Klicktipp: Österreichische Zeitschrift für Geschichteswissenschaften (OeZG) – Open Access Veröffentlichungen und Online-Archiv (Portal)

Österreichische Zeitschrift für Geschichteswissenschaften (OeZG) (Web)

Die OeZG erscheint seit 1990. Im Frühling 2020 ist sie mit einer neuen Website online gegangen. Hier erfolgen ab nun auch die Erstveröffentlichung der neuen OeZG-Hefte im Open Access.

Die Site wird zudem als Archiv der bisher erschienenen Ausgaben aufgebaut. Die Einarbeitung findet gerade statt, das Angebot wird in absehbarer Zeit ständig erweitert werden.

Das OeZG Open Access Archiv (Web)

Bisher stehen schon 52 Nummern online zur Verfügung.

  • Die derzeit früheste auf der Site online aufbereitete Nummer ist „Bodies / Politics“ (Bd. 15, Nr. 1/2004), hg. von Johanna Gehmacher, Gabriella Hauch und Maria Mesner (Link)
  • Die aktuelleste Nummer  ist das soeben erschienene Heft „Migrationswege“ (Bd. 31 Nr. 1/2020), hg. von Jessica Richter und Anne Unterwurzacher (Link)

Online verfügbare Beiträge auf der Site des StudienVerlages

Digitale Versionen der bisher erschienene Beiträge sind (bis auf den jeweils letzten Jahrgang) zudem auch auf der Website des StudienVerlages verfügbar (Web).

Der Zugang ist auf der Site etwas versteckt: Weiter hinunterscrollen, dann auf das jeweilige verlinkte Heft klicken. Jetzt erscheinen auf der rechten Seite die Links zu den PDFs der einzelnen Beiträge.

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Die gedruckten OeZG-Bände können – so nicht vergriffen – auch weiterhin beim StudienVerlag erworben werden.

Konferenz: Private Blicke in Diktatur und Demokratie: Schmalfilme und Fotos im 20. Jhd., 10.-11.12.2020, virtueller Raum

Frank Bösch und Sebastian Thalheim, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) (Web)
Zeit: 10.-11.12.2020
Ort: virtueller Raum, via Potsdam
Während Tagebücher und Briefe eher seltene Zeugnisse bilden, die vor allem im Bürgertum überliefert sind, sind private Fotos und Filme aus dem 20. Jahrhundert ubiquitär verfügbar. Doch obgleich die meisten Familien über Zäsuren hinweg ihre Sicht auf die Welt durch private Fotos und Filme dokumentierten und erinnerten, sind sie bisher wissenschaftlich kaum erschlossen. Dabei versprechen sie eine andere Sichtweise auf das 20. Jhd. Indem die privaten Kameras unterschiedliche unbekannte Akteur/innen, Handlungen, Ereignisse und Orte sicht- und unsichtbar machten, waren sie aktiv involviert in die Konstruktion dessen, was als „Realität“, als „Familie“ oder als „Privatsphäre“ wahrgenommen wurde und erinnert wird. Neutrale Dokumentationsinstrumente sind Fotografie und Schmalfilm nicht. Die privaten Bildpraktiken konnten sich zwar selbst in den Diktaturen weitgehend politischer Kontrolle entziehen, sind aber deutlich durch soziale Konventionen gekennzeichnet. Gerade dies macht sie zu einer wichtigen Quelle für eine Alltagsgeschichte des 20. Jhds.
Die Tagung untersucht mit einer vergleichenden Perspektive diese (Bewegt-)Bildmedien im Alltag. Denn gerade private Bildquellen mit ihren gängigen Motiven von Häuslichkeit, Familie, Reisen und Vergnügen bieten Historiker/innen Werkzeuge, um Bild- und Blickkulturen in unterschiedlichen Gesellschaften und politischen Systemen zu analysieren. Zentrale Fragen sind: Inwiefern wirkten die Bildmedien an der Konstruktion eines spezifischen Blicks auf Alltag in Diktatur und Demokratie mit? Gab es einen individuellen, privaten Blick in unterschiedlichen Gesellschaften und sozialen Gruppen? Lassen sich Darstellungs- und Wahrnehmungsmuster dokumentieren? Was sagen visuelle Überschneidungen und Ähnlichkeiten über Fotografie und Schmalfilm als transnationale Bildmedien aus? Inwiefern partizipierten diese modernen, technischen Kommunikationsmittel an sozio-kulturellen Veränderungsprozessen, brachten bestimmte Verhaltensweisen im Alltag erst hervor? Weiterlesen und Quelle … (Web).

