CfP: Rethinking Parenthood in Central and Eastern Europe (ab 10/2025, virtueller Raum); bis: 31.07.2025

The new DEMFAM Thursday Talks on Parenthood: A Monthly Online Lecture Series: Elisa-Maria Hiemer, Friedrich-Meinecke-Institut, FU Berlin (Web)

Zeit: ab 01.10.2025
Ort: virtueller Raum – via Berlin
Einreichfrist: 31.07.2025

Forschen Sie zu Elternschaft, Familienrechten oder Kinderschutz in Mittel- und Osteuropa? Die DEMFAM Thursday Talks, eine neue Online-Vortragsreihe, die im Oktober 2025 startet, sucht Beiträger:innen. Gesucht werden 25-minütige Präsentationen (plus Fragerunde), die historische oder gegenwärtige Perspektiven auf Elternschaft aus interdisziplinärer und intersektionaler Sicht beleuchten. Beiträge aus allen Fachrichtungen sind willkommen. Nachwuchswissenschaftler:innen sind besonders zur Einreichung eingeladen. Im Anschluss ist ein Open-Access-Special Issue geplant.
Mögliche Themenbereiche sind unter anderem:
– Elternrechte in der heutigen Identitätspolitik
– Familiendebatten vom Sozialismus bis zur Gegenwart
– Kulturelle Repräsentationen von Elternschaft
– Geschlecht, Klasse und Sexualität im Kontext von Elternschaft

The ERC-Project “Democratising the Family? Gender Equality, Parental Rights and Child Welfare in Contemporary Global History” (DEMFAM)
The ERC-Project „DEMFAM“ investigates the transformation of gender and family through the rise of shared and equal parenting. It traces the shift from hierarchical to egalitarian family structures, the expansion of parental rights, and the legal regulation of co-parenting and other post-familial care arrangements both within and beyond heterosexual relationships. The project also explores how institutions like family courts and mediation services have emerged to manage familial conflict and support child welfare since 1945. On a global level, it examines how parental rights became central in today’s gender politics, shaping debates around identity, democracy, and the role of the state. Read more … (Web)

Kontakt: e.hiemer@fu-berlin.de

Quelle: HSozKult

Tagung: Wenn der Tag zu Ende geht. Nachtarbeit seit dem 19. Jahrhundert, 24.-25.11.2025, Bielefeld

Anna Horstmann und Martin Lutz, Univ. Bielefeld (Web); Marcel Bois, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (Web) in Koop. mit der German Labour History Association (GLHA) (Web)

Zeit: 24.-25.11.2025
Ort: Univ. Bielefeld
Anmeldung bis: 30.09.2025

Panels: Militär und Sicherheit | Verrechtlichung | Industrie und Handwerk | Nachtleben | Gegenwartswelten

Programm (PDF)

Mo., 24.11.2025

13:15 Uhr Begrüßung und Einführung: Marcel Bois, Anna Horstmann und Martin Lutz | Grußwort der GLHA: Knud Andresen und Anna Strommenger

13:30 Uhr Panel 1: Militär und Sicherheit
Markus Pöhlmann (Potsdam), Nachtkampf. Die Erschließung der Dunkelheit durch das Militär im langen 19. Jhd.
Marcus Böick (Cambridge), Die Nachtwache nach 1900. Über ein umstrittenes Geschäftsmodell urbanen Nachtlandschaften

15:15 Uhr Panel 2: Verrechtlichung
Laurens Brandt (Frankfurt), Die Geschichte der Regulierung der Nachtarbeit im Völkerrecht der ILO
Birte Förster (Bielefeld), Reclaim the Night. Wie skandinavische Politikerinnen 1919 die Konvention der ILO zur Nachtarbeit von Frauen infragestellten

17:00 Uhr Keynote
Kristin Hussey (Newcastle), Working Through the Night. Gender, Labour, and the Politics of Women’s Unsociable Hours of Work in 20th-Century Britain Continue reading →

CfP: Ernährungssysteme. Für Mensch, Umwelt und Klima (Publikation); bis: 01.09.2025

Verein feministische Wissenschaft Schweiz: Fem*Fém (vormals: FemInfo) (Web)

