CfP: Everyday Labour, Scientific Practices and the Making of Knowledge (02/2027, Munich); by: 15.10.2026

Käte Hamburger Research Centre „global dis:connect“; Karen Oslund (Towson Univ.) and Lachlan Fleetwood (LMU Munich) (Web)

Time: 25.-26.02.2027
Venue: Munich
Proposals by: 15.10.2026

In recent years, the history of science and adjacent fields have shifted from a focus on individual scientists and formal scientific societies to considering larger communities of practice as instrumental in making knowledge. At the same time, we have moved away from histories of individual scientific disciplines – such as physics, chemistry, and biology – to examinations of knowledge formation, construction and the co-mingling of different types of practices. As our understanding of science has moved into the field from the salon and laboratory, and as these fields have become increasingly varied and global, more and more individuals, objects, animals and plants, have been enrolled in the practice of making science. This workshop seeks to make visible ‚the knowledge and skills of the people who had collected specimens for their masters or for the market … and the local meanings of objects wrenched from one context and reassigned to another‘.
In particular, the workshop will focus on the role of labour in making knowledge and scientific practice. This includes the labour of people who did not see themselves as ’scientists‘ or ’natural historians‘, such as sailors who collected natural-history specimens, artists who sketched plants and animals, and Indigenous peoples who, among other things, enabled scientific expeditions to survive in unfamiliar environments, operate their instruments and trace changes of climate. Additionally, we will consider papers examining the work of artists and artisans in both shaping and disseminating this knowledge. In so doing, we will address in conversations throughout the workshop methodological issues that present themselves with this expansion in the global reach of science and the corresponding expansion of the nature of scientific practice. Read more and source … (Web)

Buchpräsentation: Irene Messinger: Verfolgung und Widerstand von Fürsorgerinnen in Wien 1934-1945 | Pionierinnen und Grenzgängerinnen der Sozialen Arbeit, 18.11.2026, Wien

GPA-Wien und IG Social: Interessengemeinschaft für Menschen in Gesundheits- und Sozialberufen (Web)

Zeit: 18.11.2026, 18:30 Uhr
Ort: FAKTory, Universitätsstr. 9, 1010 Wien
Anmeldung (Web)

Eine Veranstaltung anlässlich 100 Jahre Hilfsfürsorgerinnen: Die Mehrheit der Wiener Fürsorgerinnen verhielt sich im Austrofaschismus und NS regimetreu. Zahlreiche ihrer jüdischen bzw. politisch verfolgten Kolleginnen wurden entrechtet, entlassen, zur Flucht gezwungen oder ermordet; nur eine Minderheit von ihnen war im Widerstand aktiv. Anhand von 80 exemplarischen Biografien analysiert die Buchpräsentation ihre soziale Herkunft, private und berufliche Netzwerke, institutionelle Ausschlussprozesse sowie Formen des Wissenstransfers ins Exil. Die porträtierten Frauen wirkten in städtischen, konfessionellen und privaten Einrichtungen.
Der Fokus des Abends liegt auf einer Berufsgruppe an den Wiener Jugendämtern, die 1926 eingeführt wurde: den Hilfsfürsorgerinnen; einer Position für Frauen ohne Matura, die unter schlechten Arbeitsbedingungen tätig waren. Ursprünglich für das Austragen der Säuglingswäschepakete vorgesehen, stellten sie innerhalb des ersten Jahrzehnts bereits etwa ein Drittel des Personals. Anhand ausgewählter Biografien und Quellen der rivalisierenden Berufsverbände von Fürsorgerinnen und Hilfsfürsorgerinnen zeichnet der Vortrag die Geschichte dieser beruflichen Interessensvertretung nach – sowie ihre gemeinsamen Kämpfe für die berufliche Besserstellung von Frauen. Diskutiert werden Fragen, was die Erforschung historischer Biografien über die Hierarchisierung innerhalb sozialer Berufe und über die Umstände von Widerstand lernen lässt – und welche Denkanstöße sich daraus für heute ergeben.

