-10.10.2025
Ort: Augsburg
Einreichfrist: 15.02.2025

Das Recht auf „körperliche Unversehrtheit“: So einfach und klar wie das Grundgesetz in Artikel 2 eine Antwort auf die Gewalterfahrungen der NS-Massenverbrechen zu geben versuchte, so komplex waren historische Hintergründe und zeitgenössische Debatten über die Frage nach einem Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper.
Unser Verständnis der (westlichen) Moderne und ihrer Ambivalenzen (Zygmunt Bauman) ist von der Vorstellung geprägt, die Gesellschaft habe sich seit dem 19. Jhd. zunehmend individualisiert und überwiegend autonom handelnde Subjekte hervorgebracht. Das souveräne Selbst, so die Annahme, zeichne sich gerade dadurch aus, dass es Verfügungsgewalt über sich selbst besitze. Im Gegensatz zur Frühneuzeitforschung hat sich die Geschichtswissenschaft für das 19. und 20. Jhd. aber bisher eher ausschnitthaft damit beschäftigt, wie Menschen über die Integrität ihrer und anderer Körper verfügen wollten und konnten. Dabei ist die Frage, wie sich Vorstellungen von (Un)versehrtheit und damit verbundene soziale Praktiken gewandelt haben, elementar für eine Analyse moderner Gesellschaften, weil sie unterschiedliche Dimensionen von Ungleichheit produzieren, katalysieren oder auch infrage stellen.
Ausgangspunkt der Überlegungen ist deshalb, (Un)versehrtheit von Körpern in Ideal und Praxis mithilfe der Zusammenführung von drei Forschungssträngen zu untersuchen: Körpergeschichte, Gewaltforschung sowie Forschungen zur (internationalen) juristischen Normsetzung und deren kultureller Aneignung sollen ein vertieftes Verständnis der Denkfigur körperlicher Unversehrtheit ermöglichen. Die Tagung soll dabei um drei Themenfelder herumgruppiert werden:

1. Menschen bilden, Körper disziplinieren – Familie und Erziehung
Gewalt in Erziehungskontexten hat seit der Jahrtausendwende aus einem gegenwartsbezogenen Aufarbeitungsimpuls heraus Aufmerksamkeit erfahren, z.B. im Rahmen der Erforschung sexualisierter Gewalt in den christlichen Kirchen. Zugleich ist die Empirie für Gewalterfahrungen im privaten Raum dünn. Gerade dort war und ist Unversehrtheit als Wert, Ideal oder gar Norm brüchig, können doch Kinder und Frauen bis heute offenbar nicht im selben Maße wie erwachsene Männer körperliche Selbstbestimmung für sich beanspruchen, obwohl rechtliche Regelungen zum Schutz vor Gewalt existieren. Am Beispiel von Familie und Erziehung muss die Zivilisierungsthese, die von einer zunehmend gewaltfreien Moderne ausgeht, deshalb hinterfragt werden. Continue reading

CfP and Klicktipp: Gender a výzkum|Gender and Research. A transdisciplinary journal of gender studies and feminist theory for Central and Eastern Europe (Open access); by: 15.01.2025

Gender a výzkum|Gender and Research (Web)

Gender a výzkum|Gender and Research is a transdisciplinary journal of gender studies and feminist theory, founded in 2000 in the Czech Republic. The territorial focus is on Central and Eastern Europe as well as other global macro-regions. The journal publishes articles with gender or feminist perspective in the fields of sociology, philosophy, political science, history, cultural studies, and other branches of the social sciences and humanities.
The editors are the sociologists Alena Křížková, Radka Dudová, Hana Hašková, Hana Maříková, and Zuzana Uhde, the journal is published biannually in English or Czech by the Dep. for Gender & Sociology of the Inst. of Sociology of the Czech Academy of Sciences, it is peer-reviewed and freely available online in open access. Read more … (Web)

Call for thematic blocks and special issues
Gender a výzkum|Gender and Research invites submissions for thematic blocks and special issues for the period of 2026-2027. Proposals can be made until 15.01.2025. Read more … (Web)

Latest volumes (Web)

