Tagung: Verwandtschaft und Geschäft. Recht, Geschlecht und Generationperspektiven (16.-20. Jhd.), 16.-18.09.2021, Bozen und virtueller Raum

Freie Universität Bozen-Bolzano (PDF)
Ort: 16.-18.09.2021
Raum: Bozen und virtueller Raum
Ziel der Tagung ist es, Unternehmen im weitesten Sinn und Verwandtschaft – in Verbindung mit Recht, Geschlecht und Generation – in Beziehung zueinander zu setzen.
Keynote

  • Martha Howell (New York): The promise and perils of kin

Panels (PDF)

  • Property Arrangements
  • Crises and Negotiations
  • Networks
  • Undivided Property among Brothers
  • Merchant and Industrial Families
  • Notary and Credit
  • Farmers and Professors

Convenors

  • Margareth Lanzinger, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Univ. of Vienna
  • Siglinde Clementi, Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte, Free Univ. of Bozen-Bolzano
  • Andrea Bonoldi, Dipartimento di Economia e Management, Univ. of Trento

Die Tagung ist – allerdings ohne englische Simultanübersetzung – auch online zugänglich.
Weitere Informationen zum Inhalt auch im CfP der Veranstaltung (PDF).

Tagung: Wehrmachtsdeserteure. Neue Forschungen zu Entziehungsformen, Solidarität, Verfolgung und (digitaler) Gedächtnisbildung, 16.-18.09.2021, Innsbruck und virtueller Raum.

Institut für Zeitgeschichte der Univ. Innsbruck: Peter Pirker und Ingrid Böhler, in Koop. mit dem Institut für Zeitgeschichte der Univ. Wien: Kerstin von Lingen (Link)
Zeit: 16.-18.09.2021
Ort: Claudiana, Innsbruck und virtueller Raum

  • Programm und virtueller Zugang (Link)

Panels

  • Desertieren im alpinen Raum
  • Soldaten vor Gerichten der Wehrmacht, der Waffen-SS und SS
  • Handlungsspielräume zwischen Front und Heimat
  • Grenzgänge – Perspektiven der Flucht
  • Italien und Jugoslawien als Schauplatz
  • Nachkriegshandeln – Erinnerung und Integration
  • Erinnerungskulturen

Bei der Tagung stellen WissenschafterInnen aus Österreich, Deutschland, Norwegen, Schweden und Italien jüngere Forschungen zu den Phänomenen der Wehrdienstentziehung und der Desertion aus den Streitkräften NS-Deutschlands im Zweiten Weltkrieg vor. Die Tagung ist dem Andenken von Walter H. Pehle (1941–2021) gewidmet.
Nach den Auseinandersetzungen um die gesetzliche Rehabilitierung von Wehrmachtsdeserteuren und anderen Verfolgten der Militärjustiz in Deutschland und Österreich in den 1990er und 2000er Jahren steht nicht mehr der Nachweis des Unrechtscharakters und der Brutalität der deutschen Sonder- und Militärjustiz im Vordergrund, um den Opferstatus der verfolgten Soldaten zu belegen.
Bei der Tagung sollen die Möglichkeiten und Grenzen der Selbstermächtigung von Soldaten und ZivilistInnen gegenüber dem militärischen Gehorsamsanspruch des NS-Staates thematisiert werden. Dabei geht es um einen differenzierteren Blick auf die Praxis der Wehrmachtsgerichte etwa des Ersatzheeres, um die Vermessung von Fluchtrouten und Zufluchtsräumen innerhalb und außerhalb des deutschen Herrschaftsbereiches, um die Beziehungen zwischen entwichenen Soldaten und lokaler Bevölkerung innerhalb der Grenzen des Deutschen Reiches und in besetzten Gebieten. Continue reading →

Vortrag und Buchpräsentation: Susanne Blumesberger: Hermynia Zur Mühlen – widerständig und innovativ, 05.10.2021, virtueller Raum