Moderation: Selma Schacht, Vorsitzende der IG Social der Gewerkschaft GPA (Web)

Zu den Büchern Continue reading →

Fachtagung: Soziale Arbeit mit Musik im Kontext ihrer Professionalisierung um 1900. Ein historischer Vergleich, 13.-14.11.2026, München [REMINDERIN]

Katholische Stiftungshochschule München; Raika Lätzer und Marion Gerards (Web)

Zeit: 13.-14.11.2026
Ort: München
Anmeldung bis: 01.10.2026

Musik hat in der Sozialen Arbeit ihren etablierten und berechtigten Platz. Kaum eine Publikation allerdings nimmt eine historische Perspektive ein, welche die Anfangsjahre der Professionalisierung Sozialer Arbeit mit Musik fokussiert. Auch eine internationale Perspektive, die unterschiedliche nationale Entwicklungen nebeneinander betrachtet, stellt derzeit ein Forschungsdesiderat dar. Die Tagung beleuchtet aus (inter-)nationaler Perspektive die Anfänge von Sozialer Arbeit mit Musik im Zeitraum ihrer Professionalisierung um 1900/1920 und möchte zu einem vertiefteren Verständnis historischer Zusammenhänge und zur Klärung zahlreicher Fragen beitragen.
Es ist unter anderem offen, wann, wo, wie, von wem und für wen Musik im Rahmen Sozialer Arbeit in den Anfangsjahren der Professionalisierung Sozialer Arbeit 1900/1920 in Deutschland oder in anderen Ländern eingesetzt wurde. Die Schließung dieser Forschungslücke gewinnt durch die Anknüpfung an aktuelle Debatten um kulturelle Teilhabe und soziale Gerechtigkeit an besonderer Relevanz, da auf diese Weise Entwicklungen historisch begründet, kontextualisiert und zukunftsfähig entwickelt werden können.

Programm (PDF)

Fr., 13.11.2026

13.00 Uhr: Get-together | Grußwort der Präsidentin der KSH München Birgit Schaufler

13.45 Uhr: Panel I | Chair: Raika Lätzer

  • Verschränkungen von Kunst und Pädagogik zu Beginn des 20. Jhds.: über Versprechungen, Funktionalisierungen und Ideologisierungen: Leopold Klepacki (DE, Erlangen)
  • Jane Addams and the Artful Fictions of Racecraft: Graham Cassano (USA, Oakland)
  • Folklore and Feminist Pragmatism in Eleanor Smith’s Operettas for the Hull House Music School: Jessica Payette (USA, Oakland) Continue reading →

Vortrag: Veronika Helfert: Unbezahlt und unsichtbar? Gewerkschafterinnen und der Kampf um Hausarbeit, 02.11.2026, Wien

Institut Historische Sozialforschung (IHSF) der AK Wien und FAKTory. Literatur, Wissen und Beratung für Studierende (Web)

Zeit: 02.11.2026, 18:30 Uhr
Ort: FAKTory, Universitätsstr. 9, 1010 Wien
Anmeldung bis 01.11.2026 (Web)

Wie gingen Gewerkschafterinnen im 20. Jhd. mit dem Problem um, das berufstätige Frauen bis heute täglich beschäftigt: Wie lässt sich Lohnarbeit mit Hausarbeit und Fürsorgetätigkeiten vereinbaren? Der Vortrag zeigt, dass sozialdemokratische, kommunistische und christlichsoziale Aktivistinnen auf diese Frage sehr unterschiedliche Antworten fanden, und nimmt unter anderem die gewerkschaftliche Auseinandersetzung um die feministische Kampagne „Lohn für Hausarbeit“ in den Blick. Dabei wird nicht zuletzt die grundlegende Frage diskutiert: Wer kommt für die Kosten reproduktiver Arbeit auf: der Staat, die Arbeitgeber:innen oder die Frauen selbst?

Veronika Helfert ist Historikerin und forscht zu Protest, politischer Partizipation und Arbeiterinnenbewegung. Für ihr Projekt Zur politischen Ökonomie von Hausarbeit. Gewerkschafterinnen und un/bezahlte Arbeit im 20. Jhd. erhielt sie 2026 den Edith Saurer Preis.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

CfP: Reformgewinnerinnen und -verliererinnen? Eine Spurensuche nach Frauen in Reformkontexten des 11. und 12. Jahrhunderts | Women as Losers and Winners of Reforms in the 11th and 12th Centuries (07/2027, Münster); bis: 15.11.2026 [REMINDERIN]

Historisches Seminar der Univ. Münster, Sarah Schnödewind (Web)

Zeit: 19.-20.07.2027
Ort: Münster
Einreichfrist: 15.11.2026

Version in English (Web)

