Workshop: Geschichtswissenschaft – Raum für Dialog?!, 12.09.2025, Bern

Historikerinnennetzwerk Schweiz, Andrea Zimmermann (IZFG, Univ. Bern) (Web)

Zeit: 12.09.2025, 14:00-17:30 Uhr
Ort: Univ. Bern

Hast auch Du schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass der Austausch in einem Seminar, bei einer Konferenz oder einem Arbeitstreffen nicht gelungen ist? Hattest du den Eindruck, dass der Raum nicht von allen gleichermassen genutzt und bespielt werden konnte? Und hast Du Dich gefragt, was die Gründe dafür waren und wie sich das ändern ließe?
Dann ist dieser Workshop für Dich: Ausgehend von einem Input zur vergeschlechtlichten Wissenschaftskultur und ihren impliziten und expliziten Ausschlussmechanismen wollen wir gemeinsam Probleme der vorherrschenden Diskussionskultur bei Historiker:innen in unseren verschiedenen Berufsfeldern identifizieren und diskutieren. Wer fühlt sich bei formellen und informellen Diskussionen in geschichtswissenschaftlichen Berufskontexten wohl? Wer kann sich Gehör verschaffen und wer nicht? Was bereitet Unbehagen? Und wie lässt sich ein solches Unbehagen artikulieren? Wie können wir mit Machtverhältnissen umgehen, ohne die bestehenden Ausschlussmechanismen immer wieder zu wiederholen? Auf der Grundlage konkreter Erfahrungen wollen wir uns über Verbesserungsmöglichkeiten, Strategien und best practices austauschen.
Der Workshop richtet sich an Historikerinnen* aller Hintergründe und Bildungs- wie Karrierestufen (*Frauen, nichtbinäre und genderqueere Personen, die aufgrund ihres Geschlechtes strukturelle Benachteiligungen erleben). Alle können sich in der Sprache ihrer Wahl ausdrücken (Deutsch, Englisch oder Französisch), sollten aber Deutsch passiv verstehen.

Anmeldung (Web) | max. 24 Teilnehmerinnen | Kontaktperson: Zoé Kergomard zoe.kergomard@hist.uzh.ch | Preis: kostenlos für Mitglieder, 5 CHF für Nicht-Mitglieder.

Quelle: GenderCampus

Workshop: Anarchie & Geschlecht. Historische Perspektiven, 21.08.2025, Jena

Lehrstuhl für Geschlechtergeschichte, Historisches Institut, Univ. Jena (Web)

Zeit: 21.08.2025, 14.00-21.00 Uhr
Ort: Univ. Jena

Wie verhandelten anarchosyndikalistische Bewegungen in der Weimarer Republik Geschlechterverhältnisse? Welche Handlungsspielräume erschlossen sich Frauen in syndikalistischen Strukturen – und wie wurden sie erinnert (oder vergessen)? Welche Rolle spielte feministische Praxis im Anarchismus? Die Veranstaltung widmet sich der Geschichte anarchosyndikalistischer Frauenperspektiven. Es werden verschiedene Aspekte weiblicher Organisierung, biografische Brüche und anarchistische Medienarbeit beleuchtet. Die Filmvorführung Liebe & Anarchie (1973, in Auszügen) schließt die Veranstaltung ab.

Programm

Vorträge
14.15 Uhr: Dieter Nelles (Wuppertal): Frauen in der Freien Arbeiterunion Deutschlands (FAUD) in den 1920er Jahren
15.15 Uhr: Antonia Lammertz (Wuppertal): Traudchen Caspers – Biografische Fragmente einer anarchosyndikalistischen Aktivistin

Workshop
16.15 Uhr: Kena Stüwe (Berlin): Feminismus in der Nische: Syndikalistische Frauenbünde und die sozialistische Modezeitung „Die Schaffende Frau“ in der Weimarer Republik
Im Workshop lernen wir kaum bekannte Aktivist*innen der revolutionären Frauenbewegung kennen und diskutieren anhand publizierter Quellen ihre politischen Visionen, Organisationsstrategien und Konflikte.

