Conference: Technological Optimism in 1970s and 1980s Popular Culture: Innovation, Creativity, Prosperity, and Freedom, 15.-17.04.2026, Mainz

John C. Wood and Thorsten Wübbena, Leibniz Institute of European History (Web)

Time: 15.-17.04.2026
Venue: Mainz
Registration by: 25.03.2026

This conference will explore the cultural and intellectual roots of technological optimism in the 1970s and 1980s, decades that tend to be better known for their pervasive undercurrents of pessimism about threats to the natural environment and human well-being. Nonetheless, significant technological advances continued, and transformative visions of progress gained traction, paving the way for the techno-utopianism of the 1990s and afterwards. We will examine how the popular culture and creative expression of the era captured and amplified positive beliefs in technology’s power to foster innovation, creativity, prosperity and freedom.
Today’s debates surrounding technology’s place in our lives are highly polarised. Its critics highlight the dangers and crises technology brings: climate change, pervasive surveillance, ever-deadlier weapons, behavioural manipulation and an alleged dehumanisation in work and private life. At the same time, there are many vehement assertions of technology’s transformative and liberating potential, whether as a solution to environmental crisis, a way to extend human possibility, a vehicle for individual expression or simply as an engine of progress generally.
While technology itself is constantly changing, the topics that it raises — and even the language in which it is debated — are far from new. Through this conference, we aim to explore the historical roots of present discussions, focusing on the 1970s and 1980s and issues such as:
– Why did optimistic beliefs in technology thrive despite the challenges of the time?
– What strategies did techno-optimists use to counter the arguments of technological pessimism?
– How did technological optimism build upon previous developments and/or shape the development of subsequent innovations? Read more … (Web)

Source: HSozKult (Web)

Vortrag: Christine Zwingl: „… den Frieden auf der Welt, wo er nicht herrsche, endlich aufzubauen.“ Margarete Schütte-Lihotzky und ihre Arbeit in der Friedensbewegung, 19.03.2026, Wien

Frauenhetz. Verein für feministische Bildung, Kultur und Politik (Web)

Zeit: 19.03.2026, 18:00 Uhr
Ort: Frauenhetz, Untere Weißgerberstr. 41, 1030 Wien

Ab der Gründung war die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky Mitglied des Österreichischen Friedensrates und beteiligt am 1. österreichischen Friedenskongress, der im Juni 1950 im Wiener Konzerthaus stattfand. Ab 1975 war sie im Vorstand des österreichischen Komitees für europäische Sicherheit und Zusammenarbeit (KSZE). Bis in die 1990 Jahre blieb sie beteiligt und engagiert.

Moderation: Birge Krondorfer

Christine Zwingl, Architektin, Margarete Schütte-Lihotzky (MSL)-Expertin, Gründerin des MSL-Zentrums (Web)

Veranstaltung der Reihe „Frauen verstehen viel vom Frieden! Feministische Perspektiven und Gegenstrategien zu Militarismus und Krieg“ in Koop. mit WILPF. Offen für Frauen.

Quelle: Frauenhetz Newsletter März.

Buchpräsentation: Helga Amesberger, Helga Embacher und Johannes-Dieter Steinert: I haven’t even told my mother. Children as victims of sexual and sexualised violence in the Second World War and its aftermath, 24.03.2026, Wien

Wiener Wiesenthal Institut in Koop. mit der Paris Lodron Univ. Salzburg (Web)

Zeit: 24.03.2026, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Vienna Wiesenthal Institute, Rabensteig 3, 1010 Wien

Die deutschen Kriegsverbrechen, die Shoah und der Genozid an den europäischen Sinti:zze und Rom:nja sind seit langem Gegenstand intensiver historischer Forschung. Ebenso rückt mittlerweile sexualisierte Gewalt gegenüber Frauen vermehrt in den Fokus. Kaum erforscht ist hingegen das Ausmaß der sexuellen und sexualisierten Gewalt, die Kinder durch Täter:innen vor und unmittelbar nach der Befreiung erleiden mussten.
Der Sammelband geht auf eine Konferenz zurück, die im Sommer 2023 an der Universität Salzburg mit Teilnehmer:innen aus Deutschland, Großbritannien, Israel, Kanada, Österreich, der Ukraine und den USA durchgeführt wurde. Die Ergebnisse sind empörend, beschämend und erschreckend.

