Konferenz: Frauen- und Geschlechtergeschichte in Zeiten der Anfechtung von Demokratie, Diversität und Verantwortung, 09.-11.09.2026, Bielefeld

Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG); Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZG); Abteilung für Geschichtswissenschaft der Univ. Bielefeld (Web)

Zeit: 09.-11.09.2026
Ort: Univ. Bielefeld
Anmeldung und Anmeldegebühr (Web)

Die Geschlechtergeschichte ist in Bewegung. Sie stellt neue empirische Fragen, diskutiert über Ansätze und Begriffe, nutzt das gesamte Repertoire der historischen Methoden, fragt nach den Grenzen der historischen Erkenntnis, schließt an ältere Arbeiten an und setzt sich zugleich kritisch und selbstbewusst mit ihrer eigenen Geschichte als historischer Teildisziplin auseinander. Der Kongress lädt alle Interessierten dazu ein, das Feld in seiner ganzen Breite wahrzunehmen, sich über neue Forschungen zu informieren und sich innerhalb des Feldes zu vernetzten.
Das Programm umfasst 41 Fachsektionen (Vortragspanel mit drei Vorträgen und Roundtable), eine Eröffnungsveranstaltung, ein World Café mit mehr als 15 Thementischen und eine Party.

Programm/Fachsektionen (Web)

  • Andere Praxen der Frauen- und Geschlechtergeschichte. Archive und Bibliotheken, Museen und Social Media (Roundtable)
  • Türkeibezogene Geschlechterforschung. Nachwirkungen der kemalistischen Geschlechterordnung
  • Zwischen Front, Heimat und Gefangenschaft. Perspektiven auf Männlichkeiten in den Weltkriegen
  • Antisemitismus, jüdische Erfahrung und zeithistorische Geschlechterforschung
  • Making Feminist Histories Visible. Perspectives from Russia, Asia, and Africa
  • Trans-Subjektivierung und Trans-Wissen. Historische Normierungen und methodische Herausforderungen
  • Geschlechtergeschichte & Zeitgeschichte. Neue Perspektiven und Herausforderungen
  • Imaginierte Kontinuitäten? Frauen- und Geschlechtergeschichte in Polen im Kontext der politischen und sozialen Umbrüche in Europa Continue reading

Diskussion: Helmut Graupner, Hannes Sulzenbacher und Andreas Brunner: Zwischen Verfolgung und Sichtbarkeit. Queere Geschichte und Rechtspolitik in Österreich, 10.06.2026, Wien und virtueller Raum

Gender & Diversity Lecture des Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der ÖAW (Web)

Zeit: 10.06.2026, 17:30 Uhr
Ort: Collegium, Seminarraum 1+2, Bäckerstr. 13, 1010 Wien – und virtueller Raum

Die Veranstaltung beleuchtet die Entwicklung queerer Lebensrealitäten in Österreich von der Zeit des NS über die Zweite Republik bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen die langanhaltende Kriminalisierung homosexueller Menschen, die späte Anerkennung als Opfer des NS-Regimes sowie die gesellschaftlichen und rechtlichen Veränderungen seit den 1970er Jahren. Ein weiterer Fokus liegt auf der Aids-Krise als historischer Zäsur und auf aktuellen Fragen der Gleichstellung und Genderidentität. Die Diskussion zeigt, wie eng Recht, gesellschaftlicher Wandel und Erinnerungskultur miteinander verbunden sind.

Programm (PDF)

Diskussion mit Helmut Graupner, Hannes Sulzenbacher und Andreas Brunner, moderiert von Charlotte Rösel

  • Hannes Sulzenbacher ist seit 2007 Co-Leiter von „Qwien – Zentrum für queere Kultur und Geschichte“ und seit 2025 die kuratorische Leitung. Seit Juli 2022 ist er Chefkurator des Jüdischen Museums Wien und hat zahlreiche Ausstellungen mitbegleitet und kuratiert wie „Wien ist andersrum” von 1999-2022.
  • Andreas Brunner ist seit 2009 Co-Leiter von Qwien und seit der Erweiterung zum queeren Kulturzentrum dessen wissenschaftlicher Leiter. Seit Ende der 1980er-Jahre ist er in der Wiener Schwulen- und Lesbenbewegung aktiv, war Mitarbeiter in der ersten schwulen Buchhandlung „Löwenherz“, Mitbegründer der Regenbogen Parade sowie Ausstellungskurator: „geheimsache:leben“ (2005), „Sex in Wien“ (2016).
  • Helmut Graupner ist Rechtsanwalt in Wien, Präsident des Rechtskomitees LAMBDA(RKL), Co-Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Sexualwissenschaften (ÖGS).
  • Charlotte Rösel (Referentin für Gleichbehandlung der ÖAW) moderiert das Panel. Sie ist studierte Psychologin (MSc) und aktuell in Ausbildung an der ÖGS. Continue reading

