Monthly Archives: März 2012

Portal: Erinnerungsort Wien – online!

Stiftung Bruno Kreisky Archiv – Johanna Dohnal Archiv (Web)

Unter den Themenschwerpunkten

  • Jugend Politik Protest
  • Neue soziale Bewegungen
  • Kommunikationsräume
  • Identität
  • Konfliktzonen
  • Souveränität
  • Macht Politik Entscheidung
  • Wirtschaft und Aufbau

öffnet das Webportal „erinnerungsort wien“ die Bestände der Stiftung Bruno Kreisky Archiv und dem Johanna Dohnal Archiv der Öffentlichkeit: 2.000 Archivkartons, die die Tätigkeit des Diplomaten und Politikers Bruno Kreisky (1911-1990) über mehrere Jahrzehnte hinweg dokumentieren; 15.000 Fotografien aus der Zeit vom späten 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts; 1.600 Plakate und Wandzeitungen, vor allem aus dem Bereich der SPÖ sowie die Deposita einer Reihe bekannter SozialdemokratInnen. Bei vielen auf „erinnerungsort wien“ präsentierten Dokumenten handelt es sich um bislang unbekanntes Archivmaterial.

CfP: Gender, Körper, Embodiment, Embodying (Publication: Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien); DL: 15.12.2012

Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (Web)

CfP für Beiträgen, die die Embodiment- bzw. Embodying-Diskurse und -Prozesse aus verschiedenen Perspektiven der Science und Technoscience Studies, der Human-Animal-Studies, der Naturwissenschaften ebensowie der Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften gender-/queertheoretisch bearbeiten.

Deadline: 15.12.2012

Geschlecht ist seit der Moderne an einen naturwüchsigen Körper gebunden. War die Erforschung körperlicher Materialitäten und Prozesse traditionell den Natur- und Lebenswissenschaften vorbehalten und wurden daran geknüpfte biologische Vorstellungen von Geschlecht und Geschlechterdifferenz zunächst nur biologie-intern kritisch reflektiert,sind Körper und Körperdiskurse heute sowohl in den Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaftenals auch in den Science & Technology Studies zu einem zentralenThema avanciert. Während sozialwissenschaftliche Studien etwa die gesellschaftlichen Positionierungen, Körperpraxen, Gestaltungszugriffe und Existenzweisen geschlechtlicherKörper untersuchen, analysieren kulturwissenschaftliche Ansätze beispielsweise… Read more (externe Website)

CfP: FrauenSommerUniversität 2012: Feminismen leben (09/2012, Wien); DL: 03.06.2012

FrauenSommerUniversität 2012: Feminismen leben (Web: Blog)

Zeit: 19. bis 22. September 2012
Ort: Wien
Deadline: 3. Juni 2012

Den Feminismus gibt es nicht. So vielfältig wie die Lebensrealitäten von Frauen sind auch feministische Strömungen. Feminismen sind nicht nur theoretische Konzepte – sie sind Ausgangspunkte für politische Bewegungen und werden von Feminist*innen im Alltag gelebt. Im Rahmen der FrauenSommerUniversität 2012 möchten wir uns mit dieser feministischen Praxis auseinandersetzen und rufen dazu auf, uns Ideen zum Thema „Feminismen leben“ zu schicken.

Frauenuniversitäten haben in Österreich eine lange Tradition, wurden 2007 wiederbelebt und finden seither jährlich in einem anderen Bundesland statt; heuer wieder in Wien. Die Frauenuniversität schafft Räume, um sich auszutauschen, zu diskutieren, sich zu vernetzen und frauenpolitisch aktiv zu werden. Jede Frau* ist dazu eingeladen, einen Vortrag zu halten, einen Workshop oder eine künstlerische / politische Aktion zu gestalten, eine Diskussion zu leiten – oder sich in ganz anderer Form einzubringen.

