Femina Politica – Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft; Mai-Anh Boger, Gundula Ludwig und Carolin Zieringer (Web)
Einreichfrist: 30.11.2026
Bislang sind Auseinandersetzungen mit Behinderung in der deutschsprachigen Politikwissenschaft rar: Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen werden wenig in politikwissenschaftlichen Analysen und Theoretisierungen berücksichtigt. Ebenso verhält es sich mit der kritischen Auseinandersetzung mit Konstruktionen vermeintlicher körperlicher oder intellektueller ‚Normalität‘. Ableismus und Saneismus als gesellschaftliche Ordnungsmuster, die Rolle von Behinderung als Differenz- und Identitätskategorie und die damit einhergehenden historischen und gegenwärtigen politischen Kämpfe werden selten systematisch betrachtet. Abwesend ist Behinderung auch als Name für etwas, das sich den Konzeptionen von politischem Handeln und von Institutionen in der (feministischen) Politikwissenschaft entziehen kann. Dennoch ist Behinderung in der beschriebenen Abwesenheit anwesend, nämlich als Verandertes, Verdrängtes, Verworfenes, Bedrohliches in der bestehenden herrschaftlichen politischen Ordnung und ihrer Analyse. Weiterlesen … (PDF)
Version in English: Thus far, engagement with disability has been limited in German speaking political science: people with disabilities and/or chronic illnesses have received little attention in political science analyses and theorizing. This applies, too, to critical engagement with constructions of what supposedly constitutes bodily or intellectual ’normality‘. Ableism and sanism as systems of social ordering, and the role of disability as a category of difference and identity have been rarely examined in a systematic manner, especially in a German speaking, political science context. This results in a lack of understanding of its resistance to established conceptions of political action and institutions within (feminist) political science. Yet, in its absence, disability is present – manifesting as the ‚Other‘, as that which is repressed, discarded or even threatening, given the dominant political order and its hegemonic mode of analysis. Read more … (PDF)
Quelle: female-l@jku.at

8. F*GG LAB: Geschlecht historisieren. Frauen*- und Geschlechtergeschichte vernetzen: Reihe des Forschungsschwerpunktes F*GG der historisch-kulturwissenschaftlichen Fakultät der Univ. Wien 
Referat Genderforschung der Univ. Wien
Kunst- und Kulturfestival communale oö
The Research Network on „Military, War and Gender/Diversity“ (MKGD) Online Research Colloquium
Abschluss-Workshop des Projekts „Adelige Geschwister. Vermögensarrangements und soziale Konfigurationen“; Margareth Lanzinger, Claudia Rapberger und Florian Andretsch
Regionalmuseum in Děčín, S. O. und Schloss Weesenstein, Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen GmbH (SBG)