Klicktipp and CfP: Love, Desire & Intimacy ([anthro]metronom Blog); by: –

[anthro]metronom. witnessing psy realms; Institute of Social and Cultural Anthropology at Freie Univ. Berlin and supervised by Thomas Stodulka (Web)

Proposals by: –

We all think we know what love is — until we try to define it. The moment we reach for words, love shape-shifts: it’s personal and political, tender, tumultuous, and at times, painful — both fleeting and forever. Desire, just as elusive, threads through our bodies, our relationships, our societies, leaving traces that call to be explored. And intimacy? It lingers in relations with ourselves and the world, in radical acts of care and moments of violence, in the spaces between self and other. We invite you to creatively explore love, desire, and intimacy in all their entangled, messy, and diverse forms. Whether in the shape of stories, poems, text fragments, pictures, experimental pieces, or theoretical reflections — we want to hear your voices. How do these forces move through and shape your life, your research, your movements/activism, your relationships? How do they interweave with the political, the social, the everyday?
Inspired by the affective turn in anthropology — where affects and emotions have taken center stage — as well as by current research on embodiment, gender, and sexuality, we seek contributions that stretch across personal and academic realms, revealing how the personal is entangled with broader structures of power and possibility. In times marked by the global rearticulation of fascism, patriarchy, and imperialism, we see this special section as a beacon of hope — a space to resist, connect, and imagine otherwise. This is an open invitation to let your words wander. To approach love, desire, and intimacy not just as subjects of study, but as lived experiences that resist easy categorization. Your contributions will become part of a multi-faceted section on the [anthro]metronom Blog, bringing together different voices, perspectives, and creative modes of expression.

The new blog [anthro]metronom (Web) | (PDF)
The new blog [anthro]metronom aims at publishing essays on psychological anthropology accessible to everyone. It is designed as a platform where students, scholars and everyone interested in psychological anthropology is invited to submit essays related to current or historical discussions at the intersections of anthropology, psychology, and psychiatry in the broader sense. Continue reading

CfP: Adoleszenz in der Polykrise: Entstehung und Rekonstruktion generationeller Weltbilder (05/2026, Basel), bis: 01.11.2025

Workshop aus Anlaß des 25-jährigen Jubiläums des IHSK Frankfurt; Andreas Franzmann (Frankfurt), Axel Jansen (Washington, DC) und Roland Becker-Lenz (Basel) (Web)

Zeit: 21.-22.05.2026
Ort: Univ. Basel
Einreichfrist: 01.11.2025

Die aktuelle Jugendkohorte wächst in eine historische Konstellation hinein, in der sich zahlreiche Grundkonstanten früherer Generationen aufzulösen scheinen. Die Diagnose eines massiven Klimawandels und seiner Folgen, Einschränkungen während der Corona-Pandemie, der russische Expansionskrieg in der Ukraine, globale wirtschaftliche Verschiebungen und die Folgen für die einstigen Industrieländer des Westens, der Aufstieg des Rechtspopulismus und die Schwächung transatlantischer Allianzen zeitigen neue Krisen und Unsicherheiten. Nicht selten ist bereits die Beschreibung dieser Krisen polarisierend, weil über ihre Art und Gewichtung kein Konsens besteht. Folgt man dem Tenor aktueller Mediendebatten, befindet sich die Welt in einem tiefgreifenden Wandel, einer „Polykrise“ (Adam Tooze), deren epochaler „Nenner“ weder klar umrissen, noch deren Ausgang absehbar wäre.
Ein Blick auf die aktuellen Jugendkohorten ist vor diesem Hintergrund aus mehrfacher Hinsicht interessant. Die Adoleszenz ist selbst eine Krise für junge Menschen, weil diese sich von ihrem Elternhaus und ggf. auch ihrem sozialisatorischen Herkunftsmilieu lösen und erste Schritt auf dem Weg in eine erwachsene Selbständigkeit mit neuen Bindungen gehen müssen. Sie ist das Ende der Kindheit, umfasst nicht nur die Pubertät als einer körperlichen Verwandlung, sondern auch die Herausforderung, sich den „Bewährungsdimensionen des Erwachsenenlebens“ (Ulrich Oevermann) verbindlich zu stellen und eigene Lebensentscheidungen treffen zu müssen, die den späteren biographischen Weg bahnen: „Was ist mein Beitrag zum Erhalt meines politischen Gemeinwesens und welche Positionen habe ich im politischen Meinungsstreit?“ „Was ist mein privater Lebensentwurf bzw. welche psychosexuelle Identität habe ich hinsichtlich Geschlecht, Sexualität, Partnerschaft und Kinderwunsch?“ „Welchen Beruf … weiterlesen ( Web).