Feminismen leben – Themenbereiche

1. Alltagsfeminismus Continue reading

CfP: Political Masculinities in Literature and Culture: from Early Modernism to Today (Event: 11/2012, Koblenz); DL: 30.04.2012

This is the first of two sister conferences. The second conference will take place in Vienna in November/December 2013. The Vienna conference is going to focus on the “body politic” whereas the Landau conference is centred around “political bodies” (Web)

Time: November 30th to December 2nd, 2012
Venue: University of Koblenz-Landau, Campus Landau, Germany
Deadline: April 30th, 2012

Organizers:

  • Kathleen Starck, University of Koblenz-Landau
  • Birgit Sauer, University of Vienna

Keynote speakers:

  • K.A. Cuordileone – The City University of New York
  • Karen Hagemann University of North Carolina at Chapel Hill
  • Eva Kreisky – University of Vienna

The field of masculinity studies has found its way into many academic disciplines. The social sciences as well as Continue reading

CfP: Sommeruniversität »Conflict Studies« und Neue Militärgeschichte. Neue Perspektiven auf das »Zeitalter der Weltkriege 1914-1945« (Paris, 07/2012); DL: 15.04.2012

Organisation: Deutsches Historisches Institut DHIP (S. Prauser, A. Weinrich), Universität Paris IV-Sorbonne (O. Forcade) (Web)

Zeit : 30.06.2012-06.07.2012
Ort : Péronne, Historial de la Grande Guerre, Péronne
Deadline: 15.04.2012

TeilnehmerInnen: 30 Doktoranden und Masterstudierende

In den letzten beiden Jahrzehnten zählte die Kriegs- und Konfliktgeschichte (War Studies) zu den dynamischsten Teilbereichen der Geschichtsschreibung. Dieses Interesse wirkte sich auch tiefgreifend auf das Verständnis der beiden Weltkriege aus, die verstärkt als Epocheneinheit, als »Zeitalter der Weltkriege« gesehen werden. Die Sommeruniversität bietet den TeilnehmerInnen einen »tour d‘horizon« der aktuellen Forschungstendenzen im Bereich der Wirtschafts-, Sozial-, Kultur- und Militärgeschichte der beiden Weltkriege. Sie führt DoktorandInnen und Masterstudierende aus ganz Europa zusammen, und gibt ihnen die Gelegenheit Continue reading

Workshop: Der Weg zur beruflichen Gleichstellung. Am Beispiel von Bibliothekarinnen, Teil 1, 17.04.2012, Wien

Institut für Wissenschaft und Kunst (Web), Koordination: Edith Stumpf-Fischer und Ilse Korotin

Zeit: Dienstag, 17.04.2012, 9.00-19.00 Uhr
Ort: Institut für Wissenschaft und Kunst IWK, Berg. 17, 1090 Wien

In diesem Workshop wird der lange und hindernisreiche Weg zur beruflichen Gleichstellung von Frauen in Österreich am Beispiel der Berufsgruppe der Bibliothekarinnen thematisiert. Diese Berufsgruppe ist dafür besonders geeignet, weil dieser Tätigkeitsbereich ein breit gefächertes Spektrum umfasst: Dieses reicht von öffentlichen Bibliotheken mit kommunaler und kirchlicher Trägerschaft, den Bibliotheken der Gewerkschaften und Arbeiterkammern über Schulbibliotheken bis zu den wissenschaftlichen Bibliotheken. Dementsprechend vielfältig sind die beruflichen Anforderungen und die Voraussetzungen hinsichtlich der Ausbildung.
Daraus ergeben sich wiederum zahlreiche Themenkreise, die für die gesellschaftliche, rechtliche und ökonomische Gleichstellung von großer Relevanz sind, wie zum Beispiel die Probleme des Hochschulzuganges, der Zulassung zu akademischen und zu Leitungsposten sowie zu wissenschaftlicher Tätigkeit, die Verdrängung in ehrenamtliche Positionen oder auch die Vertreibung aus politischen Gründen. Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren ForscherInnen und BibliotheksexpertInnen über historische Entwicklungen und geben Einblick in bibliotheksrelevante Fragestellungen.

Der zweite Teil der Veranstaltung findet im Frühling 2013 statt (Web).

