Monthly Archives: Oktober 2010

CfP: Conferenc on Nursing History (12.-14.05.2011, Berlin), DL: 24.11.2010

Organized by the Institute for the History of Medicine of the Robert Bosch Foundation Stuttgart, in cooperation with the Berlin Medical Historical Museum

Date: 12-14 May 2011
Venue: Berlin Historical Museum of Medicine (Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité), Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1 (former Schumannstr. 20/21), 10117 Berlin, Federal Republic of Germany 
Abstract deadline: 24 November 2010
Contact: Dr. Bettina Blessing, bettina.blessing@igm-bosch.de

Over the past fifty years, nursing history has moved from studies with an institutional and biographical emphasis to those with more complex and critical evaluations of nursing practice. Following these developments, the theme of this conference is conflicts in nursing history. This can include difficulties between nurses and patients, clashes between nurses and doctors, conflicts between the nurses and hospital administrations and tensions between nurses. 
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Tagung: Staat in (Un)Ordnung. Geschlechterperspektiven auf die Zwischenkriegszeit, 05.-06.11.2010, Wien

Institut für Germanistik und Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien; im Rahmen des FWF-Projekts „Tropen des Staates“
Zeit: 5.-6.11.2010, Freitag: 9–19 Uhr, Samstag: 9–15 Uhr
Ort: ÖBV – Österreichische Beamtenversicherung, Seminarraum 2, Grillparzerstraße 14, 1010 Wien
Die Beiträge zur Tagung befassen sich unter Anwendung unterschiedlicher Konzepte der Geschlechterforschung mit dem Staat in literarischen und staatstheoretischen Texten wie auch Filmen der Zwischenkriegszeit. Sie gehen der Frage nach der vergeschlechtlichten Repräsentation von Herrschaft und ihrer potenziellen Überwindung nach. Dabei können Darstellungen von Ordnung bzw. Unordnung entlang von Geschlechterverhältnissen, Marginalisierungen einzelner Gruppen, aber auch Ermächtigungen, Selbstermächtigungen oder Gender-Parodien, die Ordnungsvorstellungen in Frage stellen, mögliche Bezugspunkte sein.
Folgende Themenkomplexe werden diskutiert:
* Staatliche Institutionen
* Modelle nicht-staatlicher Vergemeinschaftung
* Legitimation staatlicher Herrschaft
* Staatsgewalt und Widerstand
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Vortrag und Podiumsgespräch: „Wenn die Conny mit der Petra…“. Aspekte lesbischen Lebens in den 1950er Jahren, 17.11.2010, Wien

Veranstaltung von QWIEN – Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte (Web)
Zeit: Mittwoch, 17. Nov. 2010, 19 Uhr
Ort: Das Gugg, Heumühlgasse 14, 1040 Wien
Einladung als PDF
„Als ob es in den 50er Jahren in Österreich keine Lesben gab!“ Das Bild der Frau als treue Ehefrau und Mutter oder die strafrechtliche Situation ließen keine Ö!entlichkeit von Frauenbeziehungen zu. Aber mit welchen Identitäten lebten frauenliebende Frauen? Wie war der Alltag von Frauenbeziehungen? Warum erfahren wir heute so wenig von dieser Zeit?
Am Podium u.a.

  • Kirsten Plötz (D)
  • Ines Rieder (A)
  • Katharina Miko (A)
  • Moderation: Irene Brickner

Konferenz: Teilhabe oder Ausgrenzung? Perspektiven der bundesdeutschen Geschlechtergeschichte zwischen Nachkriegszeit und ,Strukturbruch‘ (1949-1989), Hofgeismar 11/2010

Dr. Julia Paulus (Münster), Andreas Schneider, M.A. (Gießen), Dr. Eva-Maria Silies (Lüneburg), Dr. Kerstin Wolff (Kassel); in Kooperation mit der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung, dem Arbeitskreis historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG e.V.) und der Universität Kassel

Zeit: 04.-05.11.2010
Ort: Evangelische Akademie Hofgeismar, Gesundbrunnen 8-11, 34369 Hofgeismar
Anmeldung bis 25.10.2010: ev.akademie.hofgeismar@ekkw.de
www.akademie-hofgeismar.de