Programm

  • Begrüßung & Moderation: Éva Kovács, VWI
  • Buchpräsentation
  • Podiumsgespräch der Herausgerber:innen

Helga Amesberger, Helga Embacher, Johannes-Dieter Steinert (Hg.): I haven’t even told my mother. Children as victims of sexual and sexualised violence in the Second World War and its aftermath, Wien 2025 (Web)

Anmeldung unter anmeldung@vwi.ac.at bis 23.03.2026, 14:00 Uhr. Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen Sie der Veröffen­tlichung von Fotos, Video- und Audioaufzeichnungen zu, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen.

Quelle: Newsletter Verfolgung/Widerstand von Fürsorgerinnen in Wien, 1934-45, März, Irene Messinger

Festakt: 100 Jahre Österreichische Liga für Menschenrechte, 16.03.2026, Wien

Österreichische Liga für Menschenrechte (PDF)

Zeit: 16.03.2026, 18:00-ca. 19:30
Ort: Großer Festsaal der Univ. Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien
Anmeldung bis: 10.03.2026 unter office@liga.or.at

Programm (PDF)

  • Begrüßung: Universität Wien
  • Ansprache der Präsidentin der Österreichischen Liga für Menschenrechte Barbara Helige
  • Grußworte
  • Festvortrag: Elisabeth Holzleithner
  • Moderation: Corinna Milborn
  • Musik: Court Brass
  • danach Empfang im Kleinen Festsaal

Die Österreichische Liga für Menschenrechte feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum! Viel ist seit der Gründung unserer Organisation 1926 im Menschenrechtsbereich geschehen, und wir möchten zu diesem Anlass gemeinsam sowohl in die Geschichte als auch in die Zukunft blicken.
1946 wurde die Liga an der Universität Wien wiederbegründet, und so ist es uns eine besondere Freude, gemeinsam mit der Universität Wien am Gründungstag, dem 16. März, zu einer Festveranstaltung im Großen Festsaal des Hauptgebäudes einzuladen.

Buchpräsentation: Eveline List: Zwischen Psychoanalyse und Sozialismus. Margarethe Hilferding-Hönigsberg im Roten Wien, 10.03.2026, Wien

Wien Museum (Web)

Zeit: 10.03.2026, 18:30-20:00 Uhr
Ort: Wien Museum, 1040 Wien, Karlspl. 8
Anmeldung (Web)

Margarethe Hönigsberg, geboren 1871, entstammte dem jüdischen Großbürgertum und der Tradition der 1848er Revolution. Früh in der Frauenbewegung aktiv, absolvierte sie als erste Frau in Wien ein Medizinstudium und heiratete den austromarxistischen Ökonomen Rudolf Hilferding. Nach Jahren in Berlin kehrte sie nach Wien zurück und arbeitete als Ärztin im Arbeiterbezirk Favoriten.
Sie wurde erstes weibliches Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung und verfasste eine bahnbrechende Arbeit zu „Grundlagen der Mutterliebe“ und zur frühesten infantilen Entwicklung. Im Roten Wien war sie als Sozialmedizinerin und Frauenärztin maßgeblich im Kampf um Geburtenkontrolle und die Entkriminalisierung der Abtreibung aktiv. 1934 wurde sie vom austrofaschistischen Regime als sozialdemokratische Funktionärin verhaftet, 1942 von den Nationalsozialisten nach Theresienstadt deportiert und in Treblinka ermordet.

Das Gespräch mit Eveline List führt Matti Bunzl.

  • Das Buch “Zwischen Psychoanalyse und Sozialismus. Die Frauenärztin Margarethe Hilferding-Hönigsberg” erscheint bei Mandelbaum (Web)

Eveline List ist Psychoanalytikerin und Professorin für Geschichte an der Univ. Wien.

Quelle: Newsletter Verfolgung/Widerstand von Fürsorgerinnen in Wien, 1934-45, März, Irene Messinger

Buchpräsentation: Caroline Arni: Wir, nicht wir. Frühsozialistischer Feminismus, 23.04.2026, Wien

Institut für historische Sozialforschung (IHSF) (Web)

Zeit: 23.04.2026, 18:30 Uhr
Ort: FAKTory. Literatur, Wissen und Beratung für Studierende, Universitätsstr. 9, 1010 Wien
Anmeldung erforderlich (Web)

1832 gründeten in Paris eine Handvoll junger Arbeiterinnen im Kontext der frühsozialistischen Bewegung eine Zeitschrift namens «La Femme libre». Sie ergriffen das Wort, das niemand ihnen erteilt hatte, sie schrieben über die materielle Unfreiheit der Frauen und stritten über die Liebe, die neu werden musste. In ihrem Buch erzählt Caroline Arni die Geschichte dieser Frauen, ihres Schreibens und ihrer Ideen und legt die Radikalität eines Denkens frei, das die mütterliche Abstammung zum Ausgangspunkt einer Theorie der Gleichheit machte.