Programm

9.00 – 9.30 Begrüßung und Einleitung

9.30 – 10.00 Ingrid Roitner: Das Amt der Bibliothekarin in Frauenklöstern: Eine Spurensuche von den Anfängen bis zu den Klosteraufhebungen unter Joseph II. im Gebiet des heutigen Österreich

10.00 – 10.30 Christine Kanzler: Das „Adressbuch der Bibliotheken der Oesterreich-ungarischen Monarchie“ als Quelle

10.30 – 11.00 Pause

11.00 – 11.30 Christina Köstner-Pemsel: Bibliothekarinnen in Wissenschaftlichen Bibliotheken

11.30 – 12.00 Sandra Mann: Bibliothekarinnen an der Universitätsbibliothek Wien

12.00 – 13.00 Mittagspause

13.00 – 13.30 Susanne Blumesberger: Bibliotheken für junge Leserinnen und Leser. Ein Einblick in eine facettenreiche Geschichte

13.30 – 14.00 Sabine Lichtenberger / Barbara Kintaert: Bibliothekarinnen in Bibliotheken von ArbeitnehmerInneninteressenvertretungen

14.00 – 14.30 Monika Löscher: Zur Geschichte der Bibliothek des Kunsthistorischen Museums bis 1945

14.30 – 15.00 Pause

15.00 – 15.30 Veronika Pfolz: Die Administrative Bibliothek des Bundes

15.30 – 16.00 Barbara Unterberger: Frauen in Bewegung. Untersuchungen zur Berufssituation von Bibliothekarinnen in der VÖB

16.00 – 17.00 Aufstiegschancen für Frauen im wissenschaftlichen Bibliothekswesen ? ein Rückblick auf die letzten 50 Jahre auf Grund persönlicher Erfahrungen. Podiumsgespräch mit: Ilse Dosoudil (UB Wien), Sigrid Reinitzer (UB Graz), Gertraud Wehrmann (UB WU Wien); Moderation: Edith Stumpf-Fischer