Conference: PROTEST! Expression, Organization, and Impact from a Central and Eastern European Perspective, 22.-24.06.2026, Gdańsk

Herder-Forschungsrat (Herder Research Coucil) and Europejskie Centrum Solidarność (European Solidarity Centre) (Web)

Time: 22.-24.06.2026
Venue: Europejskie Centrum Solidarność, Gdańsk
Registration (Web)

Individuals and groups respond to perceived injustices and grievances with protest. The forms of expression are diverse and interact with the conditions defined by social and political opportunity structures. Protest is a central instrument of social negotiation processes related to participation and co-determination. It thrives on publicity and attention, yet it is – especially in authoritarian contexts – often accompanied by less visible practices of resistance that take place in everyday life or in subversive, hidden forms. Protest manifests itself not only in rallies and marches but also in artistic forms of expression: in the visual arts, in literature, and in performance. Numerous narratives refer to the evaluation and appropriation of rebellious behaviour.
The conference aims to focus on various forms of protest and resistance, their structural conditions and consequences, as well as their (current and retrospective) legitimization vs. condemnation. While protest is a global phenomenon, we are focusing on contributions that explore its manifestations in Central and Eastern Europe across different historical periods (from the early modern era to the present). The event is interdisciplinary in nature, as is the topic itself, and encompasses the disciplines of history, political science, cultural anthropology, sociology, literary studies, musicology, or art history.

Programme (PDF)

Panels

  • The Instrumentalization of Protest by Far-Right Movements
  • Resistance and Temporality
  • Adapting Protest Practices
  • Ideology, Threats, and Arts as Protest Tools Continue reading

Interdisziplinäres Kolloquium für (Post-)Doktorand:innen in den Postcolonial und Gender Studies, 11.-12.06.2026, Trier

CePoG Universität Trier (Web)

Zeit: 11.-12.06.2026
Ort: Univ. Trier

Das CePoG veranstaltet ein Kolloquium für (Post-)Doktorand:innen im Bereich Postcolonial und Gender Studies. Ziel ist es, den Nachwuchswissenschafter:innen, die in diesen beiden Feldern arbeiten, eine Plattform des inhaltlichen Austauschs und der interdisziplinären Vernetzung zu bieten.

Programm

11.06.2026, 14:15 Uhr, Univ. Trier Campus 1, C429

  • Begrüßung durch die Veranstalterinnen
  • Eröffnungsvortrag: Alexandra Karentzos: Weltausstellungen dezentrieren. Transkulturelle Ansätze zu Mode und Moderne
  • Arne Gellrich: Progressive thought and backwards action – epistemic dissonance in the League of Nations Mandates Commission
  • Fabian Heyduck: Androgynos, Tumtum, Aylonit, Saris – über das Problem alter Wörter in neuen Zeiten
  • Lisa Römer: Witches in Exile. Vom Witch Camp in die Black Box
  • Hanna Wittich: Anima, (Silueta de Cohetes); Die Verbrennung zwischen Vergänglichkeit und Kontinuität
  • Natalie Sauer: Gendering 18th-century Satire and Novels: Frances Burney’s Evelina
  • Eva Bischoff: Historikerstreit 2.0/ postkoloniale Erinnerung + anschließende Diskussionsrunde

12.06.2026, 09:15 Uhr, Univ. Trier Campus 1, A6

  • Kristin Kirajn: Söldnertum, Fremdenlegion und koloniale Gewaltfigurationen in Pankraz, der Schmoller
  • Johanna Tönsing: Die Aschanti in der Literatur der Wiener Moderne Continue reading

CfP: Pflegebilder. Stille und bewegte Repräsentationen professioneller Pflege | Images of Nursing. Still and Moving Representations of Professional Nursing (Publikation); by: 30.09.2026