In den letzten Jahren ist es merklich ruhig geworden um die Erforschung der Geschlechtergeschichte Westdeutschlands. Groß angelegte Studien, die anhand zentraler Aspekte den Wandel und die Kontinuität bundesdeutscher Geschlechterverhältnisse untersuchen, waren auf dem Buchmarkt der vergangenen fünf bis zehn Jahre äußerst rar gesät. Dieser Befund steht in deutlichem Kontrast zu jener Aufmerksamkeit, die die vorwiegend männlich dominierte Studentenbewegung von „1968“ sowie der sozialrevolutionäre Terrorismus der Roten Armee Fraktion in den Massenmedien wie auch in der zeithistorischen Forschung erhalten hat und nach wie vor erhält. Im Gegensatz hierzu fehlen aktuelle Studien über die Neue Frauenbewegung und allgemeiner über die Geschlechtergeschichte der Protestbewegung der siebziger Jahre. Daneben fällt auf, dass gängige Interpretationsmuster der Geschichte der „alten“ Bundesrepublik wie etwa „Liberalisierung“, „Westernisierung“, „Wertewandel“, „Tendenzwende“, „Bürgersinn“, „Strukturbruch“, „Generationalität“ oder aber „Sicherheit“ die Kategorie Geschlecht kaum oder nur am Rande berücksichtigen.
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Buchpräsentationen und Diskussion: Sozialdemokratie und Frauen – eine Spurensuche in Österreichs Diplomatie, 21.10.2010, Wien

Gemeinsame Veranstaltung von: Republikanischer Club – Neues Österreich (Web), Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Österreichische Gesellschaft für Exilforschung und Gesellschaft für historische Quellenstudien
Zeit: Donnerstag, 21.Oktober 2010, 19 Uhr
Ort: Republikanischer Club, Rockhgasse 1, 1010 Wien
Buchpräsentation und Diskussion mit den AutorInnen:

  • Edith Stumpf-Fischer: „Man ist immer allein…“ Johanna Monschein (1907-1997) Diplomatin und Forscherin. Wien 2009.
  • Bernhard Kuschey: Die Wodaks. Exil und Rückkehr. Eine Doppelbiografie. Wien 2008.
  • Rudolf Agstner / Gertrude Enderle-Burcel / Michaela Follner: Österreichs Spitzendiplomaten zwischen Kaiser und Kreisky. Biographisches Handbuch der Diplomaten des Höheren Auswärtigen Dienstes 1918 bis 1959. Wien 2009.
  • Moderation: Heimo GRUBER

Waren Johanna Monschein (1907-1997) als erste Botschafterin und Walter Wodak (1908-1974) als sozialistischer Remigrant atypisch für den österreichischen diplomatischen Dienst, der als Domäne von Männern und politisch Konservativen galt? Zwei umfangreiche biographische Arbeiten Continue reading

Vortrag: Margareth Lanzinger: Umkämpfte Verbindungen: Verwandtenehen und Dispenspraxis (1780-1890), 20.10.2010, Wien

Geschichte am Mittwoch (Web) des Instituts für Geschichte, Universität Wien

Zeit: 20.10.2010, 18 Uhr
Ort: HS 45, Hauptgebäude Universität Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring, 1010 Wien

Moderation: Edith Saurer (Forschungsplattform Neuverortung der Frauen- und Geschlechtergeschichte)

Abstract: Ehen zwischen nahe Verwandten waren im untersuchten Zeitraum ebenso begehrt wie umkämpft. Ab den 1780er Jahren sorgten josephinische Regelungen für erheblichen Konfliktstoff. In den 1830er und 1840er Jahren fokussierte die päpstliche Dispenspolitik auf Verbindungen zwischen Schwager und Schwägerin und machte diese nahezu unmöglich. In der Folge richteten sich die Vorbehalte zunehmend gegen Ehen zwischen Cousins und Cousinen. Frauen und Männer gerieten mit ihren Heiratsplänen so mitten in die Konkurrenz zwischen Kirche und Staat, waren von geänderten römischen Direktiven oder von immer präsenteren (natur-)wissenschaftlichen Diskursen betroffen.

Zur Person: Margareth Lanzinger ist Inhaberin einer Elise-Richter-Stelle (FWF) am Institut für Geschichte der Universität Wien mit dem Habilitationsprojekt „Verwandtenehen, katholische Dispenspolitik und Dispenspraxis (1780-1890)“; Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Frauen- und Geschlechtergeschichte, Historische Anthropologie und Mikrogeschichte, Geschichte der Verwandtschaft, der Ehe, des Erb- und Ehegüterrechts sowie der -praxis; im Herausgeberinnenteam von „L’Homme. Z.F.G.“.