Frauenarbeitsgemeinschaft der österreichischen Gesellschaft für Exilforschung (Web)
Zeit: Di., 05.10.2021, 18:30 Uhr
Ort: Zoom, via Wien
Hermynia Zur Mühlen (1883-1951) wurde als Gräfin Folliot de Crenneville-Poutet in Wien geboren. Ihr Leben war geprägt vom Widerstand gegen ihre aristokratische Familie, gegen die Unterdrückung von Frauen, gegen soziale Ungerechtigkeiten und gegen den Faschismus.
Mit ihren proletarischen Märchen, in denen sie für Arbeiter:innenkinder komplexe gesellschaftliche Prozesse in einfacher Weise zu erklären versuchte, zählte sie zu den bekanntesten Kinderbuchautorinnen der proletarisch-revolutionären Literaturbewegung der Weimarer Republik. Außerdem übersetzte sie nahezu 150, meist sozialkritische Werke russischer, französischer, englischer und US-amerikanischer Autor:innen wie u. a. Upton Sinclair.
In ihren Romanen verknüpfte Hermynia Zur Mühlen vielfach die Erfahrungswelt der Aristokratie mit sozialistischen und frauenbewegten Problemstellungen. 1933 emigrierte sie von Deutschland nach Wien. In ihrem hier verfassten Roman „Unsere Töchter, die Nazinen“ (1935) (Web) schildert sie den Sieg des Nationalsozialismus, die Auswirkungen des Antisemitismus und die Formierung von Widerstand. 1938 emigrierte sie in die CSR, 1939 nach Großbritannien.

  • Einladung als PDF. Die Zugangsdaten zu Zoom folgen.

Bei dem Vortrag werden die folgenden zwei Bücher vorgestellt:

  • Susanne Blumesberger und Jörg Thunecke (Hg.): Die rote Gräfin: Leben und Werk Hermynia Zur Mühlens während der Zwischenkriegszeit (1919–1933) (biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung 23), Wien 2019 (Web)
  • Jörg Thunecke (Hg.) in Zusammenarbeit mit Susanne Blumesberger: Hermynia Zur Mühlen – „Es ist später, als du glaubst!“ Drei unbekannte Romane (biografiA – Neue Ergebnisse der Frauenbiografieforschung 22), Wien 2020 (Web)

Klicktipps: Feministische Podcasts (Zusammenstellungen)

Zusammenstellungen feministischer Podcasts

In den letzten Jahren ist eine große Zahl von unterschiedlichen Podcasts entstanden – viele davon auch mit feministischen Ansprüchen und Themen. Im Laufe der vergangenen Wochen wurden im Salon 21 eine Reihe von Podcasts oder Podcastfolgen zur Frauen- und Geschlechtergeschichte vorgestellt (Link).

In diesem Post geht es um feministische Podcasts allgemein. Journalist:innen haben dazu bereits verschiedene Zusammenstellungen gemacht. Einige davon sind die folgenden:

  • Feministische und queere Podcasts (Link)

Suse Kasper für „Feminismus oder Schlägerei“, 16. März 2019 – mit laufenden Ergänzungen: „Bei der Zusammenstellung hat mich die Fülle der Podcasts überrascht, da die Toplisten immer wieder suggerieren, dass Podcasts vorrangig von weißen, männlichen Heteros gemacht werden und marginalisierte Personengruppen kaum zu Wort kommen. (…) Ich habe eine Weile darüber nachgegrübelt, ob ich die vielen Tipps in mehrere Artikel aufteilen soll, aber dann stand ich vor dem Problem: Wie kategorisieren, da sich gerade bei Feminismus auch immer Überschneidungen mit transgender, queer, Rassismus etc. ergeben.“

  • Frauen hören – Unsere fünf liebsten feministischen Podcasts (Link)

Redaktion von „wolf*gang“, 8. März 2021: „Alle hören Podcasts, alle lieben sie. Wir auch. Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März, haben wir uns umgehört, was die deutschsprachige Podcastwelt in Sachen Feminimus so draufhat. Fazit: So einiges.“