Sabine Nover (Institut für Pflegewissenschaft) und Katharina Fürholzer (Institut für Germanistik) (Web), Univ. Koblenz

Einreichfrist: 30.09.2026

Version in English and source (Web)

Wie auch in der Literatur ist professionelle Pflege ein konstanter, seltener auch zentraler Bereich der Kunstgeschichte: Als Figuren sind professionell Pflegende sowohl in der bildenden Kunst und in filmischen Kunstwerken wie auch in typischen Soap operas zu finden – wie dort auch hier gezeichnet als mitfühlende Heldinnen, pflichtbewusste Schattenfiguren oder projektionsstarke Gegenspieler:innen ärztlicher Autorität. Nachdem wir uns in einer ersten Annäherung an das Thema der Pflege in der Kunst mit der Pflegepoetik befasst haben, wird es in diesem nächsten Schritt um Visualisierungen der Pflege in Fotografie, Malerei und im Film gehen.
Dazu suchen wir Beiträge, die aus wissenschaftlicher Perspektive professionell Pflegende als Individuen oder kollektive Körper in den Fokus nehmen und analysieren, wie sie in den benannten (Kunst)Formen visualisiert werden. Wir interessieren uns für alle Fragestellungen, die offen legen, welche Ideen, normativen Setzungen, Vorstellungen, gesellschaftlichen Hintergründe hinter solchen Visualisierungen liegen und wie die bildhafte Umsetzung jeweils gelingt. Welche Symbole werden verwendet, welche Bildsprache genutzt? Was sagt das über den Entstehungskontext und/oder die anvisierten Adressat:innen aus? Welche Annahmen über Geschlechterverhältnisse kommen zum Ausdruck? Welche Rollenvorstellungen oder -stereotype zeigen sich? Welche Themen werden überhaupt bearbeitet?
Und unter der Annahme von Wechselwirkungen: Welche Auswirkungen darauf, welches Bild von Pflege die Gesellschaft hat, haben diese Visualisierungen? Wird der Diskurs über professionelle Pflege beeinflusst? Und verändert der sich stetig wandelnde gesellschaftliche Diskurs die bildliche Darstellung von Pflege? Wo spiegeln sich aktuelle zeitgeschichtliche Entwicklungen wider? Continue reading

Buchpräsentation: UNWRITTEN BIOGRAPHIES. Brüche & Kontinuitäten. Künstler:innen der Angewandten Wien | Fractures & Continuities. Artists of the Angewandte 1933-1955, 10.06.2026 Wien

Univ. für angewandte Kunst Wien; Bernadette Reinhold, Christina Wieder, Silvia Herkt, Bettina Buchendorfer und Sophie Geretsegger (Web)

Zeit: 10.06.2026, 18 Uhr
Ort: Univ. für angewandte Kunst Wien, Wien 3, Vordere Zollamtsstr.7, FLUX 1 (3. OG)

Ausgangspunkt war das Forschungs- und Publikationsprojekt „‚Sonderfall‘ Angewandte. Die Universität für angewandte Kunst Wien im Austrofaschismus, Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit“ (Web) zur Geschichte der heutigen Univ. für angewandte Kunst Wien von etwa 1933 bis 1955. Nun stehen Künstlerinnen und Künstler im Fokus, die hier studiert oder gelehrt haben, die aber spätestens 1938 nach dem „Anschluss“ das Land verlassen mussten. Ihre Fluchtrouten quer durch Europa, teils über mehrere Kontinente, führten ins Exil in die USA, nach England, Israel, Südamerika oder Australien. Hoffnungsvolle Karrieren endeten abrupt, manche haben den Holocaust nur wie durch ein Wunder überlebt. Zugleich begrüßten etliche Künstler:innen den Regimewechsel, konnten kontinuierlich durch die politischen Systeme hindurch, im Austrofaschismus, in der NS-Zeit und auch im postfaschistischen Nachkriegsösterreich erfolgreich an der heutigen Angewandten tätig sein.
Mit diesem Sammelband ist die Angewandte auf Spurensuche nach Künstler:innen aus Kunst, Architektur, Arbeit für Bühne und Film, Design, Mode, Kunstpädagogik und -therapie. Die meisten sind vergessen oder nur in Fachkreisen bekannt: Unwritten Biographies. Das Projekt fußt auf der Pionierarbeit engagierter, internationaler Forscher:innen, deren Beiträge eine kaum bekannte, verschüttete Geschichte der Angewandten und der Wiener Moderne beleuchten. Vor allem lädt das Buch zu einer wunderbaren Entdeckungsreise ein und möchte dem Leben und künstlerischen Werk der zu Unrecht Vergessenen die verdiente Sichtbarkeit geben.