Film
19.00 Uhr: Liebe & Anarchie (IT, 1973) von Lina Wertmüller | Diskussion mit Gisela Mettele (Jena)

Quelle: HSozKult

Klicktipp: Samantha Knapton and Franziska Lamp-Miechowiecki: Researching Polish Displaced Persons and Uncovering the ‚Hidden Histories‘ of Queer Displaced People (Podcast)

Transit. Der Podcast zur Migrationsgeschichte“; Franziska Lamp-Miechowiecki und Philipp Strobl, Institut für Zeitgeschichte der Univ. Wien (Web)

In this 18th episode of the podcast, the focus is on Samantha Knapton’s research into contemporary Polish history, particularly the history of Polish migration in the 20th century and the history of displaced persons. In this episode, Franziska Lamp-Miechowiecki talks to Samantha Knapton about her book, „Occupiers, Humanitarian Workers, and Polish Displaced Persons in British-Occupied Germany“. The episode also covers Knapton’s experiences teaching migration history at the Univ. of Nottingham and her recent research into the history of displaced queer people. Read more … (Web) | Direct link to the episode on Spotify

Redaktion: Franziska Lamp-Miechowiecki | Produktion: Magdalena Ragl | Musik verwendet von: https://gemafreie-musik-online.de

Samantha K. Knapton is an Assistant Professor in History at the Univ. of Nottingham. In 2023, she has published her first monograph, „Occupiers, Humanitarian Workers, and Polish Displaced Persons in British-occupied Germany“ (Web) and the co-edited volume „Relief and Rehabilitation for a Postwar World: Humanitarian Intervention and the UNRRA“. Her recent project (2023-24) with Queer Britain museum, London, hosted a series of workshops on uncovering ‚hidden histories‘ through researching, teaching, and curating, with a concentration on doubly-marginalised histories of queer refugees post-1945 and she recently started to build a collaboration with (and between) Queer Britain and Queer Museum, Warsaw. Her ongoing research focuses on queer histories of displacement in the aftermath of the Second World War.

Transit. Der Podcast zur Migrationsgeschichte. Der Podcast zu zentralen Aspekten der Migrationsgeschichte Continue reading

CfP: Rethinking Parenthood in Central and Eastern Europe (ab 10/2025, virtueller Raum); bis: 31.07.2025

The new DEMFAM Thursday Talks on Parenthood: A Monthly Online Lecture Series: Elisa-Maria Hiemer, Friedrich-Meinecke-Institut, FU Berlin (Web)

Zeit: ab 01.10.2025
Ort: virtueller Raum – via Berlin
Einreichfrist: 31.07.2025

Forschen Sie zu Elternschaft, Familienrechten oder Kinderschutz in Mittel- und Osteuropa? Die DEMFAM Thursday Talks, eine neue Online-Vortragsreihe, die im Oktober 2025 startet, sucht Beiträger:innen. Gesucht werden 25-minütige Präsentationen (plus Fragerunde), die historische oder gegenwärtige Perspektiven auf Elternschaft aus interdisziplinärer und intersektionaler Sicht beleuchten. Beiträge aus allen Fachrichtungen sind willkommen. Nachwuchswissenschaftler:innen sind besonders zur Einreichung eingeladen. Im Anschluss ist ein Open-Access-Special Issue geplant.
Mögliche Themenbereiche sind unter anderem:
– Elternrechte in der heutigen Identitätspolitik
– Familiendebatten vom Sozialismus bis zur Gegenwart
– Kulturelle Repräsentationen von Elternschaft
– Geschlecht, Klasse und Sexualität im Kontext von Elternschaft

The ERC-Project “Democratising the Family? Gender Equality, Parental Rights and Child Welfare in Contemporary Global History” (DEMFAM)
The ERC-Project „DEMFAM“ investigates the transformation of gender and family through the rise of shared and equal parenting. It traces the shift from hierarchical to egalitarian family structures, the expansion of parental rights, and the legal regulation of co-parenting and other post-familial care arrangements both within and beyond heterosexual relationships. The project also explores how institutions like family courts and mediation services have emerged to manage familial conflict and support child welfare since 1945. On a global level, it examines how parental rights became central in today’s gender politics, shaping debates around identity, democracy, and the role of the state. Read more … (Web)

Kontakt: e.hiemer@fu-berlin.de

Quelle: HSozKult

Tagung: Wenn der Tag zu Ende geht. Nachtarbeit seit dem 19. Jahrhundert, 24.-25.11.2025, Bielefeld