„Reformverlierer“ und „Reformgewinner“ – unter diesen Begriffen diskutiert die jüngere mediävistische Forschung Dynamiken der Selbstverortung sowie Erfahrungen von Niederlagen im Kontext mittelalterlicher Reform. Dabei werden Momentaufnahmen von Erfolg und Niederlage deutlich und somit die ältere Dichotomie von Reformern und Reformgegnern hinterfragt. Mit „aktiven Widerständlern, Märtyrern, Querulanten, Trotzköpfen, passiven Duldern, konservativen Aus-der-Zeit-Gefallenen und Opportunisten“ steht eine heterogene Gruppe von Personen im Fokus, die bisher primär auf Mönche, Kleriker, Herrscher oder Konkurrenten um die prima sedes beschränkt ist. Doch was ist eigentlich mit Reformverliererinnen und -gewinnerinnen?
In der älteren Forschung wurde oft davon ausgegangen, dass Frauen grundsätzlich als ,Verlierer‘ mittelalterlicher Reformen gelten müssten. Obschon jüngere Studien die traditionelle Wahrnehmung von Reform als ,Männersache‘ revidiert haben, werden genderspezifische Fragen in der Reformforschung weiterhin nur marginal berücksichtigt – vor allem für die Zeit nach den monastischen Reformen des 10. Jhds. Inwiefern verändert sich die Perspektive auf Reformen und Reformniederlagen, wenn Frauen stärker einbezogen werden? Hier setzt der Workshop an, der explizit nach „Verliererinnen“ und „Gewinnerinnen“ in Kontexten religiöser Reformen des 11. bis 12. Jhds. fragt. Hierzu zählen etwa religiöse Frauen(gemeinschaften), Priesterfrauen, Adelige und Königinnen sowie Anhängerinnen laikaler oder vermeintlich „häretischer“ Gemeinschaften. Indem wir diese Gruppen und Individuen einbeziehen und genderspezifische Fragestellungen in den Mittelpunkt rücken, wollen wir das bisherige Bild von Reformgewinnern und -verlierern erweitern.

Leitfragen
Ausgehend von „Reformverliererinnen“ und „Reformgewinnerinnen“ soll folgenden Fragen nachgegangen werden: Continue reading →

Klicktipp: fernetzt – der Blog für die Frauen- und Geschlechtergeschichte (Weblog)

fernetzt. Verein zur Förderung junger Forschung zur Frauen- und Geschlechtergeschichte (Web)

Gab es in der Frühen Neuzeit Einsiedlerinnen in Niederösterreich? Welches Selbstverständnis als Väter hatten hochadelige Männer im Spätmittelalter? Was wurde in den Akten von psychiatrischen Kliniken in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg als „Abweichung“ definiert? Und wie geht „feministisches Kuratieren“ von Ausstellungen? Das sind einige der Fragen, die in den zuletzt veröffentlichten Beiträgen in „fernetzt – der Blog“ gestellt werden.

Redaktion
Der Weblog ist 2015 online gegangen, um Impulse für Diskussionen zu setzen und um die Sichtbarkeit junger – bzw. nicht institutionalisierter – Forschung zu erhöhen. Er ist ehrenamtlich organisiert, Herausgeberin ist der Verein fernetzt, der 2011 gegründet wurde als Raum für Diskussionen, den Austausch über den Forschungsalltag und gegenseitige Unterstützung. Weiterlesen … (Web).

Beiträge im Weblog (Link)

  • Quid haec femina hic? Einsiedlerinnen in der Frühen Neuzeit; von Sabine Miesgang, Sarah Deichstetter und Astrid Breith (Link)
  • „So geen wir groß swannger“, oder: Albrecht Achilles wird Vater; von Anna Petutschnig (Link)
  • „Haltlos mit Wandertrieb“. Psychiatrische Diagnose, weiblicher Normbruch und die Historizät des ärztlichen Blicks; von Stefanie Pöschl (Link)
  • Sexarbeitende im Mittelalter: ‚Complex Subjects‘ der Geschichte; von Jamie Page (Link)
  • Feminist Visual History? Kuratorische Strategien in der Ausstellung „Alles Arbeit“; von Samuel Hofstadler und Eva Tropper (Link)
  • Frieden durch Recht: Eine kurze Geschichte von Aktivistinnen im Völkerrecht; von Amelie Herzog (Link)
  • „Dank Deiner lieben Gesellschaft“. Kunden und sexuelle Arbeit im Wien der 1950er Jahre; von Nora Lehner (Link)
  • Übersetzen zwischen Broterwerb und frauenpolitischer Praxis: Das Beispiel Jenny Hirsch; von Julia Kölbl (Link)
  • Soldatische Männlichkeit in der Werkszeitung der Wiener Hammerbrotwerke; von Marion Wittfeld (Link)
  • Das Erbe der Doktoren Dienstmägde; von Sabrina Mynarik Continue reading →