Einreichfrist: 01.09.2025

Kriege, Dürren, Überschwemmungen, Pestizid- und Mikroplastikverschmutzungen: Die Ökosysteme unseres Planeten und damit die Grundlagen unserer Ernährung sind zunehmend extremen Belastungen ausgesetzt. Prekäre Bedingungen von Landwirtschaftsarbeitenden hierzulande und in den grossen Obst- und Gemüseplantagen, neue Formen von Menschenhandel im Lebensmittelsektor, durch Krieg und Umweltkatastrophen ausgelöste humanitäre Krisen und Migrationsbewegungen, aber auch die Ungleichgewichte im globalen Handel und in der Verteilung und Zugänglichkeit von (gesunden) Lebensmitteln – all diese Entwicklungen müssen vor dem Hintergrund der globalen klimatischen und geopolitischen Verschiebungen wie auch lokaler politischer Entscheidungen gesehen werden und stehen in engem Zusammenhang mit sozialen Ungleichheiten.
Die feministische Vision «sorgender» Ernährungssysteme beruht auf dem Ziel, dass alle Menschen sich ausreichend und gesund ernähren können und zugleich dem Menschen, der Umwelt und dem Klima Sorge tragen. Mit der Arbeit, die sie in Ernährungssystemen leisten, können sie in Würde leben, ohne andere soziale Systeme oder die planetaren Grundlagen auszubeuten.
Welche Ansätze zu einer nachhaltigen und gerechten Transformation im Bereich Ernährung ergeben sich aus feministischer Perspektive? Inwiefern tragen feministische Analysen zum Verständnis globaler und lokaler Ernährungssysteme im Kontext von Klima-, Umwelt- und sozialen Krisen bei? Welche Rolle spielen Geschlechterhierarchien, intersektionale Diskriminierungsformen und unbezahlte Carearbeiten bei der Bereitstellung und dem Konsum von Nahrungsmitteln?

Die Ausgabe entsteht in Zusammenarbeit mit Nilgün Özdal und Heike Wach (AG FairFood Feministisch WIDE Switzerland) (Web). Ideen/Abstracts (ca. 1.500 Zeichen) bis 01.09.2025 | Beiträge (ca. 8’000 Zeichen) bis 02.01.2026 | Kontakt: Nina Seiler: redaktion(at)femwiss.ch

Fem*Fém und FemWiss – Verein feministische Wissenschaft Schweiz Continue reading →

Konferenz: Frauenkonvente des Früh- und Hochmittelalters im Harzgebiet, 16.-18.10.2025, Halle an der Saale

Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und Kunsthistorisches Institut, Christian-Albrechts-Univ. zu Kiel (Web)

Zeit: 16.-18.10.2025
Ort: Landesmuseum für Vorgeschichte, Halle an der Saale
Anmeldung: bis 06.10.2025

Keine Region in Europa besaß im Früh- und Hochmittelalter so zahlreiche Frauenkonvente wie das Gebiet Altsachsens um den Harz. Sind einige Konvente hiervon wegen ihrer Herrschernähe oder Größe prominent, wie Quedlinburg, Gernrode, Gandersheim oder Hadmersleben, so sind andere fast vergessen. Ein Forschungsprojekt in Kooperation des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt mit dem Kunsthistorischen Institut der Christian-Albrechts-Univ. zu Kiel widmet sich den Frauenkonventen in interdisziplinärer Perspektive, bei der sowohl der historische Rahmen als auch die materielle Überlieferung untersucht werden. Teil des Gesamtprojektes ist die Tagung im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle, die Aspekte der Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie exemplarisch zur Diskussion stellen soll.