Anna Horstmann und Martin Lutz, Univ. Bielefeld (Web); Marcel Bois, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (Web) in Koop. mit der German Labour History Association (GLHA) (Web)

Zeit: 24.-25.11.2025
Ort: Univ. Bielefeld
Anmeldung bis: 30.09.2025

Panels: Militär und Sicherheit | Verrechtlichung | Industrie und Handwerk | Nachtleben | Gegenwartswelten

Programm (PDF)

Mo., 24.11.2025

13:15 Uhr Begrüßung und Einführung: Marcel Bois, Anna Horstmann und Martin Lutz | Grußwort der GLHA: Knud Andresen und Anna Strommenger

13:30 Uhr Panel 1: Militär und Sicherheit
Markus Pöhlmann (Potsdam), Nachtkampf. Die Erschließung der Dunkelheit durch das Militär im langen 19. Jhd.
Marcus Böick (Cambridge), Die Nachtwache nach 1900. Über ein umstrittenes Geschäftsmodell urbanen Nachtlandschaften

15:15 Uhr Panel 2: Verrechtlichung
Laurens Brandt (Frankfurt), Die Geschichte der Regulierung der Nachtarbeit im Völkerrecht der ILO
Birte Förster (Bielefeld), Reclaim the Night. Wie skandinavische Politikerinnen 1919 die Konvention der ILO zur Nachtarbeit von Frauen infragestellten

17:00 Uhr Keynote
Kristin Hussey (Newcastle), Working Through the Night. Gender, Labour, and the Politics of Women’s Unsociable Hours of Work in 20th-Century Britain Continue reading

CfP: Ernährungssysteme. Für Mensch, Umwelt und Klima (Publikation); bis: 01.09.2025

Verein feministische Wissenschaft Schweiz: Fem*Fém (vormals: FemInfo) (Web)

Einreichfrist: 01.09.2025

Kriege, Dürren, Überschwemmungen, Pestizid- und Mikroplastikverschmutzungen: Die Ökosysteme unseres Planeten und damit die Grundlagen unserer Ernährung sind zunehmend extremen Belastungen ausgesetzt. Prekäre Bedingungen von Landwirtschaftsarbeitenden hierzulande und in den grossen Obst- und Gemüseplantagen, neue Formen von Menschenhandel im Lebensmittelsektor, durch Krieg und Umweltkatastrophen ausgelöste humanitäre Krisen und Migrationsbewegungen, aber auch die Ungleichgewichte im globalen Handel und in der Verteilung und Zugänglichkeit von (gesunden) Lebensmitteln – all diese Entwicklungen müssen vor dem Hintergrund der globalen klimatischen und geopolitischen Verschiebungen wie auch lokaler politischer Entscheidungen gesehen werden und stehen in engem Zusammenhang mit sozialen Ungleichheiten.
Die feministische Vision «sorgender» Ernährungssysteme beruht auf dem Ziel, dass alle Menschen sich ausreichend und gesund ernähren können und zugleich dem Menschen, der Umwelt und dem Klima Sorge tragen. Mit der Arbeit, die sie in Ernährungssystemen leisten, können sie in Würde leben, ohne andere soziale Systeme oder die planetaren Grundlagen auszubeuten.
Welche Ansätze zu einer nachhaltigen und gerechten Transformation im Bereich Ernährung ergeben sich aus feministischer Perspektive? Inwiefern tragen feministische Analysen zum Verständnis globaler und lokaler Ernährungssysteme im Kontext von Klima-, Umwelt- und sozialen Krisen bei? Welche Rolle spielen Geschlechterhierarchien, intersektionale Diskriminierungsformen und unbezahlte Carearbeiten bei der Bereitstellung und dem Konsum von Nahrungsmitteln?