Biografien der Referentinnen:
Susanne Blumesberger, Mag.a Dr.in phil., Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft sowie Germanistik an der Universität Wien. Seit 1999 Mitarbeiterin des Projekts „biografiA. datenbank und lexikon österreichischer frauen“ am Institut für Wissenschaft und Kunst. Seit 2007 Customermanagement für Phaidra, das digitale Langzeitarchivierungssystem der Universität Wien. Mitglied der Open Access-Arbeitsgruppe der Universitätsbibliothek Wien.
Ilse Dosoudil, Dr.in iur., Dienstantritt an der Universitätsbibliothek Wien, Dienstprüfung für die Verwendungsgruppe B – Bibliotheks-, Dokumentations- u. Informationsdienst, Studium der Rechtswissenschaften, Dienstprüfung für die Verwendungsgruppe A, Leitung der Hauptabteilung Bestandsaufbau (UB Wien), Leitung der Hauptabteilung Dezentraler Bereich und Vizedirektorin (UB Wien), Bibliotheksdirektorin der UB Wien. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Bibliotheksdirektoren/innen, Vortragende, Prüferin u. Vorsitzende der Prüfungskommission der Grundausbildung Bibliotheks-, Dokumentations- u. Informationsdienst für die Verwendungsgruppen A u. B.
Christine Kanzler, Dr.in phil., Studium der Theaterwissenschaft, Erwachsenenbildnerin. Forschungsschwerpunkte: Exilforschung, Biografieforschung. Zurzeit Mitarbeiterin am Institut Österreichisches biographisches Lexikon und biographische Dokumentation der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und des Projekts „biografiA. datenbank und lexikon österreichischer frauen“ am Institut für Wissenschaft und Kunst.
Barbara Kintaert, Mag.a phil., Studium der Anglistik, Germanistik und Sprachwissenschaften. Seit 1986 Dokumentarin an der AK-Wien. frida-Mitglied. Forschungen zu den Schicksalen von Holocaust-Opfern. Publ. u.a.: Vertrieben und vergessen? Bibliothekarinnen in der Kinderfreunde- und Arbeiterbewegung. In: Korotin, Ilse (Hg.): Österreichische Bibliothekarinnen auf der Flucht. Verfolgt, verdrängt, vergessen? Wien 2007.
Ilse Korotin, Dr.in phil., Studium der Philosophie und Soziologie an der Universität Wien. Leiterin der Dokumentationsstelle Frauenforschung sowie des multimodularen Forschungs- und Dokumentationsprojekts biografiA. datenbank und lexikon österreichischer frauen. Obfrau des Vereins frida. Verein zur Förderung und Vernetzung frauenspezifischer Informations- und Dokumentationseinrichtungen in Österreich.
Christina Köstner-Pemsel, Mag.a Dr.in phil., Studium der Germanistik und Romanistik in Wien und Turin. Diplomarbeit über die Geschichte des kommunistischen Globus Verlags. Tätigkeit im Buchhandel und in Verlagen. 2003-2005 FWF-Projekt zur Geschichte der Österreichischen Nationalbibliothek in der NS-Zeit (Dissertation). Kuratorin der Ausstellung „Geraubte Bücher. Die Österreichische Nationalbibliothek stellt sich ihrer NS-Vergangenheit“ (gem. mit Margot Werner). Bibliothekarin und Provenienzforscherin an der Universitätsbibliothek Wien. Zuletzt erschienen: Bibliotheken in der NS-Zeit. Wien 2008 (gem. mit St. Alker und M. Stumpf), Österreichisches Exil in Italien 1938-1945. Wien 2009 (gem. mit Klaus Voigt) und NS-Provenienzforschung an Österreichischen Bibliotheken. Anspruch und Wirklichkeit. Graz/Feldkirch 2011 (gem. mit B. Bauer und M. Stumpf).
Sabine Lichtenberger, Mag.a phil., Studium der Geschichte und Volkskunde an der Universität Wien. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gewerkschafts- und AK-Geschichte, AK Wien. Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte: Gewerkschaftsgeschichte, Widerstand und Verfolgung, Biografieforschung.
Monika Löscher, Mag.a Dr.in phil., Studium der Geschichte und Romanistik. Referentin beim Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus. 2007/08 Mitarbeiterin am Projekt Provenienzforschung an der UB Wien / Dezentraler Bereich. Seit 2009 Provenienzforscherin am Kunsthistorischen Museum.
Sandra Mann, Mag.a phil., Studium der Ethnologie und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Seit 2004 Fachreferentin für Ethnologie, Gender Studies und Geografie an der UB Wien. Seit 2011 Leitung des Teams Infodienst und Führungen an der Hauptbibliothek. Derzeit karenziert.
Veronika Pfolz, Mag.a Dr.in phil., Studium der Kunstgeschichte, Dissertation 2001 über die Künstlerinnen Sascha Kronburg und Margarete Berger-Hamerschlag, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Buchforschung in Österreich. Publikationen u. a. zu Künstlerinnen und Künstlern der Zwischenkriegszeit und im Exil sowie zu Fragen der Gebrauchsgraphik.
Sigrid Reinitzer, Dr.in phil., Studium an der Karl-Franzens-Universität Graz, Promotion 1968. Chemotechnik Abschluss 1972. Bibliotheksprüfungen für den gehobenen und höheren Dienst 1972 und 1974. 36 Jahre Bibliothekarin von 1971 bis Ende 2006 an der Karl-Franzens-Universität Graz, davon 15 Jahre Bibliotheksdirektorin und 3 Jahre strategisches Management für Bibliotheken, Archive und Museen. 4 Jahre Präsidentin und 2 Jahre erste Stellvertreterin des Präsidenten der VÖB. 2004-2010 stellvertretende Vorsitzende der UNESCO-IFAP (Information For All Programme) und Mitglied der Arbeitsgruppe Memory of the World der UNESCO, Österreich. Freie Mitarbeiterin am AIT (Angewandte Informationstechnik) und am Steinbeis-Transferzentrum, Informationsmanagement und Kulturerbe-Informatik Graz, im Rahmen von EU-Programmen für Bibliotheken, Archive und Museen im lokalen Bereich, wie z.B. EDLocal zur Vorbereitung auf Daten-Integration in die europäische Datenbank Europeana. Mitarbeit bei Tagungen und Seminaren. Kooperationen mit UB-Maribor und Informationszentrum IZUM, Maribor seit 1975 bis heute.
Ingrid Roitner, Mag.a Dr.in phil., Studium der Geschichte und Evang. Theologie; seit 2002 Mitarbeiterin von biografiA. datenbank und lexikon österreichischer frauen (Schwerpunkt: Frauenbiografien des Mittelalters und der Frühen Neuzeit); seit 2005 Erfassung der Bestände von Archiv und Bibliothek, Assistenzprofessorin i. R. am Institut für Anglistik der Universität Wien (Schwerpunkt: Länder und Fächer übergreifende englische Kultur- und Literaturgeschichte des 18. Jahrhunderts); Derzeit Bearbeiterin des biografiA-Modulprojekts „Die Frauen und Töchter der Babenberger“.
Edith Stumpf-Fischer, Dr.in phil., Studium der Klassischen Philologie und Archäologie; Ausbildung und Tätigkeit als wissenschaftliche Bibliothekarin, später Leitung der Abteilung für wissenschaftliches Bibliotheks-, Dokumentations- und Informationswesen des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung und Leitung der dortigen Arbeitsgruppe für die Gleichstellung der Frauen im Bundesdienst; Publikationen (bis zur Eheschließung 1992 unter dem Namen Edith Fischer) zu Themen des wissenschaftlichen Informationswesens sowie zu frauengeschichtlichen Themen.
Barbara Unterberger, Dr.in phil. Nach dem Studium der Klassischen Archäologie und Alten Geschichte Bibliothekarin an der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol, in versch. Funktionen und unterschiedlichen Arbeitsbereichen (Ausleihe / Informationsvermittlung / Formalerschließung). Ausbildung zur akademischen Informationsexpertin im Rahmen des „Universitätslehrgangs Library and Information Studies“ an der Universität Innsbruck sowie Absolvierung des Fortbildungsprogramms „Bibliotheksmanagement für Führungskräfte“ an der FU Berlin. Seit 2008 Leiterin der altertumswissenschaftlichen Fachbibliothek Atrium an der ULB Tirol.
Gertraud Wehrmann, Mag.a, Dkfm, Studium an der Hochschule für Welthandel und an der Schauspielschule des Konservatoriums. 1963 Anstellung an der Universitätsbibliothek Wien, 1968 Dienstprüfung für den höheren Bibliotheksdienst. Ab 1970 an der Bibliothek der Hochschule für Welthandel. 1975-1979 familienbedingte Unterbrechung der beruflichen Tätigkeit (Geburt zweier Kinder). 1979 bis 1985 an der Österreichischen Nationalbibliothek. 1985-2000 Bibliotheksdirektorin an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Vortrag: Hadwig Kräutler: „…wenn nicht unter der Haube, so zwischen den Stühlen…“ Zu Leben und Wirken von Alma S. Wittlin (1899-1990), 27.03.2012, Wien