Programm (PDF)

Do 16.10.2025

  • Grußworte/Einleitung: Harald Meller und Klaus Gereon Beuckers
  • Die Frauenkonvente in Altsachsen im Kontext karolingischer, ottonischer, welfischer und staufischer Politik, Caspar Ehlers, Frankfurt
  • Die Bischöfe von Halberstadt und die Frauenkonvente in ihrer Diözese, Christian Popp, Göttingen
  • Geschichte der Frauenkonvente im Harzraum im Früh- und Hochmittelalter, Stephan Freund, Magdeburg
  • Der römische Diakon und Märtyrer Cyriakus – Leitheiliger der Geroniden?, Hedwig Röckelein, Göttingen
  • Die ersten 200 Jahre: Das Netzwerk der Sanctimonialen im Stift Quedlinburg zur Zeit der Ottonen und Salier, Thomas Woszniak, Tübingen Continue reading →

Konferenz: wissen | savoir | sapere | know(-ledges): 8th conference of the Swiss Association for Gender Studies, 08.-09.09.2025, Basel

8. Konferenz der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (SGGF) (Web)

Time: 08.-09.09.2025
Venue: Univ. Basel

Programme (Web) | (PDF)

Panels

Re-Zentrierung marginalisierter Wissensbestände, Chair: Anna T. Leyrer (Univ. of Basel)

  • Antje Schnarr (Univ. of Duisburg-Essen, D): Postmigrantische Epistemologie
  • Natalie Giuseppina Dutescu (Carl von Ossietzky Univ. of Oldenburg, D): Epistemische Teilhabe als Frage der Wahrnehmbarkeit
  • Barbara Schnalzger (Univ. of Leipzig, D): Lesben-/Frauenarchive und -bibliotheken als epistemische Praktiken der autonomen Frauenbewegungen
  • Sylvia Herzog (Univ. of Vienna, AT): Die Macht des (Un)Wissens: Lesbische Subjektivierung im Spannungsfeld diskursiver Leerstellen

Revisiting: Theory, Method, Critique, Chair: Anna Kerstin Kraft (Univ. of Basel)

  • Heike Kahlert (Ruhr Univ. of Bochum, D): Feministische Kanonkritik revisited: Bestandsaufnahme, Herausforderungen und Forschungsperspektiven
  • Zeynep Cemre Sandalli (Univ. of Freiburg, D): Intersectionality Revisited: For a Reconceptualization of Intersectionality as a Method
  • Stefanie Boulila (Lucerne Univ. of Applied Sciences and Arts, CH): Queer Theory and Participatory Action Research: Community-Driven Knowledge Production Beyond queer Antinormativity
  • Antonina Maria Wozna Urbanczak (Univ. of Graz, AT): ‘First-person’s experience’ feminist, disability, queer and trans hermeneutics. Problems and solutions for theologies Continue reading →

Tagung: Kinder, Kindheit und Kind-Sein in der Frühen Neuzeit, 23.-25.10.2025, Stuttgart-Hohenheim

30. Fachtagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit (Web)

Zeit: 23.-25.10.2025
Ort: Stuttgart-Hohenheim
Anmeldung: bis 09.10.2025 (Web)

In den letzten Jahren ist die Bedeutung von Kindern in den frühneuzeitlichen Gesellschaften zunehmend in den Fokus historischer Untersuchungen gerückt. Obwohl Kinder ein wesentlicher Bestandteil jeder Gesellschaft und damit auch ihrer jeweiligen Geschlechterordnungen waren und sind, wurden sie von den Geschichtswissenschaften lange vernachlässigt – teils aufgrund historiographischer Tendenzen, teils wegen Herausforderungen in der Quellenüberlieferung. Kinder hinterlassen nicht die gleichen Spuren in historischen Quellen wie Erwachsene, und ihre Geschichten müssen in der Regel aus Texten, Bildern und anderen Quellen rekonstruiert werden, in denen sie – oft auch nur en passant – erwähnt werden. Je jünger ein Kind ist, desto eher wird es nur durch die Handlungen anderer sichtbar.
Die Tagung analysiert und problematisiert Kinder, Kindheit und Kind-Sein in der Frühen Neuzeit in einem dichten Gefüge aus rechtlichen und sozialen Abhängigkeiten und Ungleichheiten. Wir fragen nach der Bedeutung von Geschlecht für Zugehörigkeiten, Emotionalitäten und Teilhabe an materiellen und immateriellen Ressourcen. Kinder waren essenziell für die Reproduktion jener geschlechtlichen und sozialen Strukturen, die die frühneuzeitlichen Gesellschaften und Kulturen trugen. Für die Ausbildung und Erziehung war aber nicht nur der eigene Famienverband entscheidend, oft prägten auch räumliche wie soziale Mobilitäten frühneuzeitliches Kind-Sein. Zugleich entfalteten frühneuzeitliche Gesellschaften ein breites Spektrum metaphorischer Referenzsysteme, in denen Legitimation, Zugehörigkeit und Affirmativität über Bezüge zum Kind-Sein hergestellt wurden.