Die Ausgabe entsteht in Zusammenarbeit mit Nilgün Özdal und Heike Wach (AG FairFood Feministisch WIDE Switzerland) (Web). Ideen/Abstracts (ca. 1.500 Zeichen) bis 01.09.2025 | Beiträge (ca. 8’000 Zeichen) bis 02.01.2026 | Kontakt: Nina Seiler: redaktion(at)femwiss.ch

Fem*Fém und FemWiss – Verein feministische Wissenschaft Schweiz Continue reading

Konferenz: Frauenkonvente des Früh- und Hochmittelalters im Harzgebiet, 16.-18.10.2025, Halle an der Saale

Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und Kunsthistorisches Institut, Christian-Albrechts-Univ. zu Kiel (Web)

Zeit: 16.-18.10.2025
Ort: Landesmuseum für Vorgeschichte, Halle an der Saale
Anmeldung: bis 06.10.2025

Keine Region in Europa besaß im Früh- und Hochmittelalter so zahlreiche Frauenkonvente wie das Gebiet Altsachsens um den Harz. Sind einige Konvente hiervon wegen ihrer Herrschernähe oder Größe prominent, wie Quedlinburg, Gernrode, Gandersheim oder Hadmersleben, so sind andere fast vergessen. Ein Forschungsprojekt in Kooperation des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt mit dem Kunsthistorischen Institut der Christian-Albrechts-Univ. zu Kiel widmet sich den Frauenkonventen in interdisziplinärer Perspektive, bei der sowohl der historische Rahmen als auch die materielle Überlieferung untersucht werden. Teil des Gesamtprojektes ist die Tagung im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle, die Aspekte der Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie exemplarisch zur Diskussion stellen soll.

Programm (PDF)

Do 16.10.2025

  • Grußworte/Einleitung: Harald Meller und Klaus Gereon Beuckers
  • Die Frauenkonvente in Altsachsen im Kontext karolingischer, ottonischer, welfischer und staufischer Politik, Caspar Ehlers, Frankfurt
  • Die Bischöfe von Halberstadt und die Frauenkonvente in ihrer Diözese, Christian Popp, Göttingen
  • Geschichte der Frauenkonvente im Harzraum im Früh- und Hochmittelalter, Stephan Freund, Magdeburg
  • Der römische Diakon und Märtyrer Cyriakus – Leitheiliger der Geroniden?, Hedwig Röckelein, Göttingen
  • Die ersten 200 Jahre: Das Netzwerk der Sanctimonialen im Stift Quedlinburg zur Zeit der Ottonen und Salier, Thomas Woszniak, Tübingen Continue reading

Konferenz: wissen | savoir | sapere | know(-ledges): 8th conference of the Swiss Association for Gender Studies, 08.-09.09.2025, Basel

8. Konferenz der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung (SGGF) (Web)

Time: 08.-09.09.2025
Venue: Univ. Basel

Programme (Web) | (PDF)

Panels

Re-Zentrierung marginalisierter Wissensbestände, Chair: Anna T. Leyrer (Univ. of Basel)

  • Antje Schnarr (Univ. of Duisburg-Essen, D): Postmigrantische Epistemologie
  • Natalie Giuseppina Dutescu (Carl von Ossietzky Univ. of Oldenburg, D): Epistemische Teilhabe als Frage der Wahrnehmbarkeit
  • Barbara Schnalzger (Univ. of Leipzig, D): Lesben-/Frauenarchive und -bibliotheken als epistemische Praktiken der autonomen Frauenbewegungen
  • Sylvia Herzog (Univ. of Vienna, AT): Die Macht des (Un)Wissens: Lesbische Subjektivierung im Spannungsfeld diskursiver Leerstellen

Revisiting: Theory, Method, Critique, Chair: Anna Kerstin Kraft (Univ. of Basel)

  • Heike Kahlert (Ruhr Univ. of Bochum, D): Feministische Kanonkritik revisited: Bestandsaufnahme, Herausforderungen und Forschungsperspektiven
  • Zeynep Cemre Sandalli (Univ. of Freiburg, D): Intersectionality Revisited: For a Reconceptualization of Intersectionality as a Method
  • Stefanie Boulila (Lucerne Univ. of Applied Sciences and Arts, CH): Queer Theory and Participatory Action Research: Community-Driven Knowledge Production Beyond queer Antinormativity
  • Antonina Maria Wozna Urbanczak (Univ. of Graz, AT): ‘First-person’s experience’ feminist, disability, queer and trans hermeneutics. Problems and solutions for theologies Continue reading

Tagung: Kinder, Kindheit und Kind-Sein in der Frühen Neuzeit, 23.-25.10.2025, Stuttgart-Hohenheim