Festakt und digitale Ausstellung: 100. Geburtstag von Lotte Brainin, 12.11.2020, virtueller Raum

Marika Schmiedt und Bezirksmuseum Alsergrund
Digitale Ausstellung
Am 12.11.2020 feiert Lotte Brainin (geb. Sontag) ihren 100. Geburtstag. Sie ist eine der wenigen noch lebenden jüdischen Widerstandskämpfer*innen, Ausschwitz- und Ravensbrück-Überlebenden. Aus dem Anlass hat die Künstlerin Marika Schmiedt eine Website gestaltet (Link). Diese „digitale Ausstellung“ enthält folgende Menüpunkte:

  • „Lotte Barainin“ – mit Informationen zu ihren biografischen Stationen (Link)
  • „Eltern und Geschwister“ – mit Informationen zu diesen Personen (Link)
  • „Tonaufnahmen“ – mit lebensgeschichtlichen Interviews mit den vier Geschwistern Claire Felsenburg (geb. Genauer), Liesl Kahane (geb. Topf), Elie Topf und Lotte Brainin (geb. Sontag) (Link)
  • Festakt – mit einem Video von der Veranstaltung (Link)
  • Grußbotschaft von Elfriede Jelinek als Video (Link)

Festakt
Zeit: 12.11.2020, 18.00 Uhr
Ort: virtueller Raum, via Wien
Programm

  • Festredner: BP Alexander Van der Bellen und BP a.d. Heinz Fischer
  • Literarischer und persönlicher Beitrag: Elfriede Jelinek. Sie hat ihren Text als Teil der Ausstellung von Marika Schmiedt vorgetragen. Bei dem Festakt wird die österreichische Literaturnobelpreisträgerin damit auch das erste Mal seit Jahren wieder live vor die Kamera treten.
  • Gratulant*innen: Schriftsteller Doron Rabinovici, Sängerin Isabel Frey, Sibylle Summer, Vorsitzede des Republikanischen Clubs, NR-Präsidentin Dores Bures, S.E. Ghislain D’Hoop,  Belgischer Botschafter – und Familie Brainin.
  • Musikaufführung von einem Auszug eines von Lukas Ligeti komponierten Stückes, das 2015 entstanden ist, als er Composer in Residence im POLIN-Museum der Geschichte der polnischen Juden war. Das Museum befindet sich dort, wo von 1940 bis 1943 das Warschauer Ghetto gewesen ist.

Das Bezirksmuseum Alsergrund hat Continue reading →

Vortrag: Ann Ostendorf: The Racial Liminality of Colonial North American Romani Women, 11.11.2020, virtueller Raum

Online-Jour fixe des Instituts für die Erforschung der Frühen Neuzeit (IEFN) (Web)
Zeit: 11.11.2020, 18:30 Uhr
Ort: virtueller Raum, via Wien
Zugang zur Online-Veranstaltung (Gastlink). Der Zugang zum Raum ist an dem Tag ab 18:15 offen, geben Sie bitte bei der Anmeldung Ihren Namen ein.
This presentation explores how racializing imperial structures considered Romani women in colonial English, French and Spanish North America from the late 17th through late 18th centuries. The position colonial officials afforded Romani women in local hierarchies remained colored with assumptions imported from Europe. However, altered social conditions in the colonies positioned enslaved Africans and autonomous tribes as the greatest threats to a stable social order. This dulled, though did not instantly erase, the perceived danger of Romani social deviancy. These women’s sexual choices, particularly those involving Native American and African-descended men, brought them under the scrutiny of colonial administrators tasked with defining and policing racial boundaries.
In policing Romani women’s sexuality representatives of empire confirmed their racial liminality. Those women considered Gypsy, Bohemian, and Gitana by colonial English, French and Spanish administrators held racial potential rather than securely embodied race – their actions, especially their sexual choices, determined where they, and their descendants, might racially situate. Through their sexual choices, these women confronted and contributed to developing colonial racial orders. The perception of Romani racial liminality in North America only gradually disappeared.

  • Moderation: Stephan Steiner

Ann Ostendorf is Professor of History at Gonzaga University in Spokane, Washington. She researches and teaches in diverse areas of early American history and has a special interest in race, culture and Louisiana. Her recent work investigates the lives of colonial North American Gypsies.