  • Various Perspectives on the ‘War on Gender’ (2024/1)
  • Gender, Religion and Spiritualities (2023/2)
  • Gender Reflections on the (Post)Pandemic in Central and Eastern Europe (2023/1)
  • Language, Sex and Gender (2022/2)
  • Reprezentace genderu v populární kultuře (2022/1)
  • Childhood, Adolescence, and Sexualities (2021/2)
  • Gender, Age and Ageing (2021/1)
  • Economy 4.0 – The Digitalization of Labour from a Gender Perspective (2020/1)
  • Struggles, Memory and Resilience in Eastern Africa (2020/1)
  • Feminist Re-Interpretations of Islam (2019/2)
  • Contested Borders: Transnational Migration and Gender (2019/1)
  • Intersectional Approach in Social Inequalities Research (2018/2)
  • Postcolonial and Decolonial Thought in Feminism (2017/2)
  • Gender in/and the Neoliberal University (2017/1)

Source: GenderCampus

Conference: Politics of Child Adoption in 20th Century, 08.-10.01.2025, Magdeburg

Bettina Hitzer (Institute „History, Theory and Ethics of Medicine“, Magdeburg) and Thomas Lindenberger (Hannah-Arendt Institute for Totalitarianism Studies, Dresden) (Web)

Time: 08.-10.01.2025
Venue. Otto-von-Guericke Univ., Magdeburg
Registration by: 16.12.2024

Program (PDF)

Panels
– Adoption and Welfare State Governance
– Adoption and (Post)Coloniality
– Adoption and political repression and (post)warfare
– Importing Adoption, Exporting Children: Adoption in (Post-)Colonial Contexts
– Taking Children: Political Interests and Illicit Networks
– Care Meets Racism: South Koreans into Europe

Adoption is a controversial issue, more so today than ever before. Criticism is aimed at all facets of this “kinship by design” (Ellen Herman, 2008). The heated debate is not only concerned with the conditions determining whether adoption is in the best interest of the child. The family, social and population policy logic behind the concept of adoption is also increasingly being called into question. Adoption as a humanitarian intervention is ever more challenged. Reappraisal projects initiated by activists are shedding light on the colonial and post-colonial interests that often lurk behind the adoption project – with all their potentially brutal implications that disregard the rights of children and their biological parents.

The conference will focus on the following aspects of adoption policies:
– adoption as an instrument of those in power to weaken and destroy family ties and social resources of political opponents and their milieus, both in domestic and international conflicts.
– adoption as a means of disempowering and disintegrating marginalized social groups and ethnicities in colonial and post-colonial societies, but also in modern welfare state systems.
– adoption and the politics of transitional justice in post-autocratic transformation processes.
– the significance of international adoptions for networks of humanitarian aid and care and their relationship to political and social inequalities and (postcolonial) power asymmetries. Continue reading

CfP: Arbeitstreffen Netzwerk Feministische Rechtsgeschichte (02./03.2025, Leipzig); bis: 30.01.2025

Netzwerk Feministische Rechtsgeschichte (Web)

Zeit: 28.02.-01.03.2025
Ort: Univ. Leipzig, Villa Tillmanns
Einreichfrist: 30.01.2025

Einladung (PDF)

Neues Netzwerk gegründet
Das Netzwerk Feministische Rechtsgeschichte ist eine Austauschplattform für junge Wissenscahfter*innen. Es richtet sich besonders an Rechtswissenschafter*innen und Historiker*innen. Es nimmt die Geschlechterdimensionen von Rechtsgeschichte in den Blick und dient der Erforschung von rechtlichen und rechtspolitischen Maßnahmen. Dabei werden einzelne Protagonist*innen besonders hervorgehoben.
Beim Arbeitstreffen können Forschungsansätze, Ideen, oder Projekte mit Bezug zum Thema des Netzwerks vorgestellt und diskutiert werden. Für jeden Vortrag ist inklusive Diskussion ein Zeitfenster von einer Stunde vorgesehen. Es oll möglichst viel Zeit für die Diskussion sein. Bei Interesse ist eine Anmeldung per Mail bis zum 30.01.2025 unter Nennung des Vortragsthemas möglich. Eine Teilnahme ohne Vortrag ist ebenfalls möglich. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Reise- und Verpflegungskosten können leider nicht übernommen werden. Das Arbeitstreffen ist offen für Menschen jeden Geschlechts. Weitere Informationen … (Web)