30. Fachtagung des Arbeitskreises Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit (Web)

Zeit: 23.-25.10.2025
Ort: Stuttgart-Hohenheim
Anmeldung: bis 09.10.2025 (Web)

In den letzten Jahren ist die Bedeutung von Kindern in den frühneuzeitlichen Gesellschaften zunehmend in den Fokus historischer Untersuchungen gerückt. Obwohl Kinder ein wesentlicher Bestandteil jeder Gesellschaft und damit auch ihrer jeweiligen Geschlechterordnungen waren und sind, wurden sie von den Geschichtswissenschaften lange vernachlässigt – teils aufgrund historiographischer Tendenzen, teils wegen Herausforderungen in der Quellenüberlieferung. Kinder hinterlassen nicht die gleichen Spuren in historischen Quellen wie Erwachsene, und ihre Geschichten müssen in der Regel aus Texten, Bildern und anderen Quellen rekonstruiert werden, in denen sie – oft auch nur en passant – erwähnt werden. Je jünger ein Kind ist, desto eher wird es nur durch die Handlungen anderer sichtbar.
Die Tagung analysiert und problematisiert Kinder, Kindheit und Kind-Sein in der Frühen Neuzeit in einem dichten Gefüge aus rechtlichen und sozialen Abhängigkeiten und Ungleichheiten. Wir fragen nach der Bedeutung von Geschlecht für Zugehörigkeiten, Emotionalitäten und Teilhabe an materiellen und immateriellen Ressourcen. Kinder waren essenziell für die Reproduktion jener geschlechtlichen und sozialen Strukturen, die die frühneuzeitlichen Gesellschaften und Kulturen trugen. Für die Ausbildung und Erziehung war aber nicht nur der eigene Famienverband entscheidend, oft prägten auch räumliche wie soziale Mobilitäten frühneuzeitliches Kind-Sein. Zugleich entfalteten frühneuzeitliche Gesellschaften ein breites Spektrum metaphorischer Referenzsysteme, in denen Legitimation, Zugehörigkeit und Affirmativität über Bezüge zum Kind-Sein hergestellt wurden.

Panels: Emotionen und Beziehungen | Verschickungen und Passagen | Gewalt und Institutionen

Programm (PDF)

Donnerstag, 23.10.2025 Continue reading

CfP: Power Couples? Collaborations at work and at home, c. 1750-1914 (05/2026, Halle-Wittenberg); by: 01.09.2025

Zoë Thomas, Univ. of Birmingham and Sven Jaros, Martin Luther Univ. Halle-Wittenberg (Web)

Time: 11.-13.05.2026
Venue: Martin Luther Univ. Halle-Wittenberg
Proposals by: 01.09.2025

The purpose of this worskhop is to investigate the role played by couples whose collaborations were openly acknowledged, and the impact they have had on the making of modern political, intellectual, professional, academic, and religious cultures. As such, this international workshop will bring together scholars from diverse disciplinary backgrounds and career stages to explore this phenomenon. Our focus is the period spanning the mid eighteenth century to the early twentieth century. We very much welcome ‘work-in-progress’ progress contributions. These could be e.g. pre-circulated papers or oral presentations. A peer-reviewed publication of the workshop’s outcomes is planned.
In recent decades, there has emerged an important wave of scholarship by historians, philosophers, literary scholars, biographers, and sociologists (amongst others), which has unveiled the crucial ‘hidden’ intellectual, social, and domestic labour women have provided throughout history in helping to make the careers and public reputations of their male colleagues, family members, and partners. This scholarship has illuminated the myriad harmful ways women’s historical labour has been effaced, during their lifetimes, in the subsequent historiography, and in archival institutions. The reasons why female accomplishments have long been marginalised in public consciousness has often been discussed under the term ‘Matilda Effect’—a concept that has also gained traction in wider public discourse.
However, a key phenomenon within collaborative cultures remains strikingly under-researched: the role played by couples whose collaborations were openly acknowledged, and the impact they have had on the making of modern political, intellectual, professional, academic, and religious cultures. As such, this international workshop will bring together scholars from diverse disciplinary backgrounds and career stages to explore this phenomenon.
Our focus is the period spanning the mid eighteenth century to the early twentieth century, a period marked by notable changes in women’s rights, access to education, religious thinking, means of travel and mass communication, as well as the Continue reading