Konferenz: Teilhabe oder Ausgrenzung? Perspektiven der bundesdeutschen Geschlechtergeschichte zwischen Nachkriegszeit und ,Strukturbruch‘ (1949-1989), 04.-05.11.2010, Hofgeismar

Organisation: Julia Paulus (Münster), Andreas Schneider (Gießen), Eva-Maria Silies (Lüneburg), Kerstin Wolff (Kassel); In Kooperation mit der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung, dem Arbeitskreis historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG e.V.) und der Universität Kassel.
Zeit: 04.-05.11.2010
Ort: Evangelischen Akademie Hofgeismar
Programm als PDF
In den letzten Jahren ist es merklich ruhig geworden um die Erforschung der Geschlechtergeschichte Westdeutschlands. Groß angelegte Studien, die anhand zentraler Aspekte den Wandel und die Kontinuität bundesdeutscher Geschlechterverhältnisse untersuchen, waren auf dem Buchmarkt der vergangenen fünf bis zehn Jahre äußerst rar gesät. Dieser Befund steht in deutlichem Kontrast zu jener Aufmerksamkeit, die die vorwiegend männlich dominierte Studentenbewegung von „1968“ sowie der sozialrevolutionäre Terrorismus der Roten Armee Fraktion in den Massenmedien wie auch in der zeithistorischen Forschung erhalten hat und nach wie vor erhält. Im Gegensatz hierzu fehlen aktuelle Studien über die Neue Frauenbewegung und allgemeiner über die Geschlechtergeschichte der Protestbewegung der siebziger Jahre.
Daneben fällt auf, dass gängige Interpretationsmuster der Geschichte der „alten“ Bundesrepublik wie etwa „Liberalisierung“, „Westernisierung“, „Wertewandel“, „Tendenzwende“, „Bürgersinn“, „Strukturbruch“, „Generationalität“ oder aber „Sicherheit“ die Kategorie Geschlecht kaum oder nur am Rande berücksichtigen.
Weitere Informationen und Programm

Interdisziplinäre Tagung: Privatheit, 19./20.11.2010, Passau

Interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt für Privatheit (IFSP) der Universität Passau, Passau

Zeit: 19.-20.11.2010
Ort: Universität Passau, ITZ/IH 017
Anmeldung bis 02.11.2010

Spätestens durch das geflügelte Wort von Privatheit als dem „right to be left alone“ (Warren/Brandeis 1890) ist sie Gegenstand interdisziplinärer Forschung. Das Private wie auch die jeweilige Relation zum Nicht-Privaten wird als kulturelle, epochen-, schicht- und altersgruppenspezifische Variable angesehen. Es ist somit ein abgeleitetes, sekundäres, relationales Phänomen, das einen seiner möglichen Gegenbegriffe als primäre Gegebenheit voraussetzt und zunächst durch die Abwesenheit bestimmter Merkmale des oppositionellen Phänomens charakterisiert ist. Die analytische Rekonstruktion der realen oder abstrakten Formen und Funktionen der Grenzziehung zwischen ‚Privatem‘ und ‚Nicht-Privatem‘ sowie deren historische Dynamik stellt eine Annäherung an jeweils spezifische Mentalitäten dar.

Ziel der interdisziplinären Tagung ist es, Forschungsperspektiven aus allen relevanten Disziplinen (insbesondere auch Rechtswissenschaft und Informatik) eine Bestandsaufnahme der unterschiedlichen Formen und Funktionen von ‚Privatheit‘ und deren Transformationen vorzunehmen und zur Genese einer semiotisch fundierten Theorie der Privatheit beizutragen, die medien- und kulturwissenschaftlich anschlussfähig sowie informationstheoretisch und rechtswissenschaftlich anwendbar ist.

Programm
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Vortragsreihe: Gender in der Populärkultur – interkulturelle Perspektiven, 13.10.2010, Wien

Universität für Angewandte Kunst

Zeit: Start: 13. Oktober 2010; 18 bis 20.15 Uhr (weitere Termine s.u.)
Ort: Hörsaal 2 der Universität für angewandte Kunst, 1010 Wien, Oskar-Kokoschka-Platz 2

Programm:
Einführung
Verena Krieger

Präsentation des Sammelbandes „Kunst – Forschung – Geschlecht“ Studienjahr 2008/09
Buchpräsentation: Eva Blimlinger

Herta Nöbauer
„Vom Eigenen und Fremden“: Markierungen und Konstruktionen von Geschlecht im interkulturellen Vergleich.
Moderation: Verena Krieger
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RingVO: Sind wir nie modern gewesen? (Gendered Subjects WS 2010/11, Universität Wien)

Referat Genderforschung, Universität Wien
Zeit: jeweils Dienstag, 18.15 – 20.45 Uhr, ab 12.10.2010
Ort: Seminarraum des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin (alte Kapelle), Campus der Universität Wien | Hof 2.8, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien
Koordination und Programm: Univ.-Prof.in Dr.in Sigrid Schmitz,
Professorin für Gender Studies, Wissenschaftliche Leiterin des Referats Genderforschung der Universität Wien
Programm:
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