  • 14 queerfeministische Podcasts, die du unbedingt abonnieren solltest (Link)

Judith Langowski für „Missy Magazin“, 2. November 2017: „Der Herbst kann kommen. Und mit ihm coole Podcasts für gemütliche Abende daheim.“

  • Feministisch, schwarz, queer: Podcasts abseits von Verbrechen oder Geschichte (Link)

Julia Sahlender für „Der Standard“, 29. August 2017: „Die Podcast-Landschaft wird bunter und weiblicher – eine Entwicklung, die eigentlich längst überfällig war.“

  • Zehn gute Posdcasts über Feminismus (Link)

Judith Langowski für „ze.tt“, 27. März 2017: „Die Konversationen drehen sich um. Feministische Bewegungen und Solidarität zwischen Frauen, aber auch Boygroups, Hunger Games und Menstruation.“

Workshop: Weibliche MigrationsErfahrungen, 27.-28.09.2021, virtueller Raum

Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Web)

Zeit: 27.-28.09.2021
Ort: virtueller Raum, via Halle
Für die Veranstaltung führen die Veranstalter:innen Forschungsinteressen zusammen, die sich – um es mit wenigen Worten zu umreißen – mit dem Thema „Weibliche Migration im 20. Jhd.“ beschäftigen. Da dies ein sehr breites Thema ist, wollen sie sich auf dem Workshop über Begriffe verständigen, die wir gegenwärtig mit dem Gegenstand in Verbindung bringen. Hierbei handelt es sich um solche Begriffe und Definitionen wie etwa Migration, Flucht, Vertreibung, Zuwanderung und Inklusion.
Ein besonderes Augenmerk soll auf dem Aspekt weiblicher Migrationserfahrungen unter Berücksichtigung von Emanzipation, Integration, Akkulturation, Erfahrung, Wissen und Emotionen liegen, da sowohl der Erfahrungsbegriff für die Geschichtswissenschaft kaum definiert ist als auch das Thema weiblicher Migration im 20. Jhd. in der historischen Forschung der Bundesrepublik weitgehend ein Desiderat zu sein scheint.
Programm
Vollständiges Programm (PDF)
Panels

  • Migration – Erfahrung – Emotion
  • Migration – Erinnerung – Emotion
  • Migration – Emanzipation – Wissen
  • Ausblick

Für Rückfragen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an die Organisatorinnen:

  • Francesca Weil, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. an der TU Dresden, francesca.weil@mailbox.tu-dresden.de
  • Jeannette van Laak, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, jeannette.van-laak@geschichte.uni-halle.de

CfP: Praxen der Reproduktionsmedizin im deutschsprachigen Raum im 20. Jhd. (Event, 11/2021, virtueller Raum); bis: 24.09.2021

Christina Benninghaus (Oxford) und Denise Lehner-Renken (Göttingen)

Ort: virtueller Raum, via Oxford
Zeit: 05.11.2021
Einreichfrist: 24.09.2021

Bereits vor der Geburt des ersten außerhalb des Mutterleibes gezeugten Kindes im Juli 1978 in England, wurde im deutschsprachigen Raum in Medien, Politik, Kirche und Wissenschaft kontrovers über ethische und rechtliche Fragen der Reproduktionsmedizin diskutiert. Die Debatten schürten Ängste und Erwartungen, in ihnen spiegelten sich Geschlechterverhältnisse und Familienkonzepte. Sie sind bis heute nicht abgebrochen und stellen einen faszinierenden Forschungsgegenstand dar.

Wie jedoch stand es um die Praxen der Reproduktionsmedizin? Welche Verfahren wurden wo entwickelt und angewandt, welche Möglichkeiten standen wem zur Verfügung? Wer wurde zum Experten bzw. zur Expertin in diesem Feld? Wer finanzierte Experimente und Behandlungen? Wer fragte Behandlungen nach und wie verliefen diese? Welche Erfahrungen machten diejenigen, die ihre Körper reproduktionsmedizinischen Behandlungen aussetzten oder sich als Samenspender, Eizellspenderinnen und Leihmütter zur Verfügung stellten? Wie reagierten Familien, Freundinnen und Freunde? Wie veränderten sich Partnerschaften? Wann und unter welchen Bedingungen wurden queere Praxen der Reproduktion möglich?