Eingeladen sind Kolleg:innen aus der Soziologie, der Geschichtswissenschaft und aus benachbarten Fächern, der historischen wie aktuellen Entstehung von Deutungsmustern unter Adoleszenten nachzuspüren.

CfP: Theorien und Politiken der Zeit | Theories and Politics of Time (Femina Politica); bis: 30.11.2025

Femina Politica. Zeitschrift für Feministische Politikwissenschaft; Friederike Beier und Hanna Völkle (Web)

Einreichfrist: 30.11.2025

Version auf Deutsch
Die Hegemonie der linearen Uhrenzeit ist durch Effizienzlogiken in kapitalistischen Gesellschaften geprägt. Die damit verbundene Zeit-ist-Geld-Logik führt zu vielfältigen Zeitkonflikten – etwa zu Zeitstress und Zeitarmut für Sorgeleistende oder zu kollektiver Ohnmacht angesichts der langanhaltenden Effekte von Umweltzerstörung und Extraktivismus. Wer wie viel und welche Zeit zur Verfügung hat, hängt ganz maßgeblich von den materiellen und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen ab. Die Verteilung von Zeit ist vergeschlechtlicht und in intersektionale Ungleichheitsverhältnisse eingebettet. Theorien der Zeit aus queerer, feministischer, ökologischer, dekolonialer, ableismuskritischer oder intersektionaler Perspektive betonen differente Zeitlichkeiten und ihre Hierarchisierung im euro- und androzentrischen Kapitalismus. Differenz wird etwa verzeitlicht, indem durch hegemoniale und lineare Zeitlichkeiten andere Zeitlichkeiten als „rückständig“ markiert werden. Begriffe wie Chrononormativität oder crip time verdeutlichen, wie hegemoniale Zeitlichkeit heteronormative und ableismus-zentrierte Normierungen und Normalisierungen von Zeit hervorbringen. Feministische Zeittheorien … weiterlesen (PDF).

English version
The hegemony of linear clock time is shaped by the rationality of efficiency in capitalist societies. The associated time-is-money logic leads to a variety of time conflicts, such as time stress and time poverty for carers, or collective powerlessness in the face of the long-lasting effects of environmental destruction and extractivism. Who has how much and what kind of time available depends mainly on material and socio-political conditions. The distribution of time is gendered and embedded in intersectional inequalities. Theories of time from queer, feminist, ecological, decolonial, ableism-critical or intersectional perspectives emphasise different temporalities and their hierarchisation in Eurocentric and androcentric capitalism. Difference is temporalised, for example, when hegemonic and linear temporality marks other temporalities as ‘backward’. Terms such as chrononormativity or crip time illustrate how the hegemonic temporality produces heteronormative and ableism-centred standardisations and normalisations of time. Feminist theories of time … read more (PDF).

CfP: Austria as Stage – Austria on Stage | Österreich als Bühne – Österreich auf der Bühne (Austrian Studies Association Conference, 05/2026, Salzburg); by: 12.12.2025

Austrian Studies Association (Web)

Time: 28.-31.05.2026
Veneu: Univ. Salzburg
Proposals by: 12.12.2025

Programme (Web)

English Version
The organisers of the 2026 annual conference of the Austrian Studies Association invite paper and panel proposals on Austrian, Austro-Hungarian or Habsburg literature, culture and history from the 18th century to the present day, including the culture and history of the successor states to the Habsburg Empire as well as the period of the so-called ‘Anschluss’. Submissions are welcome on any of these areas.
In addition, participants may choose to link their proposals to the conference theme ‘Austria as Stage – Austria on Stage’. Inspired by but not limited to Salzburg’s significance as a festival city, our theme aims to encourage critical investigation of pageantry, performance and spectacle in Austrian history, the public sphere and cultural life. The ‘Bühne’ of our title is to be understood both literally and metaphorically. Papers are welcome on … read more (Web).

