CfP: Zwangsmigration und Frauengeschichte in Deutschland nach 1944/45 (Event: 10/2012, München); DL: 25.08.2012

Zentrum für Osteuropastudien der Ludwig-Maximilians-Universität München; Collegium Carolinum, Forschungsstelle für die böhmischen Länder

Zeit:25.-26.10.2012
Ort: München
Deadline: 25.08.2012

Ein Großteil der Flüchtlinge und Vertriebenen weltweit waren und sind Frauen. Frauen werden aus politischen, religiösen oder wirtschaftlichen Gründen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Sowohl während der Flucht und Vertreibung als auch im Aufnahmeland sind sie häufig Ablehnung, Anfeindungen und Gewalt ausgesetzt, die nicht selten genderspezifisch konnotiert sind. Dies trifft sowohl für einen Teil der deutschen Frauen zu, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Ostmitteleuropa vertrieben wurden, wie auch für diejenigen Frauen, die heute aufgrund erzwungener Migration nach Deutschland kommen.

Ziel des Workshops ist es, den interdisziplinären Austausch zwischen Geschichtswissenschaft, Soziologie, europäischer Ethnologie und Museologie zum Themenkomplex Zwangsmigration und Frauen(-geschichte) zu intensivieren. Weiterlesen (und Quelle) (Web)

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