Buchpräsentation: Gabriella Hauch, Karl Fallend, Jonathan Kufner, Irene Messinger: Drei Pionierinnen der modernen Sozialarbeit in Österreich, 22.10.2026, Wien

Buchpräsentationen im Rahmen der Lehrveranstaltung „Geschichte der Sozialen Arbeit“ an der Hochschule Campus Wien

Zeit: 22.10.2026, 16.00 Uhr
Ort: Hochschule Campus Wien, Favoritenstr. 332, 1100 Wien, Festsaal H.-2.

Elisabeth Schilder, Maria Dorothea Simon und Anne Kohn-Feuermann verband die Erfahrung des Exils in der NS-Zeit. In der Nachkriegszeit standen sie – in Bewährungshilfe, Ausbildung und Sozialamt – für eine Sozialarbeit, die sich von paternalistischer Fürsorge abgrenzte. Ihre Biografien sind alle drei erschienen in der Schriftenreihe „Zur Geschichte der Sozialarbeit“ (Web)

Programm (PDF)

  • Buchvorstellungen durch die Autor*innen vor: Gabriella Hauch, Karl Fallend, Jonathan Kufner und Irene Messinger
  • Moderation: Gudrun Wolfgruber-Thanel

Die Bücher

  • Gabriella Hauch und Karl Fallend (Hg.): „Aus der Sintflut einige Tauben“. Zu Leben und Werk von Elisabeth Schilder, Löcker Verlag. Wien, 2020 (Web)
  • Jonathan Kufner-Eger (Hg.): „Aus der Betroffenheit“. Zu Leben und Werk von Maria D. Simon, Löcker Verlag. Wien, 2023 (Web)
  • Das Buch von Irene Messinger zu Anne Kohn-Feuermann (1913-1994) erscheint 2026 bei Konos

Vortragsabend: 80 Jahre Frauenwahlrecht. Historische und aktuelle Perspektiven, 19.10.2026, Bozen/Bolzano

Zentrum für Regionalgeschichte/Centro di Storia Regionale, Brixen/Bressanone (Web)

Zeit: 19.10.2026, 17.00 Uhr
Ort: Eurac Research, Conference Hall, Bozen

Programm (PDF)

  • Giada Noto: (Archivio Storico delle Donne/Frauenarchiv, Bolzano/Bozen): Cittadinanza e voto: il caso del Sudtirolo
  • Franziska Cont: (Zentrum für Regionalgeschichte/Centro di Storia Regionale, Brixen/Bressanone): Elsa Conci – Politische Pionierin zwischen Rom, Trient und Bozen
  • Katharina Crepaz: (Center for Autonomy Experience, Eurac Research, Bozen/Bolzano): Geschlechterquoten als Instrument politischer Repräsentation
  • Moderation: Siglinde Clementi (Zentrum für Regionalgeschichte/Centro di Storia Regionale, Brixen/Bressanone)

Für die Frauen Italiens stellte das Jahr 1946 einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte ihrer politischen Partizipation dar. Mit der erstmaligen Anwendung des kurz zuvor eingeführten Frauenwahlrechts konnten sie sowohl auf kommunaler Ebene als auch bei den nationalen Wahlen und beim Referendum vom 2. Juni 1946 ihre Stimme abgeben und selbst gewählt werden. Unter den 21 Frauen, die in die Verfassungsgebende Versammlung einzogen, befanden sich auch zwei Politikerinnen aus dem Trentino. Die Südtiroler Bevölkerung war hingegen aufgrund der ungeklärten Staatsbürgerschaftsfrage infolge der „Option“ von der Stimmabgabe ausgeschlossen; lediglich die Bewohner*innen des Unterlandes konnten als Teil der Provinz Trient teilnehmen.
Die Veranstaltung zeichnet – mit besonderem Blick auf Südtirol – den Weg der Frauen zum Wahlrecht nach und richtet zugleich den Blick auf die Gegenwart, insbesondere auf die Frage der weiblichen Repräsentation in der heutigen Politik.