Version auf Deutsch
Die Veranstalter*innen der Jahrestagung der Austrian Studies laden zur Einreichung von Beitrags- und Panelvorschlägen zu den folgenden Gebieten ein: österreichische, österreichisch-ungarische oder habsburgische Literatur, Kultur und Geschichte vom 18. Jhd. bis zur Gegenwart einschließlich der Kultur und Geschichte der Nachfolgestaaten des Habsburgerreiches sowie der Zeit des so genannten „Anschlusses“. Willkommen sind Vorschläge zu allen genannten Themenfeldern.
Darüber hinaus können Teilnehmer*innen ihre Vorschläge mit dem Konferenzthema „Österreich als Bühne – Österreich auf der Bühne“ verknüpfen. Dieses Thema ist inspiriert von – jedoch nicht beschränkt auf – Salzburgs Bedeutung als Festspielstadt und soll zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Inszenierung, Performativität und Spektakel in der österreichischen Geschichte, Öffentlichkeit und Kultur anregen. Die „Bühne“ im Titel ist sowohl im wörtlichen als auch im metaphorischen Sinne zu verstehen. Willkommen sind Beiträge zu … weiterlesen (Web).

Vorkankündigung: Unverzichtbar. Feministisch forschen für eine gerechte Zukunft, 25.09.2025, Berlin

i.d.a.-Dachverband und Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF) (Web)

Zeit: Do., 25.09.2025, 18:00-21:00 Uhr
Ort: Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Univ. zu Berlin

Das Event „Unverzichtbar. Feministisch Forschen für eine gerechte Zukunft“ nimmt das 50-jährige Bestehen universitärer und außeruniversitärer Einrichtungen der Frauen- und Geschlechterforschung sowie der Einrichtungen des i.d.a.-Dachverbands – darunter das Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel, der FrauenMediaTurm in Köln, das FFBIZ das feministische Archiv in Berlin – zum Anlass, um ihre Vielfalt und historische wie aktuelle Bedeutung für Wissenschaft, Gesellschaft und Demokratie zu würdigen.
Sie thematisiert aktuelle Herausforderungen – wie etwa zunehmenden Antifeminismus und Desinformationstendenzen – und Spannungsfelder von Digitalisierung bis künstlicher Intelligenz. Vor diesem vielfältigen Hintergrund wird auch die Einrichtung des neuen Fachinformationsdienstes Gender Studies diskutiert. Ein wichtiges Zeichen und Grundlage für eine künftige feministische Forschung. Gemeinsam mit den Speaker*innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutiert das Publikum Perspektiven für eine zukunftsfähige feministische Forschung.
Veranstaltet vom Digitalen Deutschen Frauenarchiv (DDF) (Web) und getragen vom i.d.a.-Dachverband (Web), versteht sich der Abend als Plattform für Austausch, Vernetzung und Positionierung. Eine Keynote sowie eine prominent besetzte Paneldiskussion mit Fishbowl-Format bilden das inhaltliche Herzstück. Das offene Format der Fishbowl lädt das Publikum ein, aktiv an der Diskussion teilzunehmen.
Ein interaktiver Speaker’s Corner ergänzt das Programm: In kurzen Videostatements setzen sich Speaker*innen mit zentralen Themen der feministischen Bewegungsgeschichte und Gender Studies auseinander. Diese Beiträge werden auch visuell und über Social Media weitergetragen – als wichtige Einblicke in die Zeitgeschichte und Stimmen der Gegenwart. Die Veranstaltung schlägt eine Brücke zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft – und lädt dazu ein, feministische Forschung als kollektive, erinnernde und zukunftsgewandte Praxis zu feiern. Weitere Informationen folgen.

Workshop: Religion und Mobilität. Warum und wie Akteur:innen, Ideen und Objekte reisen. Vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart, 30.09.2025, Wien

Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes, ÖAW; Barbara Haider-Wilson, Werner Telesko und Veronika Decker (Web)

Zeit: 30.09.2025
Ort: ÖAW, PSK-Gebäude, 1010 Wien, Georg-Coch-Pl. 2, 3. Stock
Anmeldung (Web)

Programm (PDF)

Panels: Pilgerwesen epochenübergreifend | Akteur:innen und Netzwerke | Ausblick und Abschluss

Der Workshop widmet sich dem Verhältnis zwischen Religion und Mobilität vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart basierend auf Themen und Fragestellungen aktueller Forschungen am IHB. Untersucht werden durch räumliche Mobilität bestimmte religiöse Praktiken, speziell das Wallfahrtswesen, ebenso wie die Verbreitung religiöser Ideen durch räumliche Bewegungen von Menschen oder Objekten. Im Fokus der Beiträge stehen die jeweiligen Veränderungen der Mobilität und wie diese von den Akteur:innen und Netzwerken organisiert wurden.

