Category Archives: Topic_Frauenbewegungen

CfP: Subverting Hierarchies through Women’s Intellectual History in Eastern Europe in the Long Twentieth Century (Publication); by: 17.04.2026

The journal „History of European Ideas“ (Web); Isidora Grubački (Institute of Contemporary History, Ljubljana), Zsófia Lóránd (Univ. of Vienna), and Emily Steinhauer (independent scholar) (Web) 

Proposals by: 17.04.2026

In Eastern Europe, the long twentieth century—the period roughly between the 1890s and the 2000s—was marked by struggles for women’s rights, abruptly changing gender regimes, and a maelstrom of diverse as well as often monolithically dominant -isms. In these various contexts, women intervened into various male-centered discourses from a women-centered position, while writing, thinking, and arguing about processes of emancipation, education, (forced) modernization, the break with the traditional rural community, and many other themes which speak not only toward European but global processes too. As a recent collection of texts and contexts from the history of feminism and women’s rights in East Central Europe has shown, women’s interventions in the public sphere encompassed topics including war, sexuality, and the politicization of motherhood, to name only three. Yet, women from Central and Eastern Europe still remain marginal in the fields of European and global intellectual history, falling between the cracks of studies on the Western part of the Northern hemisphere, but also those, still largely male-dominated, of Central and Eastern Europe and even of the Global South. This omission means that the contributions of women from Eastern and Central Europe remain largely absent—not only in relation to the experience of the decades-long emancipation project of real existing socialism, but also in terms of longer-term negotiations with other ideologies such as agrarianism, nationalism, and anarchism, as well as the ways in which identity and belonging have been shaped by migration and shifting borders in this post-imperial space. These dynamics make the region specific and relevant as a region on a global scale.
This special journal issue examines women’s intellectual history in Central and Eastern Europe throughout the long twentieth century. However, rather than merely addressing an existing gap, it seeks to challenge and redefine the field as such by engaging with carefully selected case studies of women’s political thought in the region. The inclusion of women from Central and Eastern Europe into intellectual historical investigations means revisiting the gender of who produces intellectual discourses worthy of attention, from where they Continue reading

CfP: Gender_Queer Worldings: Gewalt, Bündnisse, Zukunftsentwürfe (09/2026, Innsbruck); bis: 28.02.2026 [REMINDERIN]

11. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) (Web)

Zeit: 23.-25.09.2026
Ort: Innsbruck
Einreichfrist: 28.02.2026

Version auf Deutsch: In einer Welt, die durch das Aufeinandertreffen multipler ökonomischer, demokratiepolitischer und ökologischer Krisen und durch das Erstarken autokratischer Systeme gekennzeichnet ist und in der Angriffe auf das Leben von Frauen*, trans*, inter*, non-binären und queeren Personen sowie auf feministische, queere und trans* Politiken zunehmen, sind die Gender Studies mehr denn je gefordert, gesellschaftliche Veränderungen zu analysieren sowie alternative Zukunftsszenarien zu entwickeln. Die Konferenz Gender_Queer Worldings befasst sich mit den vielfältigen Weisen, wie Welten geschaffen und gestaltet werden. Unter Worlding verstehen wir Formen der Weltgestaltung und -erzeugung und somit die dynamischen Prozesse, durch die Realitäten ins Leben gerufen, aufrechterhalten, angefochten und neu gedacht werden. Welt(en) verstehen wir dabei nicht als gegeben, sondern durch Beziehungen von Macht, Sorge, Gewalt und Widerstand hervorgebracht und auch veränderbar. Im Zentrum stehen die Fragen, wie Welten durch gewaltförmige Strukturen wie Patriarchat, Cis-Heteronormativität, Rassismus, Kolonialismus, Kapitalismus und Ableismus erzeugt und aufrechterhalten werden und wie feministische, crip, queere, trans*, inter* sowie post- und dekoloniale Praktiken, Politiken, Aktivismen und Wissenschaften Räume für denk- und lebbare Utopien und Zukunftsvisionen eröffnen können. Weiterlesen … (PDF)

English version :In a world shaped by the convergence of multiple crises of economy, democracy, ecology, and the rise of authoritarian systems, accompanied by attacks on women, queer, non-binary and trans people as well as feminist, queer, and trans politics, it is imperative for gender studies to both analyse these transformations and imagine alternative futures. The conference, centred on ‘Gender_Queer Worldings’, engages with the various ways in which worlds are made and shaped. With the concept of ‘worldings’ we refer to the dynamic processes through which realities are enacted, maintained, contested, and reimagined, attending to how worlds are not given but continuously produced through relations of power, care, violence, and resistance. The conference focuses on how worlds are produced and maintained through structures of violence, such as patriarchy, cis-heteronormativity, racism, colonialism, capitalism, and ability-centrism, and how feminist, queer, crip, trans, post- and decolonial practices, politics, activisms, and scholarship might open up spaces for utopias and futurities. Read more… (PDF).