Mehr zum Buch und Projekt (Web)

Quelle: Biographieforschung mailing list

CfP: Central European History Convention (07/2027, Vienna); by: 13.09.2026

Central European History Convention; Institut für Österreichische Geschichtsforschung der Univ. Wien und Wirth Institute of Austrian and Central European Studies der Univ. of Alberta (Web)

Time: 15.-17.07.2027
Venue: Univ. of Vienna
Proposals by: 13.09.2026

In July 2027 the University of Vienna, the Institute of Austrian Historical Research, and the Wirth Institute of Austrian and Central European Studies will host a second Central European History Convention (CEH-C). This event is, again, dedicated to providing a platform for dynamic and convivial exchange on Central European History across specialties, national/language traditions, generations of scholarship, and periods — from the Middle Ages until World War II. The focus of our discussions will be on the lands of the former Habsburg Empire and its neighbors (including the territories of the former Ottoman empire). Our goal is to facilitate international dialogue about the history of this region, with a special focus on building networks and frameworks for comparative research.
We invite scholars from all historically oriented fields at any point in their academic career to submit a paper proposal. Priority will be given to learning about the fascinating new research coming from early career scholars (including PhD students). Submissions should be done on an individual basis only. The Program Committee will organize the panels with an eye toward fostering new networks and conversations. Read more … (PDF)

Source: Veranstaltungen-Geschichte mailing list

Präsentation: Briefe digital: Kaiser Wilhelm I., Kaiserin Augusta und ihre Zeit, 15.06.2026, Berlin

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Berlin (Web)

Zeit: 15.06.2026, 18.00 Uhr
Ort: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Berlin

Im 19. Jhd. waren Briefe ein zentrales Kommunikationsmittel. Sie zeugen von einem vielfältigen Spektrum an Themen: von Diskussionen über die große Politik bis hin zum Alltag und dem persönlichen Befinden. Über das „Trierer Briefportal“ werden zentrale Briefwechsel für die Geschichte von Reichsgründung und Kaiserreich aus den Beständen des Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz sowie weiteren Archiven und Editionen in drei Online-Datenbanken der Forschung und Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Christian Jansen, Susanne Bauer, Tobias Hirschmüller und Jan Markert stellen die von ihnen bearbeiteten und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten digitalen Briefportale und eine Edition zur Herrschaftszeit Wilhelms I. (1797-1888) und dessen Ehefrau Augusta (1811-1890) vor. Kurzvorträge beleuchten neben dem einzigartigen Quellenwert der Korrespondenzen auch die Herausforderungen und Möglichkeiten wissenschaftlichen Arbeitens im digitalen Zeitalter. Bei einem anschließenden Empfang werden Briefe und Objekte aus den Nachlässen des Kaiserpaares im Original gezeigt.

Programm

  • Begrüßung: Ulrike Höroldt (Direktorin des GStA PK), Eva Martha Eckkrammer (Präsidentin der Univ. Trier) und Ulf Morgenstern (Geschäftsführer der Otto-von-Bismarck-Stiftung)
  • Christian Jansen (Univ. Trier): Das Trierer Briefportal: Entstehung und Intentionen
  • Susanne Bauer (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften): Die Briefkommunikation der Kaiserin Augusta: eine Bestandsaufnahme
  • Jan Markert (Univ. Trier): Wilhelm I. und Augusta: Geschichte einer einzigartigen Korrespondenz
  • Tobias Hirschmüller (Univ. Trier): Einfach die KI mit Wilhelm I. und Augusta trainieren? Aktuelle Möglichkeiten und Grenzen von Transkriptionsprogrammen für die Geschichtswissenschaft

Online-Datenbanken Continue reading

Lecture: Irena Selišnik: The Slovenian Women’s Movement in Carniola: Between Modernization and Moderation 1900-1941, 28.05.2026, Graz und virtueller Raum