CfP: Migration weltweit: Linke Strategien, migrantische Akteur:innen und kapitalistische Interessen vom 16. Jhd. bis zur Gegenwart (56. ITH Konferenz, 09/2021, Linz); bis: 10.01.2021

56. Internationale Tagung der HistorikerInnen der Arbeiter- und anderer sozialer Bewegungen (Web)

Ort: Linz, Oberösterreich
Zeit: 23.-25.09.2021
Einreichfrist: 10.01.2021

Nur wenige Themenfelder sind politisch derart aufgeladen wie „internationale Migration“. Auf der 56. ITH-Konferenz möchten die Veranstalter/innen das Thema aus einer globalenundhistorischen Perspektive diskutieren. Sich verändernde Beschäftigungsperspektiven und Einkommensungleichheiten innerhalb und zwischen Staaten und Regionen werden dabei als Bezugspunkt dienen. Die Handlungsmacht von Migrierendenund das Verhältnis der politischen Linken zur Migrationwerden in diesem weiten Rahmen kontextualisiert und diskutiert.

Von besonderem Interesse sind die Wechselbeziehungenzwischenmobilem Kapital und mobiler Arbeit, sowie die verschiedenen Strategien, die Beschäftigte und Organisationen der Arbeiter:innenbewegung auf der einen Seite, und Unternehmen auf der anderenSeite wählten, um die mit diesen Prozessen einhergehenden Herausforderungen, in der Epochevon der frühen Neuzeitbis heute,zu bewältigen. Die Veranstalter/innen bedienen sich einer breiten Definition von Migration, die freie und unfreie Arbeit, temporäre und dauerhafte Formen der Migration sowie die gesamte Bandbreite der Rechtsstellung von Migrant:innen umfasst – von Sans Papiers und Asyl(be)werber:innen/Geflüchteten bis zu klassischen Arbeitsmigrant:innen.

In den vergangenen zwei Jahrhunderten sind die internationalen Lohnunterschiede enorm angewachsen und Arbeitsmärkte sind in mehr oder weniger undurchlässige Segmente aufgeteilt, wobei Migrant:innen oftin Niedriglohnsektoren und sonstigen spezifisch abgrenzbaren Sektoren (z.B. Gesundheitswesen) arbeiten. In den Zuwanderungsräumen neigen Beschäftigte in den höheren Segmenten sowieTeile der politischen Linken dazu, die Niedriglohnsektoren als Bedrohung zu sehen. Weiterlesen … (PDF).

CfP: Gendered Charismas – Historical and Transnational Perspectives (charismatic authority, gender, and religion) (Event, 03/2021, virtual space); by: 20.12.2020

Claudia Jetter and Benjamin Pietrenka (Faculty of theology at Ruprecht-Karls-Univ. Heidelberg and the Heidelberg Center for American Studies) (Web)

Time: 19.-20.03.2021
Venue: virtual space, via Heidelberg
Proposals by: 20.12.2020

In recent years, the rise of populist movements in the Western world has stoked academic interest in both why and how charismatic leaders come to command authority in various social domains. Religious motivations and gender dynamics have typically played significant roles in fostering and perpetuating these phenomena. This conference will focus on the intersections of charismatic authority, gender, and religion in historical and contemporary contexts. In these colloquia, conference participants will present and discuss topics related to the operational dynamics and long-term effects that “gendered charismas” have had on society in general and churches in particular.

When Max Weber first conceptualized his ideal types of charismatic leadership, his examples of charismatic authority among religious leaders included the Mormon founder Joseph Smith Jr., Native American shamans, and the Dalai Lama. However, he did not consider female examples and, thus, neglected the gendered resonances of religious charisma. Historians of religion in their analyses of exceptional women, such as the medieval mystic Mechthild of Magdeburg or Ellen G. White (foundress of the Seventh-Day-Adventists), have both utilized and moved beyond Weber’s relatively narrow and exclusively male-oriented concept to present the various ways in which charismatic women shaped confessional and denominational theologies, altered social cultures, and promoted innovative agendas. Historians of gender have noted how charismatic authority can promote progressive personal and public empowerment, and work to limit progress in these areas through the machinations of toxic masculinities and appropriations of hegemonic power and patriarchy.

The organizers seek papers that investigate different approaches to and elements of ‘gendered charisma.’ Read more and source … (Web)

Funded by: Graduiertenkolleg Authority & Trust (GKAT) and Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Conference: Exclude to Include: Global Perspectives on Boarding Schools, their Participants and Processes during the 19th and 20th Centuries, 05.-06.11.2020, virtual space

Felicity Jensz, Cluster of Excellence Religion and Politics and Daniel Gerster, Department of History, The University of Münster, Germany
Time: 05.-06.11.2020
Venue: virtual space, via Münster
For a zoom invitation and access to the papers please contact the organisers: felicity.jens@uni-muenster.de and gerster@zeitgeschichte-hamburg.de
Program
Thursday, November 5th, 2020
12:30 Uhr: Introduction

  • Global Perspectives on Boarding Schools, their Participants and Processes during the 19th and 20th Centuries; Felicity Jensz and Daniel Gerster (Münster and Hamburg, Germany)
  • 12:50 Uhr: Introduction Round and Overview of the Conference
  • 13:10 Uhr: Break-Out Sessions: Participants will be randomly sent to break-out sessions to “meet” some other members of the conference and to discuss issues raised in the introduction.
  • 13:35 Uhr: Group discussion: Back in the large group, each break-out group will discuss some of the issues raised in their discussion.