CfP: 25 Jahre Feministische Ökonomie in Österreich (05/2026, Linz); bis: 25.02.2026

25 Jahre Institut für Frauen- und Geschlechterforschung an der Johannes Kepler Univ. Linz (JKU) (Web)

Time: 08.05.2026
Ort: JKU Linz
Einreichfrist: verlängert bis 25.02.2026

Mit diesem Call for Papers möchten wir anlässlich eines doppelten 25-Jahr-Jubiläums Feministische Ökonom*innen und Forscher*innen herzlich zu einem gemeinsamen Workshop einladen.
Das Institut für Frauen- und Geschlechterforschung (IFG) an der JKU Linz feiert 2026 sein 25-jähriges Bestehen. Das IFG war das erste gesamtuniversitäre Universitätsinstitut in Österreich, das sich mit Frauen- und Geschlechterforschung (Gender Studies) befasst. Es definiert sich als interdisziplinäre und überfakultäre Schnittstelle in Fragen der Geschlechterverhältnisse in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei ist Feministische Ökonomie ein wichtiger Forschungsschwerpunkt. Auch die Idee der Workshopreihe feministischer Ökonom*innen wurde 2001 an der JKU geboren. Diese Workshops werden seitdem in wechselnden Kooperationen veranstaltet.
Wir freuen uns, dass wir für das Jubiläum zwei Pionierinnen der Feministischen Ökonomie für Key Notes gewinnen konnten:

  • Lee Badgett ist eine renommierte Ökonomin und führende Expertin in der Erforschung der Diskriminierung von LGBTIQ+ Personen, insbesondere auf dem Arbeitsmarkt. Derzeit ist sie „outgoing president“ der International Association for Feminist Economists und setzt sich als „public professor“ für den gesellschaftlichen Impact von Forschung ein. Sie ist an der Univ. of Massachusetts Amherst tätig und leitet das LGBTI Livelihoods Project, das unter anderem LGBTIQ+ Aktivist*innen aus dem Globalen Süden unterstützt. Sie ist Distinguished Scholar am Williams Institut, UCLA.
  • Paula England ist eine führende Soziologin, die zu den Wegbereiterinnen der Feministischen Ökonomie zählt. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Geschlechtersegregation am Arbeitsmarkt und der Care Economy. Sie hat sich u.a. mit der „Devaluation Hypothesis“ beschäftigt und zeigte auf, dass Löhne in Berufsfeldern sinken, sobald der Frauenanteil steigt. Dies führt sie auf den gesellschaftlich niedrigeren Status von Frauen und den daraus resultierenden „Statusverlust“ dieser Berufe zurück. Continue reading

CfP: Doing Modernism um 1900. Zwischen Metropole und Provinz (12/2026, Hagen); bis: 26.02.2026

Lehrstuhl Geschichte der Europäischen Moderne, FernUniv. in Hagen; Institut für sozialen Bewegungen in Bochum; Osthaus Museum Hagen (Web)