Panels: Emotionen und Beziehungen | Verschickungen und Passagen | Gewalt und Institutionen

Programm (PDF)

Donnerstag, 23.10.2025 Continue reading →

CfP: Power Couples? Collaborations at work and at home, c. 1750-1914 (05/2026, Halle-Wittenberg); by: 01.09.2025

Zoë Thomas, Univ. of Birmingham and Sven Jaros, Martin Luther Univ. Halle-Wittenberg (Web)

Time: 11.-13.05.2026
Venue: Martin Luther Univ. Halle-Wittenberg
Proposals by: 01.09.2025

The purpose of this worskhop is to investigate the role played by couples whose collaborations were openly acknowledged, and the impact they have had on the making of modern political, intellectual, professional, academic, and religious cultures. As such, this international workshop will bring together scholars from diverse disciplinary backgrounds and career stages to explore this phenomenon. Our focus is the period spanning the mid eighteenth century to the early twentieth century. We very much welcome ‘work-in-progress’ progress contributions. These could be e.g. pre-circulated papers or oral presentations. A peer-reviewed publication of the workshop’s outcomes is planned.
In recent decades, there has emerged an important wave of scholarship by historians, philosophers, literary scholars, biographers, and sociologists (amongst others), which has unveiled the crucial ‘hidden’ intellectual, social, and domestic labour women have provided throughout history in helping to make the careers and public reputations of their male colleagues, family members, and partners. This scholarship has illuminated the myriad harmful ways women’s historical labour has been effaced, during their lifetimes, in the subsequent historiography, and in archival institutions. The reasons why female accomplishments have long been marginalised in public consciousness has often been discussed under the term ‘Matilda Effect’—a concept that has also gained traction in wider public discourse.
However, a key phenomenon within collaborative cultures remains strikingly under-researched: the role played by couples whose collaborations were openly acknowledged, and the impact they have had on the making of modern political, intellectual, professional, academic, and religious cultures. As such, this international workshop will bring together scholars from diverse disciplinary backgrounds and career stages to explore this phenomenon.
Our focus is the period spanning the mid eighteenth century to the early twentieth century, a period marked by notable changes in women’s rights, access to education, religious thinking, means of travel and mass communication, as well as the Continue reading →

CfP: Rethinking Gender in Inter- and Transimperial Contexts (01/2026, Freiburg); bis: 31.08.2025

Maximilian Klose, Historisches Seminar, Univ. Freiburg (Web)

Zeit: 16.-17.01.2026
Ort: Freiburg im Breisgau
Einreichfrist: 31.08.2025

This two-day workshop at the Univ. of Freiburg explores gender as a constitutive element of imperial power and self-identification beyond the metropole–periphery framework. Building on recent scholarship in inter- and transimperial history, it investigates how gender shaped—and was shaped by—relations between and across empires. We invite contributions on topics such as diplomacy, resistance, activism, and frontiers or borderlands that foreground gendered dynamics as they unfold through formal and informal relations or the circulation of knowledge across imperial boundaries.
Since the 1990s, New Imperial History has emphasized analyzing the imperial metropole and colonial periphery within a shared frame, highlighting their reciprocal dynamics and the role of discursive and performative practices—especially gender—in shaping imperial power. While metropoles used gender to legitimize authority and dismantle indigenous structures, colonial encounters and the movement of people, goods, and ideas also reshaped metropolitan gender norms. Gender thus emerges as a fluid, contested category co-produced through the entangled processes of empire.
Recent scholarship has moved beyond the metropole–periphery nexus to examine developments between and across individual empires. Inter- and transimperial histories highlight the logics, interactions, and knowledge transfers that produced shared or contested notions of imperial identity across regions and cultures. These dynamics contributed to global negotiations over what it meant to be—or to have—an empire, and how imperial actors understood and performed their roles accordingly.
This two-day workshop brings together approaches that move beyond the metropole–periphery framework to examine how gender functioned in inter- and transimperial contexts. How did actors from different empires use gendered codes and behaviors in their interactions, and to what ends? Did they adopt certain gendered logics to gain recognition as imperial peers? In what ways did gender serve as a threshold for legitimacy and agency? Through such questions, the workshop highlights gender as a constitutive element of imperial power and identity—shaped by, and shaping, interactions across and beyond individual empires. Continue reading →

