Arbeitskreis Sexualitäten in der Geschichte (AKSG): Sebastian Bischoff (Paderborn), Franz X. Eder, Nora Lehner u.a. (Wien), Julia König (Mainz) und Dagmar Lieske (Frankfurt a.M.) (Web)
Ort: Universität Wien
Zeit: 29.-30.04.2022
Der Begriff der Sozioökonomie lenkt den Blick auf zwei in der internationalen Sexualitätengeschichte nach wie vor vernachlässigte Themenfelder: das Soziale und das Ökonomische. Der Begriff kann in „beide Richtungen“ gelesen werden und betont die vielfältigen Interaktionen von Wirtschaft und Gesellschaft und ihre Bedeutung für das Feld der Sexualitäten.
Programm: (PDF) | (Web: Hsozukult )
Panels
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- Sexualität, Biopolitik und Ökonomie
- Sexuelle Arbeit und Handel mit Sex
- Politisierung der Sexuellen Arbeit
- Sexualität, Macht/Gewalt und ‚Kapitalien‘
- Sex-Shopping
- Pornographie: Diskurs und Ökonomie
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Keynote-Vortrag: Katerina Lišková: Women as sexual beings in state socialism. How the state interest in reproduction translated into research on the female orgasm and how the pro-family policies fueled divorce
Seit den sittengeschichtlichen Werken des späten 19. Jhds. interessieren sich Sexualitätshistoriker*innen vor allem für die Kultur des Sexuellen und für dessen politische Disziplinierung, Modellierung und Hervorbringung. Dementsprechend elaboriert gestaltet sich der Forschungsstand, wenn es um sexuelle (Be-)Deutungen, Normen und Sinngebungen sowie um Konstruktionen, Wissensbestände und Diskurse von bzw. über Sexualität/en geht. Sexuelle Skripts, Rollen, Identitäten, Ideologien und Mythologien werden genauso in den Fokus gekommen wie politische Sexualregime, der Wandel von Rechtsnormen und die Gouvernementalität des Sexuellen.
Mit der 3. Jahrestagung des AKSG möchten die Veranstalter*innen das Interesse auf Continue reading







