Heftpräsentationen: vor Gericht / Macht(ver)Handeln um 1500 / Migration: Ergebnisse feministischer Geschichtswissenschaft in L’HOMME. Z. F. G., 29.01.2026, Wien

L’HOMME. Europäische Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft (Z. F. G.) (Web)

Zeit: Do., 29.01.2026, 18 Uhr s.t.
Ort: Erika-Weinzierl-Saal, Hauptgebäude der Univ. Wien, Universitätsring 1 (Stiege 1, 1. Stock), 1010 Wien

Programm (PDF)

– Begrüßung und Moderation: Christa Hämmerle und Claudia Kraft (beide Wien)

– Vorstellung der folgenden Hefte

  • vor Gericht: hg. von Maria Fritsche und Ulrike Krampl; präsentiert von Maria Fritsche (Trondheim und Wien)
  • Macht(ver)Handeln um 1500: hg. von Christina Lutter und Julia Burkhardt; präsentiert von Christina Lutter (Wien)
  • Migration: hg. von Ulrike Krampl, Kristina Schulz und Xenia von Tippelskirch; präsentiert von Katharina Stornig (Wien)

– Im Anschluss an die Präsentation laden wir zu Brot und Wein

Anmeldungen unter: lhomme.geschichte@univie.ac.at

vor Gericht, hg. von Maria Fritsche und Ulrike Krampl
L’Homme. Z. F. G., 35. Jg., Heft 2 (2024)

Dieses Themenheft befasst sich mit der Frage, wie Geschlecht vor Gericht hergestellt und verhandelt, aber auch strategisch eingesetzt wurde. Im Fokus steht dabei der Gerichtsraum, der als physischer und gleichzeitig als durch Interaktionen geformter sozialer Raum zu verstehen ist. Wie prägten die durch diesen Raum verkörperten gesellschaftlichen Normen und Machtasymmetrien die Darstellungen und Strategien jener Personen, die vor der Richterbank standen? Wie nutzten Angeklagte, Kläger*innen, Jurist*innen, Expert*innen oder Zeug*innen Geschlecht, um ihre Anliegen durchzusetzen? Die Beiträge spannen den Bogen von den 1980er-Jahren bis zurück ins Spätmittelalter.

Macht(ver)Handeln um 1500, hg. von Christina Lutter und Julia Burkhardt
L’Homme. Z. F. G., 36. Jg., Heft 1 (2025)

Geschlecht als dynastische und als soziale Kategorie war in der Vormoderne ein Kriterium für den Zugang zu Macht und die Legitimation von Herrschaftsausübung. Doch mit welchen kulturellen und sozialen Erwartungen waren Herrscherinnen und Herrscher konfrontiert? Wie nutzten sie Handlungsspielräume? Welche Personen und Institutionen partizipierten an herrschaftlicher Macht? Die Beiträge dieser Ausgabe widmen sich diesen Fragen für die Zeit des späten Mittelalters und der beginnenden Frühen Neuzeit. Sie zeichnen ein komplexes Bild der Veränderungen, Ambivalenzen und Widersprüche, denen Herrschaft um 1500 unterworfen war, wobei sich letztere immer auch, aber nie ausschließlich als geschlechtlich codiert erwies.

Migration, hg. von Ulrike Krampl, Kristina Schulz und Xenia von Tippelskirch
L’Homme. Z. F. G., 36. Jg., Heft 2 (2025)

Das Thema Migration beherrscht weiterhin die politische Debatte und ist konstitutiv für menschliche Gesellschaften. In diesem Heft werden bislang wenig erforschte geschlechtsspezifische Aspekte dazu in den Mittelpunkt gerückt. So lässt sich Migration als historisch vielfältiges und vielschichtiges Phänomen charakterisieren – und dies jenseits der geläufigen dichotomen Vorstellung von vermeintlich mobilen Männern und sesshaften Frauen. Die Beiträge beleuchten Facetten von Arbeitsmigration, Migrationspolitik und Logiken der Herkunfts- und Aufnahmegesellschaften in einem innereuropäischen und transatlantischen Rahmen vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Quelle: Female-l