ONB Labs Symposium 2026, 09.-10.11.2026, Vienna

Österreichische Nationalbibliothek (ONB) (Web)

Time: 09.-10.11.2026
Venue: Oratorium of the ONB, Josefspl. 1, 1010 Vienna
Register (Web)

This event explores the many ways in which biases shape cultural heritage data and the implications they have for GLAM institutions and their Labs worldwide. As discussions around this topic continue to gain momentum, we have invited experts to share their perspectives on gender bias in cultural heritage data, the cultural biases that influence collecting and curating practices, and the impact of algorithmic bias in the tools and technologies used across the sector.

Preliminary Programme

09.11.2026

14:15: Get-Together | 14:30: Welcome by the ONB Labs Team

14:40: Session 1: Gender Biases

  • Andrea Gruber & Andrea Reisner (Ariadne, ONB): Vocabularies as Data: Feminist Knowledge Organization and the Challenges of Comparison
  • Mareike Schumacher (Univ. of Regensburg): Shifting Bias—Corpus Creation and Data Feminism in the Digital Humanities
  • Lisa Teichmann (Univ. of Vienna): Gender Trouble in the ONB

16:30: Session 2: Cultural Biases

  • Noëlle Sarah Schnegg (Sciences Po, Paris; Univ. of St. Gallen): Bias in Metadata: Reflections from the Living Handbook on Discrimination-Sensitive Metadata Practice
  • Stefan Benedik & Tanja Jenni (Haus der Geschichte Österreich): Counter-Hegemonic Collecting in a History Museum
  • Julia Gebke (Vienna): Cultural Bias²? Challenge accepted! How to Use Creative Writing in History to Tackle Biases Continue reading →

Buchpräsentation: „Dies mein zweites Leben soll nicht gemordet werden.“ Elise Richter und ihre Tagebücher – eine Biografie von Christine Karner, 06.10.2026, Wien

Fachbibliothek (FB) Romanistik der UB Wien, Univ. Wien

Zeit: 06.10.2026, 18:15 Uhr
Ort: FB Romanistik, Campus der Univ. Wien, Spitalg. 2-4, Hof 8.1, 1090 Wien

Programm (PDF)

  • Begrüßung und Einführung: Silvia Antoneanu | FB Romanistik und Stephan Müller | Dekan der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, Univ. Wien
  • Kurzvortrag: Kyra Waldner | Wienbibliothek im Rathaus (WBR): Zum Nachlass von Elise und Helene Richter an der WBR
  • Buchvorstellung: Christa Hämmerle | Inst. für Geschichte und ehem. Forschungsplattform zur Neuverortung der Frauen- und Geschlechtergeschichte der Univ.Wien
  • Kommentar: Marlen Bidwell-Steiner | Inst. für Romanistik, Univ. Wien
  • Publikumsdiskussion
  • Moderation von Claudia Leitner | Inst. für Romanistik, Univ. Wien
  • Im Anschluss laden wir auf ein Glas Wein.

Christine Karner: „Dies mein zweites Leben soll nicht gemordet werden.“ Elise Richter und ihre Tagebücher – eine Biografie, hg. von Christa Hämmerle, Wien: Löcker Verlag 2025 (Web)

Elise Richter (1865-1943) ist eine für die Universitätsgeschichte besonders bedeutsame Frau. Sie wurde nicht nur zu einer Pionierin des ab 1897 schrittweise zugelassenen Frauenstudiums an der Universität Wien, sondern auch die erste habilitierte Wissenschaftlerin im deutschsprachigen Raum (1905) und eine weit über die Grenzen Österreichs hinaus anerkannte Romanistin. Im „Dritten Reich“ galt sie als „Rassejüdin“; sie wurde entrechtet und schließlich mit ihrer Schwester Helene Richter im Oktober 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo die beiden elendiglich umkamen.
In all diesen Jahren hat Elise Richter Tagebuch geführt und damit ein besonders reichhaltiges Quellenkorpus hinterlassen, das von Christine Karner (1951-2022) in jahrelanger Arbeit erstmals umfassend ausgewertet wurde. Ihre Biografie führt von der Continue reading →