Zeit: 10.-11.12.2026
Ort: Hagen
Einreichfrist: 26.02.2026

Welche Vorstellungen um 1900 als Ausdruck von Modernität galten – so die grundlegende These –, war Gegenstand kontrovers ausgetragener gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse. Gerade den daran beteiligten Akteur:innen und den prägenden Orten gilt das besondere Interesse der geplanten Tagung. Dass im frühen 20. Jhd. das Wirtschafts- und Bildungsbürgertum zu den wichtigsten Trägergruppen und die Öffentlichkeit der Museen zu den maßgeblichen Debattenorten gehörte, verdeutlicht das Wirken des aus einer Hagener Industriellenfamilie stammende Kunstmäzens Karl Ernst Osthaus (1874-1921) in exemplarischer Weise – vor allem auch durch die weithin beachtete Gründung des auf moderne Malerei und Skulptur ausgerichteten Folkwang-Museums im Jahr 1902. Welche Kunstwerke aus welchen Gründen für Osthaus – und für andere Galeristen, Museumsdirektoren, Kunstkritiker und Sammler – als modern zu gelten hatten, war Gegenstand zahlreicher Auseinandersetzungen. Dabei dienten die Gemälde, Skulpturen und Architekturentwürfe immer auch als Medium der Weltinterpretation, mittels derer sich die Beteiligten über ihr moralisch-politisches Verhältnis zu einer sich mit großer Geschwindigkeit verändernden Wirklichkeit verständigten – von den rasant wachsenden Industriestädten über die kolonial überformte Globalisierung und den sich radikalisierenden Nationalismus bis hin zu den aufbrechenden Geschlechterverhältnissen. Dieses Doing Modernism bildet einen der Ausgangspunkte der geplanten Tagung. Gleichzeitig strebt sie an, weitere von anderen Akteursgruppen getragene und an anderen Orten ausgehandelte Modernitätsvorstellungen des frühen 20. Jhds. in den Blick zu nehmen.
Dass sich die Hinwendung zur Moderne in einer Vielzahl regionaler Kristallisationspunkte vollzog – und dass die Hauptstadt Berlin keineswegs eine dominierende Rolle spielte –, bildet einen ergänzenden Zugang. Gerade der Schwerpunkt auf die in der „Provinz“ geführten Debatten – so die zweite grundlegende These – ermöglicht eine vielschichtige kultur- und sozialgeschichtliche Verortung der damaligen Modernitätsvorstellungen. Entscheidende ästhetische Debatten des frühen 20. Jhds. entzündeten sich an Continue reading

CfP: (Re)labelling Queerness after Socialism (11/2026, Heidelberg); by: 08.02.2026

Slavic Department and the Chair for Eastern European History, Univ. of Heidelberg; Felicitas Fischer von Weikersthal und Karoline Thaidigsmann (Web)

Time: 25.-27.11.2026
Venue: Heidelberg
Proposals by: 08.02.2026

The workshop (Re)labelling Queerness after Socialism aims at bringing together researchers of different disciplines who analyse the representation of non-heteronormative and non-binary concepts of gender and sexuality in the former socialist states of Europe. During the workshop we intend to discuss and enhance approaches of queer studies which take into account the distinct cultural, social, and political characteristics of these countries thereby complementing and potentially challenging prevailing “Western” viewpoints and facilitating a more comprehensive perspective. Such an approach has become even more crucial in light of the increasingly overt politicization of queerness as a symbolic battleground for competing ideological agendas and social orders.
The concept of “queerness” is marked by an inherent tension: on the one hand, it implies a rejection of fixed labels (Degele 2008). On the other hand, it has become a label itself. This tension derives from the indispensability of linguistic and narrative frameworks for negotiating sexuality and gender – whether in academic discourse and art or in broader institutional and cultural contexts. However, these frameworks are constantly evolving in response to historical, cultural, and political changes. The term “(re)labelling” thus refers to the processes of (re)coding and (re)defining queerness both within and outside queer communities. In the post-socialist societies of Eastern, South-Eastern, and Central Eastern Europe, the (re)labelling of non-heteronormative sexuality and non-binary concepts of gender prove to be particularly complex. The countries’ shared yet distinct historical experience of socialism is intertwined with differing political affiliations, cultural traditions, and religious beliefs that reach beyond the socialist era. Moreover, the region’s receptivity to Western discourses on queerness diverges significantly across countries. All these factors have shaped the (re)labelling of queerness after the end of Socialism up to the present day. Continue reading

CfP: Oxford Handbook of the Harlem Renaissance (Publication); by: 03.02.2026

Yolanda Mackey Barkers, Stony Brook Univ. (Web)

Proposals by: 03.02.2026

Over one hundred years after the Harlem Renaissance, centennial milestones are being widely discussed and debated at commemorative conference panels, events, publications, and exhibits. Building on this renewed interest, we invite proposals for contributions to The Oxford Handbook of the Harlem Renaissance, which will offer scholars and graduate students a survey of the most recent research, frameworks, and methodologies animating the Harlem Renaissance for a new generation. This collection will bring together leading and emerging voices committed to positioning the Harlem Renaissance as both a US-based and transnational movement, situating African American literature, culture, and intellectual history in broader transregional and global contexts. The volume seeks essays that provide authoritative overviews of established areas of Harlem Renaissance scholarship as well as those that introduce innovative approaches, methodologies, and archives. We welcome work that engages literature, visual art, music, theater, performance, political thought, print culture, and digital humanities, as well as scholarship that foregrounds institutional/archival connections influencing the contours of our collective memory and understanding of the era. Essays should engage with existing scholarship while offering fresh interventions poised to shape the field for years to come.