CfP: Epistemologies of the Hinterland. The Making of Rural Knowledge in the 20th Century and beyond (Publication); by: 15.11.2026

Dietlind Hüchtker (Univ. of Vienna) (Web), Friedrich Cain (Univ. of Vienna) and Pavla Šimkóvá (Collegium Carolinum)

Proposals by: 15.11.2026

Today’s rural environments mirror long historical processes. Especially since the industrial revolution, they can be conceived as the outcome of social, administrative-technological, political, and scientific interventions in a taken-for-granted nature. In our publication project we aim to reconsider these interventions as epistemic complexes that defined rurality along several hierarchical divides that also carved out European modernity: civilization/nature; science/belief, the individual/community; urban/rural; system/habit; measurement/experience; rationality/emotion etc. Focusing on examples from the area of rurality, we want to search for encounters between bodies of knowledge that have historically been perceived as incommensurable and look at the practices, subjects and objects of knowledge production. We envision analyses of incommensurability narratives to open perspectives on developments since the early 20th century, but also on the most recent global climate debates and their often very local pinpoints as well as on recent political attempts to re-naturalize complex histories as national cultures.
We want to bring together case studies from different contexts of rurality that offer a new perspective on rural knowledge. At the centre of our attention is on the “how” of knowledge production in all its contradictions, perceived incommensurabilities and inherent power relations. We are focusing mainly on the 20th century, with some sojourns into the 21st century, and on Europe situated within its imperial, colonial, and global context, and the neo-national backlash of re-naturalizing complex histories as national cultures. The significance of science is a central, but not the only aspect.
We are seeking to publish the contributions as a special issue of an international peer-reviewed journal such as Knowledge or Science in Context. Topics can include but are not limited to:

– researching rurality from different disciplinary perspectives
– relations between the researchers and the researched
– historicity of wilderness, nature, and rural spaces
– knowledge production and gender Read more … (Web) 

Source: Rural History Newsletter 97/2026-109/2026

Forum: Geschlechterordnungen im Wandel, 26.-27.11.2026, Brixen/Bressanone

Drittes Forum Geschlechtergeschichte für Dissertant:innen und Forscher:innen in Österreich und angrenzenden Regionen; Siglinde Clementi (Brixen), Muriel González Athenas (Innsbruck) und Falko Schnicke (Linz)

Zeit: 26.-27.11.2026
Ort: Zentrum für Regionalgeschichte, Brixen/Bressanone

Programm (PDF)

Panels: Workshops Dissertant:innen | Workshops Faculty | Textdiskussionen | Vorträge | Kurzvorträge | Austausch von Ideen zur weiteren Planung

Wie schon in Innsbruck (2024) (Web) und Graz (2025) (Web) steht im Zentrum des Workshops wieder die konstruktive und solidarische Diskussion von Dissertationsprojekten in den Bereichen Geschlechtergeschichte, Queer History und intersektionale Geschichte sowie der strukturierte Austausch mit Geschlechter- und Queerhistoriker:innen untereinander. Angesprochen sind geschlechterhistorisch ausgerichtete Dissertationsprojekte aus allen Epochen und historischen Teildisziplinen. Ziel des Forums ist es, einen Raum für kollegiale Diskussion und Vernetzung zu schaffen. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet „Geschlechterordnungen im Wandel“ und ist geeignet eine Vielzahl verschiedener Projekte zu integrieren, die nach der (Un-)Ordnung von Geschlechtermodellen, ihrer Historizität und kulturellen Spezifik fragen.

Panel: Bystanding during the Holocaust in Societies across Europe: Gender Perspectives on Antisemitism, Fascism and the Shoah, 26.11.2026, Bielefeld

Panel at the conference „Bystanding during the Holocaust in Societies across Europe. Causes, Forms and Consequences of Violence against Jews“ (Web)

Time: 25.-26.11.2026
Venue: Bielefeld Univ.

Full Programme (Web)

Panel 4 Gender Perspectives on Antisemitism, Fascism and the Shoah | Patron: Teresa Malice (Bielefeld Univ.), Chair: Lisa Regazzoni (Bielefeld Univ.)