14:30 Uhr: Panel I: Disciplinary Regimes and Body Practices

  • Establishment, Developments, and Strategies of Conservative Schools of Iran in the Second Half of 20th Centaury; Peyman Eshaghi (Berlin, Germany)
  • Including Émigrés and Excluding Americans? The Philadelphia Female Seminary of Madame Marie Rivardi; Jonathan Singerton (Innsbruck, Austria)
  • Indigenous Girls’ Bodies as a Site of Moral Reform: The Roman Catholic Boarding Schools on Flores in the Dutch East Indies, c.1880s-1940s; Kirsten Kamphuis (Münster, Germany)
  • Bullying in the Name of Care: A History of “Homoing” among Students in Ghanaian Boarding Schools; De-Valera N.Y.M. Botchway (Cape Coast, Ghana) and Baffour Boaten Boahen-Boaten (Mbanbane, Eswatini)

16:30 Uhr: Panel II: Race and “Re-Education”. The Example of Native American Indians Continue reading →

Klicktipp: „fernetzt – der Blog“. Frauen- und geschlechterhistorische Essays – Bereits mehr als 60 Beiträge online (Weblog)

fernetzt. Verein zur Förderung junger Forschung zur Frauen- und Geschlechtergeschichte (Web)

Was ist ein Hermaphrodit? Und was die Antifaschistische Frauenfront? Gab es Frauen, die im 19. Jahrhundert Theater geleitet haben? Oder Kinos im 20.? Ist Standesbewusstsein eine männliche Tugend? Warum braucht die Wissenschaft eine Reform? Und mögen Historiker/innen Staub?

Das sind die innovativen historischen Fragen, denen die zuletzt veröffentlichte Beiträge in „fernetzt – der Blog“ nachgehen.

„fernetzt – der Blog“ ist eine interdisziplinäre Plattform, die den Austausch und die Vernetzung junger Wissenschafter*innen im Bereich der Frauen- und Geschlechtergeschichte fördern möchte. Der Weblog ist 2015 online gegangen, um Impulse für Diskussionen zu setzen und die Sichtbarkeit junger – bzw. nicht institutionalisierter – Forschung zu erhöhen. Inzwischen wurden hier schon mehr als 60 Beiträge publiziert.

Herausgeberin ist der Verein fernetzt (Web). Dieser wurde 2011 gegründet als Raum für Diskussionen, den Austausch über den Forschungsalltag und gegenseitige Unterstützung. Bericht zum 5-jährigen Bestehen 2016 (Web).

2016 wurde in „fernetzt – der Blog“ auch ein Interview veröffentlicht, in dem die Administratorin Li Gerhalter den Salon 21 näher vorstellt (Web).

Bisherige Posts im Weblog (Web):

  • Wiener Kinos in Frauenhand; von Martina Zerovnik
  • Die Hausnummer des Hermaphroditen; von Anton Tantner
  • Warum die Wissenschaft eine Reform braucht. Eine Analyse; von Michaela Maria Hintermayr
  • Theaterunternehmerinnen im 19. Jhd.; von Patrick Aprent und Claudia Mayerhofer
  • Der Haushalt als Kampfplatz gegen Prostitution und Alkoholismus; von Heike Mauer
  • Die Neue Frau und der Aufstieg der Rechten; von Veronika Duma
  • Die Krise der Moderne als „sexuelle Krise“; von Doris Zimmermann
  • Afrofeminismus gegen das Vergessen; von Jovita dos Santos Pinto

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Aufführung: Erinnern nach vorn – Irma Schwager 100*, 22.11.2020, Wien