Possible Topics Include (but are not limited to):
– Key or lesser-known figures (writers, editors, artists, intellectuals, activists)
– Print culture, periodicals, and publishing networks
– Gender, sexuality, and queer studies
– Transatlantic and diasporic connections
– Performance cultures (music, dance, theater, etc.)
– Visual arts, exhibitions, and material culture
– Dynamics of politics, race, and social movements
– Archives and institutions
– Digital archives and data-driven approaches
– Afterlives and resonances (Civil Rights Movement, Black Arts Movement, Black Lives Matter, etc.) Continue reading

Buchpräsentation: Sabine Veits-Falk: Die „Schweizer Ärztinnen“ der Habsburgermonarchie. Weibliche Karrieren, Handlungsspielräume und Grenzüberschreitungen im späten 19. und frühen 20. Jhd., 29.01.2026, Salzburg

Stadtarchiv Salzburg und Böhlau Verlag

Zeit: 29.01.2026, 18:00 Uhr
Ort: Haus der Stadtgeschichte, Glockeng. 8, Salzburg
Anmeldung: archiv@stadt-salzburg.at oder 0662-8072/4701
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Programm

  • Begrüßung und Moderation: Dagmar Aigner: Abteilungsvorständin Kultur, Bildung und Wissen der Landeshauptstadt Salzburg
  • Grußworte: Martin Knoll, Univ. Salzburg | Martin Scheutz, Univ. Wien, Mitherausgeber der Mitteilungen des IfÖG | Eva Buchberger, Böhlau Verlag
  • Buchvorstellung durch die Autorin Sabine Veits-Falk, Leiterin von Stadtarchiv und Statistik Salzburg: Von der Salzburger Augenärztin Rosa Kerschbaumer zur Kollektivbiografie der ersten Ärztinnen der Habsburgermonarchie
  • Anschließend laden wir zu einem Umtrunk

„Schweizer Ärztinnen“ wurden die ersten Frauen genannt, die in der Schweiz ein Medizinstudium absolviert hatten, als ihnen der Zugang zu den Universitäten der Habsburgermonarchie noch verwehrt war. 29 Frauen aus allen Teilen Österreich-Ungarns stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Kollektivbiografie. Deren Lebensläufe und Karrieren in Europa und den USA werden unter dem Paradigma der Frauen- und Geschlechtergeschichte untersucht, wobei der Fokus auf der Perspektive der Bildungs- und Professionalisierungsgeschichte, der Medizingeschichte und der Migrationsgeschichte liegt. Gefragt wird nach ihren Motiven, Handlungsspielräumen und Erfahrungen, die von vielfältigen Grenzüberschreitungen geprägt waren.

  • Sabine Veits-Falk: Die „Schweizer Ärztinnen“ der Habsburgermonarchie. Weibliche Karrieren, Handlungsspielräume und Grenzüberschreitungen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, Wien/Weimar/Köln 2026 (Web)

Podiumsgespräch: Anna Luca Krassnigg und Theodora Bauer: Ebner-Eschenbach RELOADED, 29.01.2026, Wien

Wienbibliothek im Rathaus (Web)

Zeit: 29.01.2026, 18:30 Uhr
Ort: Lesesaal der Wienbibliothek, Rathaus, Lichtenfelsg. 2, Stiege 6, 1. Stock, 1010 Wien
Anmeldung (Web)

Programm

  • Begrüßung: Wolfgang Straub (Wienbibliothek)
  • Podiumsgespräch: Anna Luca Krassnigg (Regisseurin) und Theodora Bauer (Autorin), Moderation: Daniela Strigl (Germanistin, Literaturwissenschafterin und -kritikerin)

Der Nachlass von Marie von Ebner-Eschenbach zählt zu den großen Schätzen der Wienbibliothek im Rathaus. Sie war eine Kultautorin des 19. Jhds., berühmt als Dichterin des Mitleids („Das Gemeindekind“) und Fürsprecherin der Tiere („Krambambuli“). In letzter Zeit wurde sie in neuem Licht gesehen: Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) erscheint als scharfsichtige Kritikerin des Patriarchats, als Verfechterin der „sozialen Frage“, als Kämpferin gegen Bigotterie und Antisemitismus. Die Baronin packte heiße Eisen an, die sich für eine hochadelige Dame nicht schickten – von der ehelichen Untreue der Männer bis zu sexueller Nötigung und Vergewaltigung.
Mit der Ebner-Eschenbach-Biographin und -Herausgeberin Daniela Strigl sprechen die Schriftstellerin Theodora Bauer und die Regisseurin und Schauspielerin Anna Luca Krassnigg, die 2017/18 mit dem Zyklus „Avanti Marie!“ am Thalhof in Reichenau vielbeachtete Dramatisierungen von Novellenstoffen Ebner-Eschenbachs in Szene gesetzt hat. Theodora Bauers Einakter „Am Vorabend“ wurde als aktuelle Antwort auf Ebner-Eschenbachs „Das tägliche Leben“ mit diesem gemeinsam aufgeführt.