  • Teresa Malice (Bielefeld Univ.): Writing Exclusion. Antisemitism in the Diary of a Non-Jewish Woman in Nazi Germany
  • Patrick Farges (Paris Cité Univ.): Becoming Men in Nazi Germany: Jewish and non-Jewish Masculinities
  • Michaela Raggam-Blesch (Leibniz Institute for Contemporary History, Munich): Navigating Persecution Together: Jewish–Non-Jewish Couples and Family Life in Nazi Vienna
  • Commentary: Kirsten Heinsohn (Research Centre for Contemporary History, Hamburg)

Source: HSozKult (Web)

Workshop: Gender & Archive – Sichtbarkeit und Leerstelle zwischen Sammlungspraxis und digitaler Infrastruktur, 16.11.2026, Berlin

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW); Initiative „Gender & Data“; Frederike Neuber, Lou Klappenbach und Michael Rölcke (Web)

Zeit: 16.11.2026
Ort: BBAW, Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Berlin
Anmeldung (Web)

Archive sind keine neutralen Speicherorte der Vergangenheit. Sie prägen, wer erinnert wird, welche Geschichten erzählt werden und welches Wissen für Forschung und Öffentlichkeit verfügbar ist. Frauen, queere Personen und andere marginalisierte Gruppen sind dabei oft unterrepräsentiert. Diese Ungleichheiten setzen sich in digitalen Datenbeständen, Erschließungspraktiken und Forschungsinfrastrukturen fort. Der Workshop widmet sich der Frage, wie Archive dazu beitragen können, solche Leerstellen sichtbar zu machen und etablierte Wissensordnungen kritisch zu reflektieren. Im Fokus stehen Fragen der Sammlung, Dokumentation, Sichtbarmachung und Vernetzung von Beständen sowie die Herausforderungen und Potenziale digitaler Methoden. Wie lassen sich Quellen so erschließen, modellieren und vernetzen, dass marginalisierte Akteur:innen, Beziehungen und Wissensformen sichtbar werden? Welche Rolle spielen Metadaten, Normdaten und digitale Infrastrukturen bei der Reproduktion oder Überwindung von Ausschlüssen? An der Schnittstelle von Archivwissenschaft, Digital Humanities und Gender Studies diskutiert der Workshop Ansätze für einen gendersensiblen und inklusiven Umgang mit kulturellem Erbe im digitalen Zeitalter. Archive werden dabei nicht nur als Orte der Bewahrung, sondern auch als Räume kritischer Wissensproduktion verstanden.

Programm (Web)

  • ab 12 Uhr: Registrierung
  • 12:30 Uhr: Begrüßung und Einführung: Michaela Kreyenfeld und Frederike Neuber (Initiative „Gender & Data“)

Externe Perspektiven I: Projekte und Forschung, Moderation: Michael Rölcke

  • 13:00 Uhr: Quod non est in actis non est in mundo? Über die Macht der Archive – und der Leerstellen, Heike Gfrereis (Deutsches Literaturarchiv Marbach)
  • 13:40 Uhr: Lost in Archives. Unsichtbare Frauen (wieder) sichtbar machen, Anna Axtner-Borsutzky (LMU München) Continue reading →

1. Tagung des Frauen*Netzwerks in der Alten Geschichte – Ἀμαζόνες ἀντιάνειραι, 05-07.11.2026, Potsdam

Frauen*Netzwerks in der Alten Geschichte – Ἀμαζόνες ἀντιάνειραι; Bettina Reese, Victoria Macura und Lea Fürst (Univ. Potsdam); Nicole Diersen (Univ. Osnabrück) (Web)