Der Workshop möchte zu einer multiperspektivischen Geschichte der Reproduktionsmedizin beitragen, die körper-, technik-, geschlechter-, politik- und medizinhistorische Ansätze einschließt. Er bietet die Gelegenheit, in einem informellen Rahmen laufende oder kürzlich abgeschlossene Arbeiten vorzustellen, die sich (gerne auch in vergleichender oder transnationaler Perspektive) mit der Geschichte der Reproduktionsmedizin im deutschsprachigen Raum beschäftigen. Weiterlesen und Quelle … (Web)

Gender. Ambivalente Un_Sichtbarkeiten“ – 8. Jahrestagung der ÖGGF, 20.-22.09.2021, virtueller Raum

Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung (ÖGGF) (Web)
Zeit: 20.-22.09.2021
Ort: virtueller Raum, via Wien
Anmeldung: bis 13.09.2021
Die Jahrestagung der ÖGGF (Web) findet statt in Kooperation mit der Forschungsplattform GAIN (Web) und dem Referat Genderforschung der Universität Wien (Web)
Die einzelnen Referent:innen fragen danach, in welcher Weise intersektional vergeschlechtliche Un_Sichtbarkeiten produziert werden und wie dies im Zusammenhang von Macht(konstellationen) und Widerständen zu denken ist. Diese Frage wird aus einem breitem Spektrum an Disziplinen wie auch genuin interdisziplinäre Ansätze untersucht. Weitere Beiträge werden die Möglichkeiten transformativer Strategien zur Entwicklung von Handlungsmacht ausloten, andere sind künstlerische Interventionen.
Programm

  • Detailliertes Programm (PDF)
  • Keynote: Belinda Kazeem-Kaminski (Künstlerin, Gastprofessur für Ästhetik in Köln): „Unterdessen sind unsere Worte (etwas mehr) willkommen, unsere Körper jedoch nicht.“ (Web)

Tagungswebsite

Die Tagung findet ausschließlich online statt. Zugangslinks werden kurz vor der Tagung per E-mail verschickt. Die Vorträge finden auf Deutsch und teilweise auf Englisch statt. Die Teilnahme ist auch für interessierte Personen ohne eigenen Vortrag oder Workshop möglich – jedoch nur nach Online-Anmeldung bis 13.09.2021.
Quelle: Facebook

Klicktipp: Digitales Deutsches Frauenarchiv (DDF): Inzwischen 98 Essays online (Portal)

i.d.a. Dachverband deutschsprachiger Frauen-/Lesbenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen (Web)

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) dokumentiert die Geschichte der Frauenbewegungen in Deutschland.

Das umfangreiche Portal ist ein langfristig und groß angelegtes Kooperationsprojekt der verschiedenen feministischen Archive, Biliotheken und Dokumentations-Einrichtungen (aus Deutschland), die im Dachverband i.d.a. vernetzt sind. i.d.a. ist die Trägerin des DDF (Web). Möglich ist das umfangreiche Digitalisierungs-Vorhaben mit einer Finanzierung durch das deutsche Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Das Portal ist 2018 online gegangen und wird laufend erweitert. Aktuell sind bereits 98 Essays online (Web).

Die Essays enthalten neben inhaltlichen Informationen auch Bibliografien sowie Links zu ausgewählten Quellen. Diese Textdokumente, Plakate, O-Töne, Filme etc. sind dabei in digitaler Form verfügbar.

Die Quellen sowie die Literaturangaben sind verknüpft mit dem Verbund-Katalog META (Web). In META können die Bestände aller verschiedenen i.d.a.-Einrichtungen gemeinsam recherchiert werden. (Während das DDF auf Deutschland bezogen ist, dokumentiert der Katalog auch die Bestände der i.d.a.-Einrichtungen aus Italien, Luxemburg, Österreich und der Schweiz.)