CfP: Women and Europe – Interdisciplinary approaches, innovative prospects, new sources (11/2025, Firenze); by: 19.08.2025

Alcide De Gasperi Research Centre; Robert Schuman Initiative for European Affairs, Univ. of Luxembourg; Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History; Historical Archives of the European Union; and EUI Robert Schuman Centre (Web)

Time: 10.-11.11.2025
Venue: European Univ. Institute, Firenze
Proposals by: 19.08.2025

In recent years, research outputs and knowledge transfer to society at large via teaching and public outreach have come up against various challenges:

  1. inter-, multi- and cross-disciplinarity, resulting in a range of perspectives and critical apparatuses to grasp the complexity of topics under study (Klein 2010; Klein 2004);
  2. technological innovation, accelerated by digitalisation and artificial intelligence (AI), enhances ‘knowledge intensity’, giving rise to new research methods and tools and unconventional lenses for analysing and interpreting results that transcend the human (Edvardson & Durst 2017);
  3. the deeply collaborative nature of these processes, which involve multiple stakeholders and are driven by interactivity, exchange and co-creation in a network-based environment (Okamura 2023);
  4. the gender dimension, which encourages us to address not only biases and gaps in knowledge but also broader issues related to the right to equality, non-discrimination and inclusion in society (Owen et al., 2021).

These insights and intricacies underpin the frameworks of both the UN Sustainable Development Goals (SDGs) and the European Research Area (ERA), aiming to strengthen competitiveness, innovation, and collaboration in a more inclusive society (EC 2007). The conference “Women and Europe” seeks to explore these multifarious challenges. While the role of women in Europe, considered from multiple perspectives, has begun to be studied more systematically by researchers, leading to a growing volume of scholarly literature since the mid-1970s, the subject nevertheless remains largely underexplored (Beltrán & Szołtysek 2022; Sluga & James, 2016). Traditional disciplinary approaches in fields such as history, Continue reading →

CfP: Searching for ‚Homosexuality‘ in Judicial Archives: Epistemological, Methodological and Political Challenges (18th-20th centuries) (11/2025, Paris-Aubervilliers); by: 12.09.2025

Research workshop for graduate students & early career researchers: Sherine Berzig (Univ. de Cergy Pontoise), Quentin Trichard, Romain Jaouen (Sciences Po Paris), and Paul Durand (EHESS/TU Dresden) (Web)

Time: 07.-08.11.2025
Venue: Campus Condorcet in Aubervilliers, France (Paris area)
Proposals by: 12.09.2025

This workshop aims to explore the epistemological, methodological and political challenges of using judicial archives to conduct historical research on homosexuality. It is open to all early career researchers (master’s, doctoral and post-doctoral researchers) conducting investigations into the history of homosexuality using court records and/or other judicial documents, whatever their discipline. This is the second edition of this workshop; the first one, held in November 2024, explored the diverse uses of judicial archives in current research on the history of homosexuality. This new edition focuses specifically on the issue of framing the object of research and on categories of analysis in the history of homosexuality, and how these are put to the test by confrontation with this material. A publication of the contributions presented during the workshop will be discussed at the end of the event, in consultation with the participants.

Argument
Over the last ten years or so, court records have emerged as a new fertile ground for the history of homosexuality (Delessert, 2012; Huard, 2016; Stroh, 2018; Zinn, 2018; Reglia, 2020; Fernández-Galeano, 2024). Registers, complaints, investigations, depositions, confrontations, expert reports, sentences: the documents found in judicial files, whatever the jurisdiction (civil, criminal, military), raise many questions. In a first workshop devoted to these archives, we explored the many ways of identifying homosexual practices within them: … read more (PDF).