Zeit: 05.-07.11.2026
Ort: Univ. Potsdam
Anmeldung bis: 25.10.2026

Im November 2026 findet an der Universität Potsdam die erste Tagung des Frauen∗Netzwerks in der Alten Geschichte statt. Ausgehend von der Initiative unserer Kolleginnen aus der Klassischen Philologie wird damit erstmals auch im Bereich der Alten Geschichte ein hochschulübergreifendes Netzwerk in Kooperation zwischen der Universität Potsdam und der Universität Osnabrück ins Leben gerufen.
Ziel des Netzwerks ist es, Frauen∗ in der Alten Geschichte und ihren Nachbarwissenschaften stärker zu vernetzen, den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und Raum für Kooperation, Sichtbarkeit und gegenseitige Unterstützung zu schaffen. Die Tagung versteht sich zugleich als Reaktion auf den nach wie vor deutlich geringeren Frauenanteil in allen Qualifikationsstufen der Geisteswissenschaften. Das Programm wird Beiträge in verschiedenen Formaten umfassen, darunter wissenschaftliche Vorträge, Pitches sowie zwei Keynote Lectures. Weiterlesen … (Web)

Programm (PDF)

Panels: Mythische und historische Frauen im Fokus | Frauen am Rande der Gesellschaft | Sichtbarkeit, Arbeit und Beruf

Keynotes Lecture: Christiane Kunst (Osnabrück): Ambivalenzen der Sichtbarkeit zwischen Antike und Moderne | Alexandra Eckert (Freiburg): Frauen und Demokratie – Einblicke aus dem klassischen Athen

Quelle: HSozKult (Web) 

CfP: Gender and Labour after WWII: Political Rights, Social Justice, and Welfare Politics (09/2027, Linz); by: 31.01.2027

International Conference of Labour and Social History (ITH) (Web ENG) | (Web DE)

Time: 16.-18.09.2027
Venue: Linz
Proposals by: 31.01.2027

The ITH invites submissions for a conference in Linz 2027. The conference themes explore the roles of political rights, social justice, and welfare politics in Gender and Labour after WWII. The period between 1945 and the 1960s was marked by major turning points for workers’ rights, political engagement, and the development of social welfare systems and saw the struggle for the advancement of political and social rights of women around the world. Key contexts shaping the struggles on gender and labour in this period included border-crossing population movements and racialized diversity, changing patterns of international governance and social movement internationalism, post-WWII reconstruction, the economic boom, late colonial rule and decolonization, state-socialist catch-up development, and global sociopolitical competition. In different world regions and on the international stage, these contexts impacted on the engagement with gender and labour to various degrees. Read more … (Web)

Conference Themes: How to conceptualize an aftermath? | Political Rights and the Long Shadow of Wartime Labour Mobilization and (Far-)Right-Wing Politics | Mass displacement and Migrant Work | Discrimination Against Women Workers and Multiply Marginalized Workers and Communities | Labour and other Social Movements and the Struggles for Post-War Welfare Politics

Preparatory Group: Glaucia Fraccaro (Univ. Federal de Santa Catarina), Veronika Helfert (Institut für Geschichte des ländlichen Raumes, St. Pölten), Shivangi Jaiswal (Ca’ Foscari Univ. of Venice), Tiina Lintunen (Univ. of Turku), Susan Zimmermann (Central European Univ. Budapest/Vienna), Therese Garstenauer (ITH, Vienna).

CfP: Arbeitstreffen: Netzwerk Feministische Rechtsgeschichte (02/2027, Marburg); bis: 31.10.2026

