Diskussion: Mit historischen Bildern arbeiten: Die Bedeutung des Archivs im öst. Dokumentarfilm nach der Jahrtausendwende, 03.10.2012, Wien

Diskussion im Rahmen der WIENWOCHE-Veranstaltungsreihe „Her mit den Bildern“ von kinoki – verein zur audiovisuellen selbstbestimmung (Web)
Zeit: Mi., 3.10, 20.00 Uhr
Ort: Brick 5, Fünfhausgasse 5, 1150 Wien
Podium

  • Monika Bernold, Kenan Kilic, Cordula Thym und Klub Zwei, Moderation: Dietmar Schwärzler

Im Rahmen von WIENWOCHE präsentiert Kinoki ein mehrteiliges Filmprogramm, das die Möglichkeiten medialer Interventionen in soziale und politische Prozesse auslotet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Thematisierung gesellschaftlicher Ausgrenzungen sowie die filmische Repräsentation minorisierter Gruppen: Welche Bedeutung hat der Einsatz medialer Mittel für „Minderheiten“-Communitys? Wie haben sich die Bedingungen der Sichtbarmachung und Dokumentation verändert? Welche Rolle spielt das audiovisuelle Archiv im Bezug auf Fragen von Selbstdarstellung und Selbsthistorisierung?
Fragen wie diese sollen entlang dreier Themenschwerpunkte erörtert werden: Unter dem Titel „Autonome Bilder und Queerer Aktivismus“ begibt sich Kinoki auf die Spurensuche nach den emanzipatorischen Videobewegungen im Wien der 1980er Jahre. Mit „Soziale Kämpfe und Arbeitsmigration“ werden filmische Positionen aus den 1970er/80ern als „solidarische BegleiterInnen“ und als Ausnahmeerscheinung innerhalb der heimischen Filmlandschaft jener Zeit vorgestellt. Die Diskussionsveranstaltung „Mit historischen Bildern arbeiten“ fragt insbesondere nach der Bedeutung des Archivs und der Auseinandersetzung mit Geschichte im österreichischen Dokumentarfilm nach der Jahrtausendwende.
Alle Film-Screenings mit anschließender Diskussion. (Web)

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