Kontakt: Johanna Mittrop, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Öffentliches Recht und das Recht der Politik an der Univ. Leipzig: johanna.mittrop@uni-leipzig.de

Quelle: HSozKult

CfP: Contemporary Feminist Liberation Struggles: Bodies, borders, and intersections (AtGender-Conference, 07/2025, Barcelona); by: 20.12.2024

12th European Feminist Research Conference – AtGender 2025 (Web)

Time: 09.-12.07.2025
Venue: Barcelona, Catalonia, Spain
Proposals: 20.12.2024

In an era marked by heightened oppressions, including ongoing genocides, (neo-)colonialism and imperialism, violent conflicts, and intersecting injustice and socio-political turbulence, the 12th „European Feminist Research Conference“ invites scholars, activists, and practitioners to engage in critical dialogues around the theme „Contemporary Feminist Liberation Struggles: bodies, borders, and intersections“. Building upon the rich tradition of feminist inquiry and activism, this conference seeks to explore how feminist thought and praxis continue to disrupt and challenge prevailing power structures in the face of persistent injustices, aggressions, and authoritarian power grabs.
The conference theme is rooted in the pressing need to address the multifaceted dimensions of contemporary oppressions and struggles for liberation, fostering interdisciplinary conversations and collaborations across a broad range of research topics. By foregrounding bodies, borders, and intersections, as well as the voices and experiences of those most affected by repression, the conference aims to delve into the intricate ways in which individuals and communities navigate, resist and chart pathways to confront systems of harm, violence and injustice. Exploring the transformative potential of feminist liberation that centers intersectional, queer, non-adultocentric and anti/decolonial feminisms, participants will interrogate the interlocking systems of power that shape experiences of violence, displacement, and resistance.
The conference has 10 thematic strands, each shedding light on critical aspects of contemporary struggles for liberation. Read more … (Web)

Source: GenderCampus

Klicktipp: Gender and Militarization in Central and Eastern Europe – New Volume of Aspasia (Open Access)

Aspasia: The International Yearbook of Central, Eastern, and Southeastern European Women’s and Gender History (Web)

Aspasia’s latest volume (18/2024) is published on the topic of ‘Gender and Militarisation in Central and Eastern Europe.’ The yearbook is open access and freely available online.

Table of Contents

Special Forum: Gender and Militarization in Central and Eastern Europe

  • Sharon A. Kowalsky: Editor’s Introduction (Web)
  • Anna Nowakowska-Wierzchoś: The „Female Military Staff“: The Co-Creators of Defense and State Education in the Second Polish Republic (Web)
  • Iva Jelušić: Women in the Yugoslav People’s Liberation Struggle (1941-1945): Waging War and Breaking Frontiers (Web)
  • Nataliia Zalietok: Women and Militarization: The Lessons of World War II (Web)
  • Weronika Grzebalska: Rethinking Polish (Para)Military Herstory: New Goals for Research on the Militarism–Feminism Nexus (Web)
  • Steven G. Jug: Comment. Military Women: Pursuing Equality, Defending Nations, and Threatening Masculinity (Web)

Articles

  • Achilleas Fotakis: Legislation, Legal Theory, and Law Enforcement on Rape in Greece, 1922-1976 (Web)
  • Dimitra Vassiliadou: Sexual Harm and Extralegal Settlements in Greece, 1914-1970 (Web)
  • Katarzyna Taczyńska: Sore Kahan’s Poetry as a Mirror of the Transformation of Secular Jewish Culture in the Byelorussian Soviet Socialist Republic (Web)

Review Essays

  • Izabela Desperak: Barbara Einhorn’s Cinderella Goes to Market – Three Decades Later (Web)
  • Georgeta Nazarska: Beyond the Archive and Scholarship (Web)
  • Book Reviews Continue reading