  • Caroline Arni: Wir, nicht wir. Frühsozialistischer Feminismus, Berlin (Verlag Klaus Wagenbach) 2026 (Web)

Caroline Arni ist Historikerin und Autorin. Sie lehrt an der Univ. Basel und beschäftigt sich mit der Geschichte der feministischen Kritik, der Geschichte sozialer Beziehungen und der Wissenschaftsgeschichte.

Vortrag und Diskussion finden auf Deutsch statt. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Tagung: Frauen in der spätmittelalterlichen Stadt an Mittel- und Oberrhein. Soziale, ökonomische und rechtliche Perspektiven, 08.-10.04.2026, Bingen

Gerold Bönnen (Stadtarchiv Worms) (Web), Nina Gallion und Regina Schäfer (Historisches Seminar, Johannes Gutenberg-Univ. Mainz) (Web) und Matthias Schmandt (Historisches Museum am Strom, Bingen) (Web)

Zeit: 08.-10.04.2026
Ort: Historisches Museum am Strom, Bingen am Rhein

Programm (Web)

Sektionen: Bürgerinnen und ihre Tätigkeitsfelder | Selbst- und Fremdwahrnehmung | Nicht-Bürgerinnen in der mittelalterlichen Stadt

Abendvortrag: Christof Rolker (Bamberg): Männer, Frauen und der Rat: Überlegungen zur (Un-)Sichtbarkeit von Frauen in der mittelalterlichen Stadt

Frauen in der Stadt haben bereits seit langer Zeit einen festen Platz in der mediävistischen Forschung, zunächst im Rahmen der Historischen Frauenforschung, später in der Geschlechtergeschichte, Kulturgeschichte und Stadtgeschichte. Der Schwerpunkt lag dabei jedoch größtenteils auf geistlichen Frauen wie Nonnen und Beginen, während weltliche Frauen in den Hintergrund rückten. In räumlicher Hinsicht dominierten lokale und regionale Untersuchungen.
Vor diesem Hintergrund nimmt die Tagung weltliche städtische Frauen in den Städten am Mittel- und Oberrhein in vergleichender Perspektive in den Blick. Welche beruflichen und wirtschaftlichen Betätigungsfelder sind erkennbar? Wie wurden Frauen wahrgenommen? Wie stellten sie sich selbst dar? Welche Rechtsstellung hatten sie? Wie unterschied sich dies bei bürgerlichen und nicht-bürgerlichen Frauen? Die Tagung öffnet den Blick für die bislang weniger beachteten Facetten des Komplexes „Frau und Stadt“ im Spiegel sozialer, ökonomischer und rechtlicher Perspektiven.

Quelle: HSozKult (Web)

CfP: International Graduate Conference in Gender History: The History of Rights, Equality and Difference(s) from a Gender Perspective (09/2026, Naples); by: 15.04.2026

International Graduate Conference in Gender History: Univ. of Naples Federico II, Univ. of Naples L’Orientale, Univ. de Rouen Normandie, Univ. Autónoma de Madrid, Univ. of Roma Tre, and Univ. Wien (Web)

Time: 16.-18.09.2026
Veneu: Naples
Proposals by: 15.04.2026

While most scholarship focuses on the last two centuries, we are interested in adopting a long-term perspective, to trace the continuities – and changes – across time and space, and question existing periodizations. In the early modern period, gender difference was central to the organization of households, communities, states, and empires, shaping access to property, labor, and legal standing. During the 19th and 20th centuries, gender structured both the promise and the exclusions of modern rights regimes. Revolutions, Enlightenment thought, the consolidation of nation-states and imperial expansion articulated powerful new languages of natural rights and equality, while at the same time reinscribing gendered hierarchies within state institutions and social life. How has gender functioned as a category of exclusion and as a site of political mobilization and claims-making in different contexts and periods? How have claims to equality challenged or reinforced gendered differences?
We invite Ph.D. students (from the second year on) to participate in the Graduate Conference and present their ongoing research. Read more … (Web)

Scientific Committee: Anna Bellavitis (Univ. de Rouen Normandie), Elisabetta Bini (Univ. di Napoli Federico II), Daniela Luigia Caglioti (Univ. di Napoli Federico II), Cristina Carletti (Univ. di Roma Tre), Simona Feci (Univ.di Napoli L’Orientale), Alessandra Gissi (Univ. di Napoli L’Orientale), Carmen de la Guardia Herrero (Univ. Autónoma de Madrid), Margareth Lanzinger (Univ. Wien), Michela Fusaschi (Univ. di Roma Tre), Florencia Peyrou (Univ. Autónoma de Madrid), Domenico Rizzo (Univ. di Napoli L’Orientale), Emma Sarno (Univ. di Napoli L’Orientale), and Anna Simone (Univ. di Roma Tre).
Organizing Committee: Elisabetta Bini, Daniela Luigia Caglioti, and Giulia Centofante (Naples)