Geschlechterhistorische Salon; Veranstaltung des Arbeitsbereichs Kultur- und Geschlechtergeschichte am Institut für Geschichte der Univ. Graz (Web)

Zeit: 28.05.2026, 18:00 Uhr
Ort: Fachbibliothek Geschichte, Heinrichstr. 26/4, 8010 Graz und virtueller Raum
Link: https://unimeet.uni-graz.at/b/sar-e0n-3rw-xgz

At the turn of the 19th to the 20th century, the first-wave women’s movement took shape in the Carniola region, advancing all the classic demands of the era: women’s suffrage, the right to work, and the right to education. Numerous women’s associations thus emerged from the tradition of women’s involvement in national societies and charitable work. However, within the Slovenian women’s movement, differences emerged in the radicalism of their demands, shaped not so much by ideological distinctions as by the geographical, educational, and professional circumstances in which the first female publicists operated. The lecture will also explore the relationship between the contemporary discourse on the division of the public and private spheres and everyday life, while simultaneously problematizing both spheres. The texts and sources thus demonstrate that numerous Slovenian female publicists and members of women’s movements challenged and questioned the very nature of these divisions in various ways.

Irena Selišnik is an associate professor of Slovenian and general modern history in the Department of History at the Faculty of Arts, Univ. of Ljubljana. There she teaches the History of Slovenians in the 19th Century and the History of Women. Her research focuses on gender studies, as well as the social and political history of the 19th century in the Slovenian region, within which she explores the significance of political and social movements, the history of emotions, social elites, and modernization. Geographically, her work is linked to the Slovenian-speaking region and particularly to Ljubljana, which she studies within the spatial context of the 19th and 20th centuries. She has published numerous articles on these topics in domestic and international academic journals and monographs, and has presented her work at conferences, symposia, and roundtables. She has lead projects related to urban history and digital historiography.

Dieser Vortrag findet im Rahmen des Forschungskolloquiums am Institut für Geschichte statt (Web). Kontakt: genderhistory@uni-graz.at

Quelle: fernetzt mailing list

CfA: The (Im)Possible Horizon of Antimilitarism – Historical and Contemporary Perspectives on Desertion, Conscientious Objection and Draft Resistance (Publication); by: 01.07.2026

Milica Popović, Institute of Culture Studies, Austrian Academy of Sciences (Web) and Nina Janz, Independent Scholar, Luxembourg (Web)

Proposals by: 01.07.2026

In the words of Muhammad Ali, one of the world’s most famous draft resisters, rejecting military service is embedded in the fundamental questioning of class, race, and colonial relations: “I’m not going 10,000 miles from home to help murder and burn another poor nation simply to continue the domination of white slave masters of the darker people the world over.” In this special issue in TBD journal we wish to dive into the individual and collective practices, attempts and failures, which reject war, military violence and military service, in the full multitude of their forms and ideological representations.
Media headlines and political elites’ discourses warn that we are on the brink of a third World War. The mainstream discourses show a staggering silence about the ongoing genocide in Gaza, despite United Nations reports and pleas from nongovernmental organizations for a ceasefire; lack of reaction to the Israeli aggression on Iran, Yemen, Qatar, Lebanon, and Tunisia; and deep disinterest about conflicts continuing in South Sudan or elsewhere on the African continent. Despite the nominal support to Ukrainian refugees, any alleged empathy seems to wither away whenever the topic of peace is put on the table. Accurately enough, the United States (US) Department of Defense has been renamed the Department of War. The Trump administration is overly expressing their aim to annex Greenland, all the while causing high tensions on domestic ground as ICE indiscriminately attacks US citizens and immigrants across the country. Protests in Iran have been obscured by the country-wide internet shut-down by the Islamist regime. In response, new antiwar, anticolonial, and humanitarian initiatives are emerging. Some are standing on the shoulders of giants, opposing militarism as “an inexhaustible, and indeed increasingly lucrative, source of capitalist gain” (Luxemburg 1899). Some appear as products of new digital environments, building novel tools, strategies, and techniques.
Away from Hobbesian predicaments of the violent nature of humanity, conflict remains an inherent element of society, comprehending in itself an element of sociation (Simmel 1971). Violent resolution of a conflict is transferred to the state, and through obligatory and/or universal conscription, it becomes mandated as the essence of the citizenship pledge, making violence legal and rational (Mehta 2012). Historically, … read more and source (Web).