Quelle: Veranstaltungen-Geschichte mailing list

CfP: Diversity and inclusion in sport and physical education | Diversität und Inklusion im Sport und Sportunterricht (Publikation); by: 15.10.2025

German Journal of Exercise and Sport Research; Karolin Heckemeyer and Judith Frohn (Web)

Proposals by: 15.10.2025

English version
In recent years, social differences and inequities in sport have been discussed under the term of diversity. Analyses in Sport Studies have focused on the participation of people with disabilities in sport, the way in which sport organisations deal with gender and sexual diversity, the social construction of differences or various forms of discrimination in sport, such as racism, classism or sexism. It also becomes apparent that debates on social inclusion/exclusion, marginalisation and hierarchies stimulate discussions about seemingly obvious aspects of sport: fairness, equal opportunities, winning and losing, the categorisation of athletes into performance classes. The special issue aims to explore these and other aspects of the topic from different perspectives in sport research. Authors are invited to submit contributions in the following areas, including: Read more … (Web)

Version auf Deutsch
Seit einigen Jahren werden Fragen zur Bedeutsamkeit von sozialen Differenzen und Differenzierungen im Sport unter dem Begriff der Diversität (oder ähnlich verwendeter Begriffe wie z. B. Heterogenität, Vielfalt) verhandelt. In den Fokus sportwissenschaftlicher Analysen geraten dabei u. a. die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Sport, der Umgang von Sportorganisationen mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, Herstellungsprozesse von Differenzen oder auch unterschiedliche Formen der Diskriminierung im Sport, wie beispielsweise Rassismus, Klassismus oder Sexismus. Ferner zeigt sich, dass Debatten über soziale Ein- und Ausschlüsse, über Marginalisierungen und Hierarchisierungen zugleich auch Diskussionen über scheinbare Selbstverständlichkeiten des Sports anregen: Fairness, Chancengleichheit, Gewinnen und Verlieren, die Einteilung von Sporttreibenden in Leistungsklassen. Das Special Issue zielt darauf ab, diese und weitere Aspekte des Themas aus vielfältigen sportwissenschaftlichen Perspektiven zu beleuchten. Autor*innen sind dazu eingeladen, Beiträge u.a. zu folgenden Bereichen einzureichen: Weiterlesen … (PDF)

Source: GenderCampus

Conference: Central European History Convention, 17.-19.07.2025, Vienna

Institut für Österreichische Geschichtsforschung|Institute of Austrian Historical Research, Univ. of Vienna (Web)

Time: 17.-19.07.2025
Venue: Univ. of Vienna

Programme (PDF)

Panels with (among others) a women’s and gender history focus (selection):

Panel 8: Women, Business & Capital

  • Eveline Brugger: [Institute for Jewish History in Austria]: “So Says Muskat, Seldman‘s Widow From Marburg.” Tracing the Career of a Jewish Businesswoman Under the Rule of Friedrich III
  • Anna Molnár [King’s Coll. London]: Private Banking Activities of Female Religious Organisations in the Later Middle Ages
  • Oana Sorescu-Iudean [New Europe Coll., Bucharest]: “Subtle and en-trenched ways”: Networks of public debt and private credit in Transylvania, 1750–1800
  • Chair: Christina Lutter [Univ. of Vienna] | Discussant: Andrea Griesebner [Univ. of Vienna]

Panel 27: Activism and Progressive Movements in the Society

  • Emily Steinhauer [Royal Holloway]: The Making of an Academic Activist in Interwar Vienna: Marie Jahoda and the Possibilities of Intellectual Labour from Austria to Exile
  • Fabian Baumann [Heidelberg Univ.]: The Legal Prosecution of Czechoslovak Communists for Treason and Disloyalty, 1919–ca. 1925
  • Gabriella Jeki [Károli Gáspár Univ., Budapest]: Connections and Education: How Could a Female Journalist Succeed at the Turn of the Century?
  • Chair: Vanni D‘Alessio [Univ. of Naples Federico II] | Discussant: Sabine Rutar [IOS Regensburg]

Panel 31: Empire in the Urban Space Continue reading

Panel: Kulturarchive und Gender, 26.09.2025, Wien

KOOP-LITERA Österreich 2025 | 25. Arbeitstagung der österreichischen Literaturarchive und verwandter Institutionen (Web)