INSTITUT FÜR WISSENSCHAFT UND KUNST IWK (Web)

Zeit: Dienstag, 27.03.2012, 18.00 Uhr
Ort: IWK, 1090 Wien, Berggasse 17

Alma S. Wittlin wurde in der Nähe Lembergs geboren, verbrachte ihre Schul- und Studienzeit in Wien, arbeitete zeitweilig am Kaiser Friedrich Museum, dem heutigen Berliner Bodemuseum. Sie emigrierte nach England und übersiedelte 1952 in die USA, wo sie an verschiedenen Universitäten und Erwachsenenbildungs-Institutionen arbeitete.
Mit den wiederholten Brüchen in Lebensumständen und Karriere gleicht die Biographie der Schriftstellerin, Museologin, Erziehungswissenschafterin Alma Wittlin in manchen Aspekten der vieler jüdischer Intellektueller, die vom Nazi-Terror vertrieben wurden. Gerade durch die Arbeit in mehreren Disziplinen geriet sie wiederholt in hinderliche Situationen. In einem vorläufigen Forschungsbericht beleuchte der Vortrag diesen Aspekt mit einigen konkreten Beispielen.

Hadwig Kraeutler ist Museologin, Mitarbeiterin der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien. Studium der Malerei, Kunsterziehung, Kunstgeschichte und Anglistik in Wien, Museologie an der Universität Leicester, GB (Ph.D. 2004). Ehrenamtlich ist Hadwig Kraeutler in in- und ausländischen Museumsverbänden tätig. Sie lehrt, forscht und publiziert zu Themen aus den Bereichen Museologie, Kunst und Kunstvermittlung.