Quelle: Newsletter der MA 9 der Stadt Wien

CfP: Conservative Women: Politics and Gender from 19th-21th century (07/2026, Antwerp); by: 01.02.2026

Josephine Hoegaerts and Matthijs Lok (Univ. of Amsterdam); Henk de Smaele (Univ. of Antwerp)

Time: 02.-03.07.2026
Venue: Univ. of Antwerp
Proposals by: 01.02.2026

In our workshop we will explore the role of women in conservative political movements since the nineteenth century. To what extent is female involvement in right wing, nationalist and conservative movements a new phenomenon or can longer patterns and lineages be discerned? What were and are the motivations of women to take part in these movements and what are their strategies? Do they participate despite or because of the often explicitly patriarchal and masculinist rhetoric of these movements? How should we evaluate the impact female involvement has on right wing political movements?
All over the world the rise of conservative, hard right and illiberal politics seem to threaten the progress in gender equality in the past decades and the return of traditional gender hierarchies. ‘Traditional’ female roles (‘tradwives’) and masculine role models are ubiquitous on social media and other internetfora. On first sight, it is all the more surprising that many women are active in these hard right movements and ideologies, be it as party leaders (for instance Georgia Meloni, Marine LePen, Kemi Badenoch) or influencers (Eva Vlaardingenbroek). In our workshop we will explore the role of women in conservative political movements since the nineteenth century. To what extent is female involvement in right wing, nationalist and conservative movements a new phenomenon or can longer patterns and lineages be discerned? What were and are the motivations of women to take part in these movements and what are their strategies? Do they participate despite or because of the often explicitly patriarchal and masculinist rhetoric of these movements? How should we evaluate the impact female involvement has on right wing political movements?
In this workshop we aim to bring together approaches from the study of conservatism and the (radical) right with insights from gender and women’s history and politics. Our main focus is Europe and the countries that form today the European Union, but global perspectives are also welcome.

Specific topics (not limitative) Continue reading

Conference: Garden Spaces and Worlds of Knowledge. Gender Dynamics and the Global Cirulation of Knowledge in the Kitchen Garden (1500–1900), 25.-27.02.2026, Wuppertal

Bergische Univ. Wuppertal; Anne Sophie Overkamp und Teresa Schröder-Stapper (Web)

Ort: Univ. Wuppertal
Zeit: 25.-27.02.2026
Anmeldung bis: 20.02.2026

Die Tagung rückt Nutzgärten als zentrale Räume der Wissensproduktion in den Fokus und untersucht sie aus interdisziplinärer, transepochaler sowie transkultureller Perspektive. Im Vordergrund steht dabei nicht so sehr gelehrtes botanisches Wissen, sondern vielmehr praktisches, alltägliches Anwendungswissen in Nutz-, Obst- und Blumengärten. Die Tagung will damit einem Desiderat begegnen. Denn in der Forschung dominieren bisher vor allem Studien zur Gartenkultur in fürstlichen Garten- und Parkanlagen sowie zu Botanischen Gärten und dem dort produzierten gelehrten botanischem Wissen. Ziel der Tagung ist es zum einen die verschiedenen Wissensformen – religiöse, soziale, ökonomische und wissenschaftliche – sowie deren Zusammenspiel, Konkurrenz und Wandel in den Blick zu nehmen. Zum anderen ist damit die Frage nach den unterschiedlichen – mehr oder weniger sichtbaren – Akteuren der Gartenpraxis verbunden. Ein dritter Schwerpunkt liegt schließlich auf der geschlechtlichen Codierung von Gärten und gärtnerischer Praxis.

Programm

Mi., 25.02.2026

13.30 Uhr: Eintreffen der Tagungsgäste
14.00 Uhr: Anne Sophie Overkamp (Wuppertal), Teresa Schröder-Stapper (Düsseldorf/Essen): Einführung

Panel I: Gardening Knowledge between Representation and Everyday Practice, Chair: Anke Hilbrenner (Düsseldorf)

14.30 Uhr: Elena Romero-Passerin (Exeter): Pineapple Experts: Circulation of Practical Gardening Knowledge in Europe in the long Eighteenth Century Continue reading