Die Themenschwerpunkte des DDF sind folgende (zu den jeweiligen Essays etwas hinunterscrollen):

  • Arbeit & Ökonomie (21 Beiträge) (Web)
  • Bildung & Wissen (30 Beiträge) (Web)
  • Gewalt (10 Beiträge) (Web)
  • Körper & Sexualität (21 Beiträge) (Web)
  • Kunst, Kultur & Medien (32 Beiträge) (Web)
  • Politik, Recht & Gesellschaft (63 Beiträge) (Web)

Arbeit & Ökonomie

Weibliche Berufs- und Erwerbstätigkeit war und ist ein weiteres Schlüsselthema frauenbewegter Auseinandersetzungen. Wurde in der Ersten Frauenbewegung noch darüber diskutiert, ob Frauen überhaupt erwerbstätig sein sollten – und wenn ja, in welchen Berufen, erweiterten sich Continue reading →

Women’s History Network: National Conference 2021: Homes, Food and Farms, 02.-04.09.2021, virtual space

Women’s History Network (WHN) (Web)
Time: 02.-04.09.2021
Venue: virtual space
In recent years Women’s History has made a significant contribution to debates and explorations of histories of homes, families and domestic life. Women’s multiple and varied roles in the production, preparation and consumption of food, as farmers, housewives, gardeners and workers in agriculture and other industries have been uncovered.
The 2021 Women’s History Network Annual Conference aims to build upon this work and bring together those interested in interrogating and expanding women’s history and the history of homes, food and farms.
Program

Panels

  • Open Strand – Lightning Talks
  • Food Preparation, Technology and Training
  • Farmers, Landowners and Labourers
  • Hierarchies and Power Relations
  • Work, Politics and Professionalism in Poswar Britain
  • Housewives, Class and Organisational Capacities
  • Identities, Biographies and Constructed Realities
  • Authority, Domesticity and Politics in National and International
  • Reform, Revolt and Resistance

Keynotes

  • Samita Sen: Women, Work and Domesticity: Eastern India in Historical Perspective
  • Laurel Forster: Self-Sufficiency, Countercultures, and the Dissenting Cookbook
  • Jane Whittle: Women’s work in English agriculture and food processing 1500-1750

Source: Rural History Newsletter

CfP: Languages of Consumption in the 18th and 19th Centuries (Event, 02/2022, Basel); by: 30.09.2021

Susanna Burghartz and Anna Reimann (Univ. of Basel), Bruno Blondé, Alessandra De Mulder, and Charris De Smet (Univ. of Antwerp) (Web)

Venue: University of Basel
Time: 03.-04.02.2022
Proposals by: 30.09.2021

In recent decades, the consumption history has moved beyond the initial historiography surrounding the ‘birth of a consumer society’. Rather than documenting changing consumer patterns, the focus has increasingly shifted to cultural and symbolic elements, the so-called ‘active consumer’, and the entanglement of production and consumption. The quest for the cultural also sparked new interest in the languages of consumption, not only textual, but also visual and material.

This workshop, co-hosted by the Universities of Basel and Antwerp, aims to foster our knowledge of the languages of consumption in this era of critical transitions. It will do so by bringing together and discussing new perspectives across a broad range of languages and regions, also welcoming contributions beyond the Atlantic World.

The purpose of the workshop is to highlight the importance of looking at a variety of consumption practices, historical actors and their experiences through a myriad of discourses.

The organizers especially welcome papers addressing the following topics:

  • How can we understand the history of consumption through language? And how can we (re-)assess the role of advertisements, trade cards, posters, visual representations and other forms of publicity?
  • Can we assess the specific importance of (multi)lingual contexts through the development of a comparative research perspective?
  • How do cities across the urban hierarchy and the countryside resonate through the languages of consumption?
  • What can consumer discourses tell us about the (re-)production of social inequalities including colonialism and slavery?
  • How do digital methods enhance our understanding of different languages of consumption?

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