Lecture: Susan Grayzel: Writing the Pregnant Body into the History of the Second World War, 26.10.2026, virtual space

The Research Network on „Military, War and Gender/Diversity“ (MKGD) Online Research Colloquium (Web)

Time: 26.10.2026, 4:00-6:00 pm CET (10:00 am-12:00 pm EST)
Venue: Virtual space – via Neubiberg

Pregnant bodies pose problems for war-making entities, especially the modern state. From public debates about abortion, contraception, and the birth rate to those making agonizing decisions about pregnancy, pregnancy during wartime showcases how such bodies unsettle the history of the Second World War. What might putting the pregnant body at the center of a such a history do to our understanding of this conflict? This talk offers an overview of how a focus on the pregnant body might do so by offering a case study of the British state’s decisions about special treatment for the pregnant (from evacuations to those serving in the armed forces) as well as first-hand reactions to wartime pregnancy.

Moderation: Karen Hagemann (Univ. of North Carolina at Chapel Hill)

Susan R. Grayzel is Professor of History at Utah State Univ. She has been long interested in interdisciplinary and collaborative research analyzing the catastrophic wars of the 20th century at the human level. Her books include Women’s Identities at War: Gender, Motherhood, and Politics in Britain and France during the First World War (UNC, 1999); At Home and Under Fire: Air Raids and Culture in Britain from the Great War to the Blitz (Cambridge, 2012) and The Age of the Gas Mask: How British Civilians Faced the Terrors of Total War (Cambridge, 2022) as well as Women and the First World War (Routledge, revised 2nd edition, 2024)

Zoom URL: https://d9jao.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo1eQtrXW9HtW5WKd/ZHG1_HtFgLmY

Organisers: Anne-Laure Briatte (Sorbonne Univ.); Tanja Bührer (Univ. of Salzburg); Isabelle Deflers and Anke Fischer-Kattner (Univ. of the Bundeswehr Munich); Karen Hagemann (Univ. of North Carolina); Isabel Heinemann (Ludwig-Maximilians-Univ. Munich); Jasper Heinzen (Univ. of York)

Source: HSozKult (Web)

CfP: Memory and democracy: Family socialisation, legacies, transnational influences & political attitudes (04/2027, Berlin); by: 15.10.2026

Centre for East European and International Studies (ZOiS), ERC Starting Grant project „Moving Russia(ns): Intergenerational Transmission of Memories Abroad and at Home (MoveMeRU)“ (Web)

Time: 21.-23.04.2027
Venue: Berlin
Proposals by: 15.10.2026

The questioning of established historical narratives and the instrumentalisation of history have been central features of the democratic backsliding witnessed in many countries over the last two decades. Contested narratives about the past circulate within Europe and beyond, and they have received growing scholarly attention for example in the context of the overt use of historical claims in Russia’s war against Ukraine, the rise of populist radical right parties across Europe, and changes in US politics under the Trump administration. Illiberal memory norms gain social traction, as authoritarian leaders and challengers can instrumentalise history in a way that also points to deeper shifts in collective memory. Shifts in what and how events are remembered are now strikingly visible across many countries. All of this is contributing to the profound crisis of legitimacy and capacity that characterises many democratic systems. The ways in which interpretations of the past relate to political attitudes and views on democracy remain, however, poorly understood.
In this concluding conference of the ERC Starting Grant project MoveMeRU, we aim to focus on the societal dimension in the relationship between memory and democracy. Specifically, we invite contributions that devote attention to three elements that help explain how perspectives on the past are transmitted and translated into political attitudes.
First, while memory and political attitudes are intuitively interlinked, the evidence of what kind of memory is conducive to democratic practices and attitudes remains scant. How societies engage with history is indicative of the quality of their democracy, while the capacity to self-critically deal with one’s past might be one factor in building resilient and inclusive democratic societies. We are particularly interested in how engagements with the past relate to attitudes towards democratic institutions, political participation, and democratic norms. Such dynamics depend, second, on family socialisation and legacies, which shape how an individual – or group – relates to history and politics. Such legacies may emerge from traumatic experiences such as Continue reading →