2. Arbeitstreffen des Netzwerks Feministische Rechtsgeschichte (Web)

Zeit: 19.-20.02.2027
Einreichfrist: 31.10.2026
Ort: Marburg

Das Netzwerk Feministische Rechtsgeschichte ist ein interdisziplinäres Forum für Studierende, Wissenschafter:innen, Aktivist:innen und weitere Interessierte. Im Mittelpunkt stehen Vernetzung, Austausch und gegenseitige Unterstützung bei der Arbeit zu feministischer Rechtsgeschichte. Diese verstehen wir als Forschungsfeld, das die Rolle von Geschlecht in der Rechtsentwicklung sowie historische patriarchale Herrschaftsstrukturen untersucht.
Beim zweiten Arbeitstreffen können Forschungsansätze, Ideen oder Projekte mit Bezug zum Thema des Netzwerkes vorgestellt und diskutiert werden. Für jeden Vortrag ist inklusive Diskussion ein Zeitfenster von einer Stunde vorgesehen. Es soll möglichst viel Zeit und Raum für die Diskussion und für den Austausch sein.
Bitte teile bei der Anmeldung mit, ob du selbst – unter Nennung deines Themas – etwas vortragen oder nur zuhören möchtest. Ein Abstract zu deinem Thema ist nicht notwendig. Das zweite Arbeitstreffen ist offen für Menschen jeden Geschlechts. Da Namen keine Rückschlüsse auf die geschlechtliche Zugehörigkeit einer Person zulassen, teile uns bei der Anmeldung gerne mit, wie du angesprochen werden möchtest. Kontakt: lucie.kahlert@uni-marburg.de, l.kaether@stud.uni-goettingen.de, f-loebbert@web.de

Das Netzwerk Feministische Rechtsgeschichte
Das Netzwerk Feministische Rechtsgeschichte ist ein interdisziplinäres Forum zur Vernetzung von Menschen, die zur feministischen Rechtsgeschichte arbeiten. Das Netzwerk ist offen für Nachwuchswissenschafter*innen wie Studierende, Promovierende und Habilitierende, aber auch Aktivist*innen, die sich außerhalb der Universität mit feministischer Rechtsgeschichte befassen. In dem Netzwerk organisieren sich vor allem Historiker*innen und Rechtswissenschafter*innen, andere Disziplinen sind aber ebenfalls herzlich willkommen.
Als Mitglieder des Netzwerks möchten wir solidarisch Continue reading →

CfP: Jüdische Frauen in Breslau/Wrocław und Schlesien, 1770–2000: Gender und Biografie in einem deutsch-polnischen Grenzraum | Jewish Women in Breslau/Wrocław and Silesia, 1770–2000 (06/2027, Berlin); bis: 06.11.2026

Lisa Fetheringill Zwicker (Indiana Univ.); Tim Buchen and Anna Gajdis (Univ. Wrocław) (Web)

Zeit: 08.-09.06.2027
Ort: Indiana Univ. Gateway & Polish Academy of Sciences, Berlin
Einreichfrist: 06.11.2026

Vom späten 18. Jhd. bis weit ins 20. Jhd. hinein prägten zahlreiche jüdische Frauen aus Breslau/Wrocław und Schlesien das Bildungs- und Berufsleben, Politik, Medizin, Philanthropie, und bürgerliche Kultur ebenso wie literarische, religiöse und intellektuelle Debatten. Ihre Lebenswege entfalteten sich häufig in weitgespannten Netzwerken, die religiöse, sprachliche, nationale und berufliche Grenzen überschritten und jüdische, deutsche, polnische und weitere europäische Kontexte miteinander verbanden. In Breslau befand sich einst die drittgrößte jüdische Gemeinde Deutschlands. Während des Übergangs zum polnischen Wrocław entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Zentrum für die Ansiedlung jüdischer Überlebender des Holocaust. Die Geschichte der Stadt und der Region bietet einen besonders aufschlussreichen Zugang zu den grenzüberschreitenden Biografien jüdischer Frauen, die sich zwischen unterschiedlichen geistigen, kulturellen und gesellschaftlichen Traditionen und unter wechselnden politischen Regimen bewegten. Weiterlesen … (Web)

Version in English: From the late eighteenth century through the twentieth century, a remarkable number of Jewish women from Breslau/Wrocław and Silesia shaped education and professional life, politics, healthcare, philanthropy and civic culture as well as literary, religious, and intellectual debates. Their lives were often embedded in networks that moved beyond religious, linguistic, national, and professional boundaries, linking Jewish, German, Polish, and wider European worlds. The city of Breslau was once home to the third-largest Jewish community in Germany. During its transformation into Polish Wrocław, the city became an important center of settlement for Jewish Holocaust survivors. Thus, the urban history offers a revealing lens into the border-crossing lives of Jewish women who engaged with diverse intellectual traditions under changing political regimes. Read more … (Web)

Quelle: HSozKult (Web)