INSTITUT FÜR WISSENSCHAFT UND KUNST | A-1090 Wien, Berggasse 17 | Telefon / Fax ++43 (1) 317 43 42 | IWK-Website: https://www.univie.ac.at/iwk

Potpourri Ringvorlesungen im SoSe 2012, Kalenderwoche 13

RingVO: Gender Studies, Salzburg (PDF)

  • 27.03.2012: Babette Grabner: Pflege – Alter – Geschlecht. Ist Pflege wirklich weiblich?

RingVO: Frauen- und Geschlechtergeschichte des Nationalsozialismus, Wien (Web)

  • 29.03.2012: Gabriele Czarnowski: „Die Eigenart des jetzt zu behandelnden Materials.“ „Erbkranke“ und „Ostarbeiterinnen“ im Fadenkreuz nationalsozialistischer Politik und gynäkologischer Forschung

RingVO: Neurokulturen und Geschlecht – Teil II, Wien (Web)

  • 27.03.2012: Svenja Matusall: Soft Skills und Kuschelhormone – Soziale Neurowissenschaft aus feministischer Perspektive

RingVO: Ratio und Intuition. Wissen(s)/Kulturen und Geschlecht in Musik | Theater | Film, Wien (PDF)

  • 29.03.2012: Andrea Ellmeier/ Doris Ingrisch/ Claudia Walkensteiner-Preschl: Ratio und Intuition. Wissen|s|kulturen und Geschlecht in Musik • Theater • Film. Einführung

Vortrag: Nadine Lantzsch: SlutWalks: Wenn sich queer/feministischer Aktivismus und Malestream die Hände reichen…, 20.03.2012, Wien

Österreichische HochschülerInnenschaft, Bundesvertretung (Web)
Zeit: 20.3.2012, 20 Uhr
Ort: HS II im NIG (Neues Institutsgebäude); Universitätsstr. 7, 1010 Wien
Mit den weltweiten Protesten gegen sexualisierte Gewalt, Sexismus und Vergewaltigungsmythen, den sogenannten Slutwalks, finden nach langer Zeit wieder dezidiert feministische Anliegen ihren Weg auf die Straße. Dabei bedienen sich Slutwalks vielfältiger Perspektiven und Ästhetiken. Überspitzt ließe sich das als „Radikalfeminismus im Riot-Grrrl-Gewand“ formulieren.
Hunderte und Tausende Sex-Arbeiter_innen, Queers, Lesben, Trans* Frauen, Schwule und Männer demonstrieren gemeinsam als Betroffene eines Systems, das sexualisierte Gewalt verharmlost und legitimiert. Medien bieten den Organisator_innen und Teilnehmer_innen eine Plattform, ihre Anliegen auf großer Bühne vorzutragen. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten?
Nadine Lantzsch (Mädchenmannschaft e.V.) wird in ihrem Vortrag der Frage nachgehen, welche Chancen und Grenzen in queer/feministischen Bewegungspolitiken liegen, deren Inhalte auch für den Malestream interessant sind.

Vortrag: Elisabeth Malleier: Medizinische Aspekte der Kinderschutzdebatten in Wien um 1900, 19.03.2012, Wien

Projektvorstellung im Rahmen des „Josephinum-Seminars“ (Web)
Ort: Lesesaal des Josephinum (Web)
Zeit: 19. März 2012, 16.00 Uhr
Früheste medizinische Debatten zum Thema Gewalt gegen Kinder befassen sich mit ihrer krassesten Form, dem Kindsmord. Ein weiteres Feld ärztlicher Aktivitäten für Kinder waren die Bemühungen zur Senkung der Säuglingssterblichkeit. Aufs engste verknüpft waren diese Debatten immer auch mit der gesellschaftspolitischen Positionierung der Medizin gegenüber Frauen, Müttern und Familie. Die Tatsache der Kindesmisshandlung wurde von ärztlicher Seite, so wie auch in der juristischen Zunft – nicht selten unter Hinweis auf das bestehende väterliche Züchtigungsrecht -, lange Zeit als ein nicht ernst zu nehmendes Thema betrachtet.
Im Vortrag wird Elisabeth Malleier sich mit dem ärztlichen Diskurs zum Thema „Kinderschutz“ Continue reading