Zeit: Fr., 26.09.2025, 09.00-12.30 Uhr
Ort: Bibliothek des Literaturhaus Wien, Seideng. 13, 1070 Wien

Wie sind Frauen bzw. die literarischen Arbeiten von Frauen in Kulturarchiven repräsentiert? Die aktuelle Ausgabe der Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv (43/2024) enthält das Dossier „Kulturarchive und Gender“, das dieser Frage aus verschiedenen Perspektiven nachgeht. Die Nummer wurde herausgegeben von Markus Ender, Ulrike Tanzer und Ursula Schneider (Brenner-Archiv), Autorinnen sind weiters Li Gerhalter. Andrea Gruber, Arnhilt Inguglia-Höfle, Verena Lorber, Susanne Rettenwander, Hanna Prandstätter, Gundula Wilscher, David Kessler, Ingrid Fürhapter, Lina Zangerl und Melanie Salvenmoser.
Das Heft wird im Rahmen des Panels „Kulturarchive und Gender“ der KOOP-LITERA Österreich 2025 (24.-26.2025) präsentiert:

Panel „Kulturarchive und Gender“, 26.09.2025 (PDF)

  • Verena Lorber: Einblicke in ein bewegtes Leben: Der Nachlass von Franziska Jägerstätter
  • Harald Gschwandtner: Mutter und Tochter im Archiv. Die Nachlässe von Christine Haidegger und Meta Merz
  • Arnhilt Inguglia-Höfle und Susanne Rettenwander: „Ein-Mann-Buchstabenfabrik“ und die Pionierin der phantastischen Literatur: Christine Nöstlinger und Vera Ferra-Mikura am Literaturarchiv der ÖNB
  • Hanna Prandstätter und Susanne Rettenwander: Das „Netzwerk Archiv und Gender“ – Arbeitsbericht
  • Arnhilt Inguglia-Höfle, Ursula Schneider und Verena Lorber: Präsentation des Dossiers „Kulturarchive und Gender“

Mitteilungen aus dem Brenner-Archiv 43/2024 | Dossier „Kulturarchive und Gender“
Das Heft ist im Frühling 2025 erschienen und ist seit kurzem auch online in Open Access verfügbar. Weiterführende Informationen Continue reading

Workshop: Werkzeuge und Praxis queerer Geschichtsschreibung im regionalen Raum, 07.-08.08.2025, Jena

Lehrstuhl für Geschlechtergeschichte, Historisches Institut, Univ. Jena, Lisa Oelmayer und Otto Hannover (Web)

Zeit: 07.-08.08.2025
Ort: Univ. Jena
Anmeldung: bis 31.07.2025

Der zweitägige Workshop verbindet eine Einführung in geschichtswissenschaftliche queere Methodologien (Mathias Foit) mit der praktischen Arbeit an Archivbeständen zu queerem Leben in Jena und der DDR (Christian Hermann). Ausgehend von aktuellen Debatten zur queeren Historiografie soll im Workshop eine kritische Auseinandersetzung mit der Wissensproduktion im Archiv geübt werden. Insbesondere Nachwuchswissenschafter:innen sollen die Gelegenheit erhalten, niedrigschwellig eigene Fragestellungen zu regionaler queerer Geschichte zu entwickeln, zu bearbeiten und sich darüber auszutauschen.
Ziel des Workshops ist die Vermittlung von Ansätzen zu historischer Forschung jenseits heteronormativer Paradigmen. Queer Theory hat in den letzten Jahren wichtige Impulse geliefert, um etablierte Annahmen über Quellenwert und historiografische Repräsentation zu revidieren. Queere Geschichte wird dabei nicht mehr nur als Ergänzung bestehender Narrative verstanden, sondern als epistemisches Projekt. Der Workshop will diese Perspektive nicht nur theoretisch diskutieren, sondern auch konkret auf ihre methodische und forschungspraktische Anwendbarkeit in der regionalgeschichtlichen (Quellen-) Arbeit hin überprüfen, im Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ (ThürAZ) (Web).

Programm

Do., 07.08.2025, 10.00-16.00 Uhr
Mathias Foit (Padua): Mit rosaroter Brille durchs Archiv. Queergeschichtliche Methodologien
Seminarraum Zwätzeng. 4, Jena

Fr., 08.08.2025, 10.00-17.00 Uhr
Christian Hermann (Erfurt): Queerness im Staatssozialismus. Eine Spurensuche im Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ Continue reading