Source: H-Net Notifications (Web)

Tagung: Gentes, nationes & andere Grossgruppen. Geschlechtergeschichte von Kollektivbezeichnungen in der Vormoderne, 19.-20.03.2026, Oldenburg

Almut Höfert, Forschungsprojekt «gentes und nationes. Geschlechtergeschichte von Gemeinschaftskonzeptionen im 15./16. Jahrhundert» (Web)

Zeit: 19.-20.03.2026
Ort: Univ. Oldenburg, Campus Haarentor

Programm

Do., 19.03.2025

9.30 Uhr: Almut Höfert, Oldenburg: Geschlechtergeschichte von Kollektivbezeichnungen. Thesen zur Einführung

10.00 Uhr: Anja Rathmann-Lutz, Oldenburg/Erfurt: la nacion und le peuple. Geschlechtergeschichtliche Überlegungen zur französischen Historiographie des 14.-16. Jhds.

11.30 Uhr: Erik Wolf, Aarhus: Der hohe Norden als Raum geschlechtlicher Unordnung? Saami-Ethnonyme in kontinentaler Ethnographie und nordischer Literatur vor 1550

13.45 Uhr: Anna Becker, Aarhus: Die Geburt der Gens. Ius gentium und Geschlecht in frühneuzeitlichen Rechtsdiskursen

14.45 Uhr: Laura Kampelmann, Oldenburg: Stadt, Land, Welt im Blick der Humanisten. Überlegungen zu Differenz, Hierarchie und Geschlechtscodierung von Kollektiven

15.45 Uhr: Gadi Algazi, Tel Aviv: Gendering Remade. Kinship, Institutions, and the New Scholarly Collectivity, 1450-1600

17.15 Uhr: Cornelia Logemann, München: Dame France breitet ihren Mantel aus: Geschlecht, Erzählung, Allegorie um 1500 Continue reading

Tagung: Unsichtbare Urteile. Literaturkritikerinnen in der Aufklärung und Romantik, 04.-06.03.2026, Frankfurt

Grace Evans und Marília Jöhnk, Forschungsprojekt „Lost in Archives“, Institut für AVL, Goethe-Univ. Frankfurt (Web)

Zeit: 04.-06.03.2026
Ort: Goethe Univ. Frankfurt

Programm (Web)

Marcel Reich-Ranicki, Walter Jens, Denis Scheck – der Literaturkritiker scheint bis heute vor allem ein Mann zu sein. Die Tagung ‚Unsichtbare Urteile‘ möchte dieses Bild durch eine historische Perspektive auf die Entwicklung der Literaturkritik revidieren. Mit dieser Tagung hinterfragen wir nicht nur, dass Literaturkritik ein Bereich gewesen sein soll, in dem Frauen abwesend waren. Wir möchten durch die Sichtbarmachung von Literaturkritikerinnen neue Ansätze für die Genese des systematischen Nachdenkens über Literatur entfalten. Poetik, Hermeneutik und Kritik – wichtige Felder in der universitären Lehre – werden noch immer nahezu ausschließlich als Domänen gelehrt und tradiert, in denen Frauen abwesend waren. Unsere Hypothese lautet hingegen, dass schon im 18. und 19. Jahrhundert zahlreiche Frauen als Kritikerinnen tätig waren. Ihre Kritik ist jedoch, aus unterschiedlichen Gründen, unsichtbar geblieben.
Jenseits der fehlenden Sichtbarkeit fragen wir danach, welche Rolle Geschlecht für das Selbstverständnis der Kritikerinnen gespielt hat: Mussten Kritikerinnen behutsamer urteilen? Kollidierten ‚imaginierte Weiblichkeit‘ (Silvia Bovenschen) und normative Geschlechterrollen mit der Position der Kritikerin? Bildeten sich Kritikerinnen-Netzwerke? Gab es Spezifika weiblicher Literaturkritik und wenn ja, wie können diese beschrieben werden, ohne in Essentialismen zu entgleiten? Welche Bedeutungen nehmen andere Kategorien von Zugehörigkeiten ein? Und: Wie unterscheidet sich weibliche Kritiktätigkeit in verschiedenen Sprach- und Textkulturen?

Quelle: HSozKult (Web)