+++++ Anmerkung am 3.11.2020: Auf Grund der aktuellen Schutzbestimmungen wegen Covid-19 kann diese Vorstellung nicht stattfinden. Sie wird ggf. nachgeholt +++++
Real Life Edition #5 im Kosmos Theater (Web)
Zeit: So., 22.11.2020, 11.00 Uhr
Ort: Kosmos Theater, Siebensterng. 42-44, 1070 Wien
Irma Schwager (geb. Wieselberg, 1920-2015) war eine antifaschistische Widerstandskämpferin und Friedensaktivistin aus Österreich. Im Mai 2020 wäre sie 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass findet die Matinee „Erinnern nach vorn“ statt.
Organisiert von Kosmos Theater in Kooperation mit Bund Demokratischer Frauen (BDFÖ), der KPÖ und dem Verein Frauenhetz (Web) | Mit: Bärbel Danneberg, Erni Friholt, Florence Hervé, Margot Hruby, Susa Juhasz, Fettkakao, Maren Rahmann, Robert Rotifer, Yasmo | Organisation und Moderation: Margit Niederhuber | Raumgestaltung und Ausstellung: Nina Maron.
Programm
ab 11.00 Uhr

  • Einleitende Worte von Heidi Ambrosch (KPÖ-Frauensprecherin)
  • Susa Juhasz liest Texte von Bärbel Danneberg (Journalistin und frühere Chefredakteurin der „Stimme der Frau“), die den Weg von Irma Schwager als Widerstandskämpferin in der französischen Résistance, Friedensaktivistin gegen den Vietnamkrieg und Verteidigerin der Menschen- und Frauenrechte nachzeichnen.
  • Persönliche Grußworte und Erinnerungen
  • Musikbeiträge von Margot Hruby, am Klavier begleitet von Uschi Schwarz, und Maren Rahmann

ab 14.00 Uhr

  • Uraufführung von Hannes Gellners Dokumentarfilm „Irma & Irma – Jüdische Kommunistinnen in der Résistance“ – mit anschließendem Publikumsgespräch
  • Performances von Fettkakao (Veronika Ebert & Andi Dvorak), Yasmo (Rapperin, Slampoetin und Autorin) und Robert Rotifer (Musiker und Musikjournalist sowie Irma Schwagers Enkelsohn)

Quelle: FEMALE-L@JKU.AT

Klicktipp: „Zeitsprung. Geschichten aus der Geschichte“: Mehr als 290 Sendungen online (Podcast)

„Geschichten aus der Geschichte“: Richard Hemmer und Daniel Meßner (Web)

„Vergessene Ereignisse, überraschende Anekdoten und Zusammenhänge kurz erklärt. Häufig mit ein ganz bisschen Augenzwinkern – aber immer knallhart und quellennah recherchiert“ lautet die Beschreibung des Podcasts – die bereits zeigt, dass die beiden Macher mit Vergnügen – und auch mit Humor – bei der Sache sind.

Den ersten Beitrag haben Richard Hemmer und Daniel Meßner (Wien und Hamburg) im September 2015 ausgestrahlt. Inzwischen sind rund 290 Episoden zusammengekommen.

Neuer Name

Bis Herbst 2020 war der Titel des Podcasts „Zeitsprung. Geschichten aus der Geschichte“. Wegen eines Urheber:innenrechtsstreits mußte der Titel aufgegeben werden. Jetzt heißt der Podcast nur noch „Geschichten aus der Geschichte“ – sonst hat sich aber nichts geändert. Link zu allen bisher ausgestrahlten Episoden  (Web)

Episoden mit u.a. geschlechterhistorischem Fokus:

[Stand Anfang 2021]

  • GAG287: Eine kurze Geschichte des Ballonfahrens und Fallschirmspringens (Link)
  • GAG286: Die verschwundenen Seefrauen Islands (Link)
  • GAG283: Lola Montez (Link)
  • GAG282: Fredegund, Brunhild und der merowingische Bruderkrieg (Link)
  • GAG271: Caroline Neuber und der Hanswurststreit (Link)
  • GAG269: Monika Ertl und ein Mord im Generalkonsulat (Link)
  • GAG265: Syphilis und die Tuskegee-Syphilis-Studie (Link)
  • GAG264: Seondeok, erste Königin Koreas (Link)
  • Krankenbetten und Dauerbäder: Ein Zeitsprung-Extra mit Monika Ankele über Psychiatriegeschichte (Link)
  • ZS257: Alexander von Humboldt – Bugtales.FM Crossover (Link)
  • ZS252: Harvard Computers – Wie Astronominnen die Sterne neu sortierten (Link)
  • ZS234: Das bekannteste Parfüm der Welt und seine russische Vorgeschichte (Link)
  • ZS229: Elisabeth Báthory. Die (angebliche) Blutgräfin (Link)
  • ZS227: Die unsterbliche Henrietta Lacks (Link)
  • ZS214: Hedy Lamarr. Hollywoodstar und Erfinderin (Link)
  • ZS202: Über Continue reading →